/Geschwindigkeitsrekord: Koenigsegg Agera RS Koenigsegg pulverisiert fünf Rekorde!

Geschwindigkeitsrekord: Koenigsegg Agera RS Koenigsegg pulverisiert fünf Rekorde!

— 08.11.2017

Koenigsegg pulverisiert fünf Rekorde!

Koenigsegg pulverisiert mit dem Agera RS einen Rekord nach dem anderen. Insgesamt fünf, darunter auch den eigenen in der Disziplin 0-400-0. Mit Video!

Der Agera RS entwickelt dank 1MW-Upgrade 1360 PS. Normalerweise sind es 1160.

High five für den Koenigsegg Agera RS! Der Supersportler hat innerhalb weniger Tage fünf Weltrekorde geknackt. Einen davon stellt der schnelle Schwede erst am 1. Oktober 2017 selber auf: Da brauchte er exakt 36,44 Sekunden auf einem Flugplatz im dänischen Vandel für den Spurt von 0 auf Tempo 400 km/h mit anschließender Vollbremsung bis zum Stillstand. Jetzt peitschte Werksfahrer Niklas Lilja den 1360 PS starken Koenigsegg, übrigens ein Kundenfahrzeug, auf einem abgesperrten Highway im US-Bundesstaat Nevada nochmals drei Sekunden schneller auf Touren und wieder runter: 33,29 Sekunden für 0-400-0! Bitter für Bugatti, die mit dem Chiron erst am 11. September 2017 den Weltrekord in dieser Disziplin geknackt hatten. Die damals gefeierten 41,9 Sekunden des Chiron hat der Agera RS nun geradezu pulverisiert. 

Rekord Nr. 2: Schnellstes Serienauto

Rekord Nummer zwei für den Koenigsegg Agera RS: das schnellste Serienfahrzeug!

Am 4. November unterbot Lilja im Agera RS den Geschwindigkeitsrekord für das schnellste Serienauto auf einer öffentlichen Straße: Er schaffte 277,9 Meilen pro Stunde (447,23 km/h)! Der Wert ist der Durchschnitt aus zwei Läufen mit 271,2 Meilen (436,45 km/h) und 284,3 Meilen (457,53 km/h). Mehrere Anläufe sind bei solchen Rekordversuchen nötig, um Höhendifferenzen, Winde und ähnliche Umwelteinflüsse auszugleichen. Kontrolliert wurde der Koenigsegg-Rekord von Racelogic, einer britischen Firma für GPS-basierte Geschwindigkeitsmessgeräte. Das folgende Onboard-Video zeigt, wie sich Werksfahrer Niklas Lilja erst vorsichtig ans Limit herantastet und den Agera dann von der Kette lässt.

Rekord Nr. 3: Schnellster fliegender Kilometer

Der schnellste fliegende Kilometer? Ja, eine uralte Disziplin, die Bestmarke stammte bis jetzt aus dem Jahr 1938. Auch wenn es unglaublich erscheint, damals absolvierte Rennfahrer Rudolf Caracciola den “flying kilometre” im Mercedes W-125-Rekordwagen mit durchschnittlich 432,7 km/h. Nach fast 80 Jahren hat der Koenigsegg diesen Rekord nun geknackt: Er schaffte 445,54 km/h.

Rekord Nr. 4: Schnellste Meile 

Hamburg hat eine geile Meile, Koenigsegg auch. Die schnellste nämlich! Vorher hielt hier ebenfalls Caracciola mit dem W 125 den Rekord (432,36 km/h), jetzt verbesserte Lilja ihn deutlich. Die Bestmarke heißt nun: 444,66 km/h. 

Rekord Nr. 5: Schnellste Fahrt auf öffentlicher Straße

Im Gegensatz zu Rekord Nr. 2, wo es sich um einen Durchschnittswert handelte, hat Koenigsegg hier die absolute Spitzenmarke notiert. Unfassbare 457,49 km/h standen einmal auf dem Tacho, als Niklas Lilja den Schweden über den Highway jagte! Und das soll noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. Auf einem Salzsee etwa könne der Agera RS noch viel schneller sein, behauptet der Autobauer. Der nächste Rekord kommt bestimmt. 

Bugatti peilt beim Chiron mindestens 450 km/h an

Bugatti Chiron: Die 42 im Grill steht unmissverständlich für eine Fahrt der Extreme!

Bugatti wird nachsetzen wollen. Im September 2017 meldetet der Autobauer eine Rekordfahrt, der SGS-TÜV Saar registrierte folgende Zeiten für den Chiron: Nach ganzen 13,1 Sekunden standen 300 km/h auf dem Tacho, nach 32,6 Sekunden 400, und nach knapp zehn weiteren Sekunden (insgesamt 41,9 Sekunden) stand der schnelle Franzose wieder. Für die irre Tempo-Fahrt saß Ex-Formel-1-Rennfahrer Juan Pablo Montoya hinterm Steuer. Der dreimalige Sieger der 24 Stunden von Daytona entlockte den acht Litern Hubraum die volle Leistung, erreichte jedoch nicht die Höchstgeschwindigkeit. Nach wie vor nennt Bugatti für den Chiron kein Tempolimit. 2018 soll es eine offizielle Höchstgeschwindigkeit geben: Nach ersten Spekulationen peilen die Franzosen 450 km/h und mehr an.