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Gamescom: Destiny 2 angespielt: Schlagt den Roten auf die Pfoten!


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Destiny 2 angespielt: Schlagt den Roten auf die Pfoten!


Stephan Greitemeier

Mit “Destiny 2” wollen die Entwickler einen frischen Neustart wagen. Gekämpft wird gegen einen megalomanischen Weltraum-Warlord. Neben einer umfangreichen Story-Kampagne soll es auch Multiplayer-Kämpfe 4 gegen 4 geben, mit fünf verschiedenen Modi.

Mit seinem massiv beworbenen Science-Fiction-Multiplayer-Titel “Destiny” hatte Sony von Beginn an wenig Glück. Die ersten Reaktionen waren durchmischt und viele Nachbesserungen brachten dem Spiel den Vorwurf ein, bewusst unfertig gelauncht worden zu sein. Zwar versöhnten die vielen Änderungen und Erweiterungen die Spieler etwas mit den Machern von Bungie, die immerhin die “Halo”-Reihe kreiert hatten. Doch trotz ordentlicher Verkaufszahlen wollte sich beim Publikum nicht die gleiche Liebe wie zur Welt des Master Chiefs einstellen.

Der Anfang ist das Ende

Die Fortsetzung “Destiny 2” setzt nun auf einen “frischen Start”, wie die Macher selbst sagen. Dieser beginnt mit einem Knall: Die gottgleiche Sphäre, die sich der “Reisende” nennt, wird völlig zerstört. Der dafür verantwortliche Bösewicht heißt Ghaul und ist ein megalomanischer Weltraum-Warlord. Seine martialischen Truppen nennen sich die “Rote Legion” und sehen aus, als wären sie direkt aus “Warhammer 40.000” herübergestampft. Trotz heftiger Gegenwehr fällt die “Letzte Stadt”, die Zuflucht der Menschen. Die überlebenden Wächter müssen hinaus ins Niemandsland, das einst die Erde war. Dort gilt es, neue Freunde zu finden und den Kampf gegen Ghauls Legionäre aufzunehmen. Postapokalypse pur verspricht der zweite Destiny-Teil, der zu großen Teilen in der EDZ, der “European Dead Zone” spielen wird.

Ein spannender neuer Bösewicht?

Der Mix aus Science Fiction und Mystik wird dabei erhalten bleiben. Teleport, Psychobarrieren und Flammenschwerter ergänzen hochtechnisierte Anzüge und Waffen. Ebenso retten sich einige alte Bekannte in die Fortsetzung, wie der Roboter Cayde-6. Beim Anspielen der Anfangsmission sah Destiny 2 unverschämt gut aus. Mit Laserwaffe und Feuerklinge dezimierte man Ghauls Bodentruppen, während der Reisende langsam dem Untergang geweiht wurde. Und auch wenn der neue Bösewicht in den Trailern etwas eindimensional wirkt, versprechen die Macher einen interessanten Antagonisten, der für einige gar die liebste Figur im Spiel ist. Neben der umfangreichen Story-Kampagne soll es auch Multiplayer-Kämpfe 4 gegen 4 geben, mit fünf verschiedenen Modi.

Ob Activisions Plan aufgeht, die umfangreiche Marke mit einem Reboot zu stärken, wird man schon ab dem 08. September selbst sehen können. Dann erscheint Destiny 2 für PC, PS4 und Xbox One.


(kbe)