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Gamescom: PES 2018: FIFA-Gegner erstrahlt in neuer Pracht


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PES 2018: FIFA-Gegner erstrahlt in neuer Pracht


Daniel Herbig

Die Fußballsimulation PES 2018 sieht besser aus und spielt sich flüssiger als der Vorgänger. Ab dem 30. August können Fußball-Fans sich in der Demo selbst einen Eindruck verschaffen.

PES 2018, der jüngste Ableger der Konami-Reihe, macht optisch einen gehörigen Satz nach vorne: Die Spielermodelle der Fußballsimulation sehen fantastisch aus, die Stadien sind atmosphärischer als noch im Vorgänger. Auffällig sind auch die dank Motion-Capturing deutlich hübscheren Animationen, die beim Anspielen auf der Gamescom für einen glatteren Spielfluss sorgten.

Grätschen und Schüsse sind sehr lebensnah, auch die Gesichtsanimationen stechen positiv heraus. Umso auffälliger sind dafür einige aus dem Vorgänger verbliebenen Bewegungsmuster, etwa beim Torjubel, die im Vergleich zur aufgefrischten Animationspracht lachhaft hölzern wirken.

Spielerisch bleibt viel beim Alten. Immer noch nicht ganz auf den Punkt ist die Ballphysik: Pässe und Schüsse schweben etwas zu träge und teilweise mit übertriebenem Effet durch die Luft. Während die Zweikämpfe in diesem Jahr richig krachen, fehlt bei der Ballphysik noch immer der Wumms. Die kurze Anspielrunde machte trotzdem richtig Spaß. PES 2018 kommt dem Simulationsanspruch noch etwas näher als der Vorgänger.

Ab dem 30. August können Besitzer von PS4, PS3, Xbox One und Xbox 360 sich selbst einen Eindruck verschaffen, dann erscheint nämlich die Demo. Unter den spielbaren Teams sind Borussia Dortmund und der FC Barcelona, auch die deutsche Nationalmannschaft ist dabei. PC-Spieler gehen leider leer aus. Eine gute Nachricht gibt es trotzdem: Endlich bewegt sich die PC-Fassung technisch auf dem Niveau von PS4 und Xbox One. Damit wird PES 2018 auch auf dem Rechner eine ernstzunehmende Option.


(dahe)