/Gründung bestätigt! So heißt Petrys neue Partei

Gründung bestätigt! So heißt Petrys neue Partei

Frauke Petry will eine neue Partei gründen.
Bild: Monika Skolimowska/dpa

Direkt nach der Bundestagswahl 2017 sorgte Frauke Petry für einen Paukenschlag, als sie bekannt gab, dass sie die AfD verlassen würde. Zugleich stellte sie die Gründung einer neuen Partei in Aussicht. Nun gibt es weitere Details zu ihren Plänen.

Frauke Petry gründet “Die Blaue Partei” nach AfD-Austritt

Schon kurz nach der Wahl wurde darüber spekuliert, wie die neue Partei von Petry heißen soll. Damals registrierte sie die Internetadresse “DieBlauen.de”, was zumindest einen ersten Hinweis auf den späteren Namen gab. Wie “Bild” unter Berufung auf den Bundeswahlleiter berichtet, soll der offizielle Titel “Die Blaue Partei” lauten. Michael Muster, ein langjähriger Vertrauter von Petry, hätte die Partei am 17. September 2017 – und damit eine Woche vor der Wahl – angemeldet.

Welche Politik verfolgt Frauke Petry mit der “blauen Partei”?

Petry hatte sich damals von der AfD abgewandt, weil sie angeblich nicht mit den politischen Hardlinern in der Partei klarkam. Mit Alexander Gauland und Björn Höcke gewannen die rechtsextremen Kräfte mehr und mehr Einfluss. Umso spannender ist es, welchen Kurs Petry mit ihrer neuen Partei verfolgen wird. Laut “Bild” soll der neue Slogan “frei und konservativ” lauten, Frauke Petry verwendet ihn bereits auf ihrem Twitter-Account. Schon auf dem AfD-Parteitag in Köln setzte sich Petry für eine “realpolitische Linie” ein. Wie genau die aussehen soll, ist bislang noch unklar.

Streitfall Björn Höcke: Verlassen noch mehr Mitglieder die AfD?

Womöglich hofft Petry auch darauf, dass ihr nach ihrem Austritt noch weitere AfD-Mitglieder folgen. Besonders die Debatte um den Rechtsaußen Björn Höcke, der demnächst in den Bundesvorstand gewählt werden soll, könnte weitere Mitglieder vergraulen. Höcke stand in der Kritik, als er das Holocaust-Denkmal in Berlin während einer Rede im Januar 2017 als “Denkmal der Schande” bezeichnete, und damit nicht nur in Deutschland für Empörung sorgte. Ein geplanter Parteiausschluss Höckes wird vermutlich scheitern.

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jat/kad/news.de