/Geheim-Dokumente enthüllen! Der perverse Frauenhandel des IS

Geheim-Dokumente enthüllen! Der perverse Frauenhandel des IS

Der IS stellt Männern “Besitzurkunden” für Frauen aus (Symbolbild).
Bild: Africa Studio/fotolia

Sie nennen sich “Islamischer Staat” und wollen scheinbar auch nach außen den Anschein von Rechtmäßigkeit erwecken. Selbst massive Menschenrechtsverletzungen werden von den Islamisten penibel dokumentiert. Sogar für Sklavenhandel gibt es “offizielle” Dokumente.

Dokumente aufgetaucht: So verkauft der IS Frauen

Der Terrorismus-Experte Aymenn Jawad al-Tamimi betreibt auf seiner Homepage ein Archiv, in dem er Schriftstücke des IS sammelt und ins Englische übersetzt. Darunter befinden sich auch Dokumente, die das menschenverachtende Frauenbild der Extremisten belegen. In der Sammlung befinden sich unter anderem Urkunden einer “Behörde für Eheverträge”, in denen für Männer das Besitzrecht gegenüber Frauen geregelt wird, berichtet “Bild.de”.

Islamisten verkaufen Frauen wie Vieh

Generell haben Frauen im Weltbild des IS einen schlechten Stand. Besonders wenn sie als “Ungläubige” gebrandmarkt sind, haben sie ihr Recht auf Leben praktisch verwirkt und werden wie Waren gehandelt. In einem “Beleg über Eigentümerschaft” wird nicht nur Name und Alter einer Frau festgehalten, sondern auch festgelegt, welcher Mann sie künftig “besitzen” darf. Oft wird dabei das Alter der Frauen nach oben korrigiert, obwohl viele von ihnen noch minderjährig sein sollen. Schon für kleine Beträge kann ein Mann so das “Besitzrecht” an einer Frau erlangen.

IS verkauft Frauen, um Krieg zu finanzieren

Neben dem neuen “Eigentümer” der Frau wird in den Dokumenten auch ihr “Vorbesitzer” vermerkt. Beide Männer bestätigen den Verkauf mit ihren Fingerabdrücken, das Geld dafür wird meist in bar übergeben, berichtet “Bild”. Zusätzlich wird die Besitzübergabe von mindestens zwei IS-Kämpfern bezeugt. Dadurch kann sich ein Mann schon für 50 Euro eine Frau kaufen, “bessere” Exemplare bringen ihrem Vorbesitzer bis zu 1.500 Euro ein. Schon lange finanzieren Islamisten ihren Kampf durch den Verkauf von entführten Frauen.

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FOTOS: Islamischer Staat Der IS-Terror in Bildern

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jat/news.de