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Hennessey Venom F5 (2017): Erstkontakt Der 300-mph-Bezwinger!

— 07.11.2017

Der 300-mph-Bezwinger!

Der Hennessey Venom F5 soll als erstes Straßenauto die magische 300 mph-Marke durchbrechen. Bis zum Rekordversuch dauert es aber noch. AUTO BILD hat alle Infos!

300 Meilen pro Stunde – so schnell ist noch kein Serienauto gefahren. 300 mph sind umgerechnet 482,8 km/h und das ist das ambitionierte Ziel des Hennessey Venom F5. 300 mph sollen mindestens erreicht werden, gerne auch noch mehr! Auf der SEMA 2017 zeigt der amerikanische Hersteller erstmals seinen neuen Hypersportwagen, der Bugatti, Koenigsegg und Co in die Schranken weisen soll. Aktuell fährt der Venom F5 aber noch gar nicht!

Venom F5 auf der SEMA ein Modell

Showfahrzeug: Noch ist das gelbe Hypercar nur ein Modell.

Bei dem gelben Hypercar handelt es sich nämlich um ein Modell. Hennessey gibt mit dem Showfahrzeug einen konkreten Ausblick auf das finale Design des F5. Ein Mock-up ist immerhin schon mal mehr als eine Zeichnung und der Venom F5 sieht live richtig gut aus. Das Design erinnert an eine Mischung aus GTA Spano und SSC Tuatara – auch eine Prise des Vorgängers Venom GT lässt sich am langgezogenen Heck erkennen. Im Vergleich zum GT wird der F5 eine komplette Neuentwicklung: Chassis, Design, Technik, alles komplett neu. Mitte 2018 will Hennessey einen fahrfertigen Venom F5 zeigen. Da das Design – bis auf den Heckflügel – dem Serienfahrzeug entspricht, kann und muss Hennessey sich voll auf die Technik konzentrieren.

V8-Twin-Turbo mit über 1600 PS

Für den Venom F5 entwickeln die Amerikaner einen komplett neuen Motor. Der 7,0-Liter-V8-Twin-Turbo muss mindestens 1622 PS leisten. Die Hennessey-Ingenieure wollen ausgerechnet haben, dass der F5 bei einem Gewicht von nur 1338 Kilo und einem cW-Wert von 0,33 1622 PS haben muss, um die anvisierten 300 mph zu erreichen. Mehr Daten verrät der Hersteller und Tuner aktuell noch nicht. Sicher ist, dass der F5 aus Gewichtsgründen auf einen reinen Hinterradantrieb setzt. Die Getriebe-Wahl lassen die Amis noch offen. Sollten sie eine manuelle Handschaltung entwickeln können, die der monströsen Leistung standhält, ist es zumindest eine Option. Ansonsten übernimmt ein sequentielles Siebengang-Getriebe den Job. Insgesamt will Hennessey 25 F5 zum Stückpreis von mindestens 1,38 Millionen Euro bauen.

Rekordfahrt erst in anderthalb Jahren

Bis zur Rekordfahrt des Venom F5 dürften aber noch rund anderthalb Jahre vergehen. In der Zwischenzeit wird Bugatti aller Voraussicht nach ebenfalls einen Versuch mit dem 1500 PS starken Chiron starten. Und Koenigsegg hat nach dem 0-400-0-Rekord des Agera RS auch noch mal einen Highspeed-Rekord nachgelegt. Und zack, wird aus dem Zwei- ein Dreikampf um den Titel des schnellstev Autos der Welt!

Autor:

Jan Götze

Fazit

Der Hennessey Venom F5 sieht schon mal richtig schnell aus. Ob er das ambitionierte Ziel aber in nur 18 Monaten schaffen kann, ist offen. Klar ist: Hennessey hat das Zeug dazu, ein Rekordauto zu bauen. Schließlich hat der auf einem Lotus Exige basierende Vorgänger Venom GT schon 435 km/h geschafft. Zum neuen Rekord fehlen da aber noch knapp 50 km/h.