/Günstig ins Internet: Den besten Festnetztarif finden

Günstig ins Internet: Den besten Festnetztarif finden

Günstig ins Internet: Den besten Festnetztarif finden


Urs Mansmann

Seit Jahren fallen die Preise für schnelle Internet-Zugänge im Festnetz. Besonders Besitzer von Altverträgen sollten daher prüfen, ob ein neuer Tarif oder Anschluss womöglich viel günstiger wird. Ein Vergleich macht aber immer noch viel Arbeit.

Im Festnetzmarkt sind nur wenige Anbieter übrig geblieben. Fünf großen Unternehmen (Telekom, Vodafone, Telefónica, Unitymedia und 1&1) stehen wenige kleine, oft nur regional tätige Anbieter wie EWE-Tel, Netcologne, M-Net oder htp gegenüber. Neue Ideen sucht man in der Branche vergebens; der Wettbewerb läuft weiterhin über den Preis und die bereitgestellte Datenrat, hat c’t im aktuellen Heft zusammengetragen.

Versteckte Extrakosten

Seit dem 1. Juni müssen die Anbieter Klarheit schaffen, und die minimale, durchschnittliche und nominale Datenrate, Vertragslaufzeiten, Kündigungsfrist und natürlich den Preis auf einem übersichtlichen Produktinformationsblatt bereitstellen. Dabei bleiben die Kosten für Hardware aber ebenso außen vor wie beispielsweise Minutenpreise für Telefonate in die Mobilfunknetze oder ins Ausland, die nicht von einer Flatrate abgedeckt sind. Hier verstecken sich teilweise hohe Kosten, die die Anbieter wiederum durch prominent vorgerechnete Gutschriften zu kaschieren versuchen.

Längst nicht jedes Angebot ist außerdem überall verfügbar. Einen DSL-Anschluss gibt es zwar fast überall, die schnelle Variante VDSL mit 50 MBit/s oder mehr können deutschlandweit jedoch nur rund drei Viertel aller Haushalte bekommen, vorzugsweise in Städten und deren Umland. Wer am falschen Ort wohnt, muss sich meist mit 16 MBit/s oder deutlich weniger begnügen, ohne dass es dafür eine nennenswerte Ermäßigung gegenüber den Turbo-Anschlüssen gäbe.

Regionale Anbieter bevorzugen

Wo ein regionaler Anbieter verfügbar ist, sollten Sie unbedingt dessen Angebot prüfen. Wenn er vor Ort VDSL ausgebaut hat, hat er in fast allen Fällen das konkurrenzlos schnellste Angebot. Wenn Sie anschließend bestellen, sollten Sie das online machen. Bei telefonischer Bestellung erhalten Sie oft wichtige Informationen nicht. Bei einer Bestellung im Ladengeschäft setzen Sie sich unnötigerweise dem Druck des Verkäufers aus und haben kein 14-tägiges Widerrufsrecht.

Wie sie das für Sie günstigste Angebot finden, worauf Sie beim Vergleich achten müssen und wie ein Anbieterwechsel am besten klappt, lesen Sie in der aktuellen c’t ab Seite 118. Dort finden Sie auch eine Übersicht, die die wichtigsten überregionalen Angebote auflistet.

Lesen Sie dazu in c’t 18/17:

(uma)