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Gamescom: Ni No Kuni 2: Zauberhaftes Japan-Adventure mit Aufbau- und Echtzeitstrategie


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Ni No Kuni 2: Zauberhaftes Japan-Adventure mit Aufbau- und Echtzeitstrategie


Hartmut Gieselmann

Ni No Kuni 2 führt einfache 3D-Truppenkämpfe ein, die an Pikmin erinnern.

(Bild: Bandai Namco)

Level 5 rüstet den Nachfolger von Ni No Kuni mit einer Aufbausimulation und Echtzeitstrategiekämpfen auf einem 3D-Schlachtfeld auf. Wie gut das am Ende auch klappt, muss sich erst noch zeigen.

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Dank der tollen Charakterzeichnungen von Ghibli avancierte das japanische Adventure Ni No Kuni vor vier Jahren zum Hit. Entwickler Level 5 will die Geschichte am 19. Januar auf PCs und der PS4 fortsetzen. Ni No Kuni 2 trägt den Untertitel “Revenant Kingdom” und schickt den kleinen Helden Evan los, eine riesige Welt mit seinen verschiedenen Königreichen zu erkunden.

Neue Spielelemente

Auf seiner Reise kommt er beispielsweise in die Stadt Hydropolis. Ein riesiges Auge wacht in diesem Polizeistaat über alle Bürger, die von der Königin Nerea regiert werden. In den Städten gibt es zahlreiche Quests zu erledigen und Kämpfe zu bestreiten. Am Ende steht der obligatorische Bosskampf gegen den Drachen Brineskimmer an.

Level 5 schmückt das typische Japan-Abenteuer jedoch mit weiteren Spiel-Elementen. So muss Evan sein eigenes Königreich aufbauen. Wenn er Quests erledigt, wird er mit Goldmünzen belohnt, für die er neue Bauten für sein eigenes Reich kaufen kann. Wenn er etwa einem Bootsbauer einen Gefallen tut, dann siedelt sich dieser in seinem Reich an und versorgt es mit einer eigenen Schiffsflotte. Je größer das Reich wird, um so neidischer werden die umliegenden Herrscher, sodass Evan auch ein Militär für die Verteidigung ausbauen muss.

Die Kämpfe mit den Truppen finden auf einem dreidimensionalen Schlachtfeld statt. Der Spieler steuert einen Helden, der verschiedene Truppenteile um sich herum gruppiert. Trifft er auf einen Gegner, muss er die Gruppen so geschickt drehen, dass die Infanteristen mit dem Schwert die Feinde abblocken, während die Bogenschützen aus dem Hinterhalt schießen. Die Truppen kämpfen automatisch bei Feindkontakt, zusätzlich lassen sich Artillerieschläge per Knopfdruck anfordern.

In einer kurzen Spielesession auf der Gamescom wirkten die 3D-Schlachten sehr simpel. Viel Taktik war nicht von Nöten. Meist genügte es, die Truppen in die richtige Position zu drehen, damit sie die Feinde automatisch niederkämpften. Der Stil erinnerte entfernt an Nintedos Pikmin.

Von der Aufbausimulation und dem eigentlichen Adventure präsentierte Level 5 nur einige Screenshots und einen kurzen Trailer. Der zeigte den typischen Ghibli-Stil des Zeichners Yoshiyuki Momose. Level 5 plant hier ein sehr aufwendiges Spiel. Allerdings bleibt abzuwarten, ob die neuen Elemente zur Aufbausimulation und Truppenkämpfe das Spiel spannender machen, oder aber den eigentlichen Kern des Adventures verwässern.


(mho)