/HPE-Server mit Supercomputer-Technik für 32 CPUs und 48 TByte RAM

HPE-Server mit Supercomputer-Technik für 32 CPUs und 48 TByte RAM

HPE-Server mit Supercomputer-Technik für 32 CPUs und 48 TByte RAM


Tilman Wittenhorst

(Bild: Hewlett Packard Enterprise)

Hewlett Packard Enterprise stellt einen skalierbaren Server mit Intel-CPUs vor, der vor allem Big-Data-Anwendungen beschleunigen soll. Die Shared-Memory-Technik dafür stammt von SGI.

HPE aktualisiert seine Superdome-Serverreihe für kritische Geschäftsanwendungen, insbesondere für In-Memory-Datenbanken wie SAP HANA. Die neue Variante Superdome Flex beherbergt in einem fünf Höheneinheiten großen Chassis bis zu vier Fassungen (Sockets) mit Intels aktuellen Xeon-Scalable-CPUs (alias Skylake-SP, Platinum und Gold). Mit Erweiterungs-Chassis mit jeweils vier weiteren Xeons lassen sich Server mit bis zu 32 Prozessoren und 48 TByte RAM aufbauen.



Ein Chassis des neuen Superdome Flex fasst bis zu 8 Vier-Sockel-Server mit Xeon-CPUs und jeweils bis zu 6 Terabyte Hauptspeicher. Zwei Chassis können per Interconnect verbunden und so der Hauptspeicher geteilt werden.

Ein Chassis des neuen Superdome Flex fasst bis zu 4 Xeon-CPUs und bis zu 6 TByte RAM – acht per Interconnect gekoppelte Chassis ergeben 48 TByte geteilten Hauptspeicher.

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Bild: Hewlett Packard Enterprise


Der US-amerikanische Hersteller nutzt für den Chipsatz die weiterentwickelte Technik des 2016 übernommenen Unternehmens SGI. Das hatte ein System für verteilten Shared-Memory entwickelt (NUMAlink) und in einer Server-Produktreihe unter den Bezeichnungen Altix und Ultra Violet auf den Markt gebracht. In einem Superdome-Flex-Chassis lassen sich 48 DDR4-Speichermodule unterbringen (12 pro CPU). In acht gekoppelten Chassis mit 32 Xeons stehen also 384 DDR4-DIMM-Slots für Module mit bis zu 128 GByte Kapazität bereit, daraus ergeben sich maximal 48 TByte RAM.

Ein Superdome-Flex-Chassis enthält außerdem 12 oder 16 PCIe-Slots, vier Einschübe für Massenspeicher sowie je zwei 1-Gigabit- und 10-Gigabit-Netzanschlüsse. Als Betriebssystem sind die Enterprise-Linux-Distributionen von Red Hat, SUSE und Oracle vorgesehen. Weitere Details zum Superdome Flex stehen in einem QuickSpec-Dokument (PDF).


(tiw)