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Honda Urban EV Concept (2019): Vorstellung Retro-Civic für die Zukunft

— 13.09.2017

Retro-Civic für die Zukunft

Honda zeigt auf der IAA eine E-Auto-Studie im Retrodesign. Das Urban EV Concept erinnert an den ersten Civic – innen steckt moderne Technik.

Klein, quadratisch, eine gute Portion Retrodesign, gepaart mit jeder Menge Hightech – so stellt sich Honda seine elektrische Zukunft vor. Mit dem Urban EV Concept geben die Japaner auf der IAA in Frankfurt (14. bis 24. September 2017) einen Ausblick auf das Design der kommenden Elektro-Mobile der Marke. Der Urban EV soll keine Designstudie bleiben, sondern in entschärfter Form schon 2019 auf den Markt kommen.

Die Form erinnert an den Ur-Civic. Ansonsten hat der Honda Urban EV Concept wenig mit einem konventionellen Auto gemeinsam.

Die Front trägt einen eckigen Kühlergrill mit abgerundeten Ecken, auf die kurze Motorhaube folgt eine steile Windschutzscheibe. Insgesamt werden Erinnerungen an die erste Civic-Generation wach – vermutlich hatten die Honda-Designer genau das im Sinn. Die hinter Glas verbauten, runden LED-Scheinwerfer werden durch einen Monitor getrennt, auf dem sich verschiedene Botschaften einblenden lassen. Die Heckscheibe fällt leicht geneigt ab, die Fahrzeugecken sind zwar allgemein stark abgerundet, die From aber trotzdem eckig. Hier fällt auch der Türgriff ins Auge: Er ist an der A-Säule angebracht und deutet auf die hinten angeschlagene Türen hin, die Coach-Doors genannt, hin. Nichts mit dem alten Civic haben die gewaltigen Felgen gemeinsam: Zahlreiche Speichen halten den Felgenring, der die Reifen mit kleinem Querschnitt beherbergt.

Doppelsitzbänke und Coach-Doors

Alle Informationen landen auf dem breiten Panorama-Bildschirm. Das Armaturenbrett besteht aus Holz.

Der Innenraum würfelt sich aus verschiedenen Elementen zusammen. Jedes einzelne erinnert an Cockpits vergangener Zeiten. Der Urban EV erhält keine Einzelsitze, sondern ähnlich wie bei den Muscle-Cars der 70er-Jahre zwei Sitzbänke. Das Armaturenbrett wirkt durch seine hölzerne Ausführung sehr edel und könnte so auch in einem alten Rolls-Royce verbaut worden sein. Das futuristische Lenkrad holt uns zurück in die Zukunft, auch die fehlenden Armaturen. Das Lenkrad spiegelt die äußere Form des Konzepts wieder. Zur Geschwindigkeitsanzeige und für alle sonstigen Infotainment-Aufgaben dient ein großer, länglicher Bildschirm, der fast über das gesamte Armaturenbrett verläuft. Auch in den Türverkleidungen finden sich Bildschirme.

Persönlicher Assistent an Bord

Ähnlich wie bei den ebenfalls auf der IAA 2017 präsentierten Studien von Audi verpasst Honda seinem Kleinwagen-Konzept einen virtuellen, persönlichen Assistenten. Der “Honda Automated Network Assistant” agiert als Concierge und lernt durch die Gestik des Fahrers. Das Gelernte verwendet das System wiederum, um spätere Entscheidungen und Vorschläge präziser zu gestalten.