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Fossile Brennstoffe verhindern Vergewaltigungen

Rick Perry glaubt, dass fossile Brennstoffe Vergewaltigungen verhindern können.
Bild: dpa

Sexuelle Übergriffe dominieren aktuell die Schlagzeilen. Frauen weltweit wehren sich unter dem Hashtag #metoo gegen Sexismus und Missbrauch. Auslöser ist der Skandal um den Filmmogul Harvey Weinstein. Nun meldet sich US-Energieminister Rick Perry mit einer angeblich einfachen Lösung gegen Vergewaltigungen zu Wort. Doch dafür erntet er sofort gewaltigen Widerspruch.

US-Energieminister will mit fossilen Brennstoffen Vergewaltigungen verhindern

Wie der “Guardian” schreibt, ist Perry der Meinung, dass man fossile Brennstoffe einsetzen könne, um Vergewaltigungen zu verhindern. Auf einer Energietagung in Afrika sagte der Politiker, dass Kohle und Co. dem Kontinent helfen können. “Lassen Sie mich erklären, warum Menschen in Afrika sterben, der Mangel an Energie ist Schuld”, sagte Perry. Seiner Meinung nach könnte Straßenbeleuchtung Frauen vor sexuellen Übergriffen schützen. Doch dafür bedarf es Energie.

Für ihre Energiepolitik wird die Trump-Regierung seit Langem kritisiert. Gerade die negativen Auswirkungen fossiler Brennstoffe fördern den Klimawandel. “Frauen, im besonderen farbige Frauen, sind am stärksten von der Klimakrise und sexueller Gewalt betroffen, sagt Michael Brune, Geschäftsführer des Sierra Clubs, gegenüber dem “Guardian”. Dass Perry dieses Problem nun für seine eigenen Interessen ausnutze und damit den Einsatz fossiler Brennstoffe rechtfertige, sei inakzeptabel.

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bua/fka/news.de