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Formel 1: Vettel-Team verliert Sponsor Santander steigt bei Ferrari aus

— 07.12.2017

Santander steigt bei Ferrari aus

F1-News aktuell. NEU: Ferrari verliert die spanische Bank Santander nach acht Jahren als Sponsor – damit fehlen dem Vettel-Team 30 Millionen Euro in der Kasse.

+++ Santander steigt aus: Ferrari ist zwar eines der Teams mit den größten Budgets in der Formel 1, aber das ist auch für das italienische Traditionsteam um Sebastian Vettel ein Schlag: Die spanische Bank Santander steigt nach acht Jahren bei Ferrari aus. Rund 280 Millionen Euro hat Santander ins Team gepumpt, jährlich also rund 30 Millionen Euro. Künftig wirbt die Bank in der Champions League. Auch Bandenwerbungen bei verschiedenen Formel-1-Rennen werden eingestellt.

+++ Vettel sieht Kubica-Comeback kritisch: Robert Kubica könnte 2018 in die Formel 1 zurückkehren. Sebastian Vettel sieht das durchaus kritisch.

+++ Der Überholkönig 2017: Unfassbar: 2017 hat sich die Anzahl der Überholmanöver fast halbiert.

+++ F1-Motoren in Le Mans: Jean Todt überrascht mit einem Plan.

+++ Schumacher in der Hall of Fame: Michael Schumacher wurde in die neue Hall of Fame aufgenommen.

+++ Alfa Romeo steigt ein: Comeback von Alfa Romeo – bei Sauber!

+++ Wie lange fährt Hamilton noch? Ist Lewis Hamiltons Formel-1-Karriere bald vorbei? Zumindest Ex-Teamkollege Nico Rosberg kann sich das vorstellen. Der Deutsche kennt den Briten nach vier gemeinsamen Jahren bei Mercedes bestens. “Er hat ja schon dieses Jahr Andeutungen gemacht, dass er nicht mehr so lange unterwegs sein wird. Die würde er nicht machen, wenn er nicht schon ein bisschen die Gedanken hätte”, sagt der Weltmeister von 2016 zur dpa. Auch Hamilton hat bereits erwähnt, dass ihn die langen Formel-1-Saisons belasten. Der Brite: “Es wird mit diesen langen Saisons immer härter und anstrengender, für so eine lange Zeit in der Formel 1 zu bleiben.”

+++ Lauda hört bei RTL auf: Damit hat er Florian König eiskalt erwischt! Niki Lauda erklärt nach dem Formel-1-Finale in Abu Dhabi völlig überraschend seinen Abschied als TV-Experte bei RTL! “Ich habe eine persönliche Entscheidung getroffen, und zwar, dass ich nicht mehr RTL-Experte sein werde”, sagt der dreimalige Weltmeister am Sonntag live im Fernsehen.

König ist völlig überrascht: Lauda verabschiedet sich…

Nico Rosberg, selbst ein Experte für Rücktritte, steht verdutzt daneben – und Florian König, Laudas langjähriger Begleiter vor den RTL-Kameras, klappt die Kinnlade runter. Völlig geschockt entfährt ihm: “Mach kein’ Scheiß!”

Der 50-Jährige, der mit Lauda über 20 Jahre die Formel 1 beim Kölner Privatsender moderiert hat, reagiert emotional auf das “Servus” des dreimaligen Weltmeisters. König hat Tränen in den Augen und umarmt Lauda zum Abschied herzlich, nachdem seine Versuche, den Österreicher umzustimmen, erfolglos bleiben.

Live-TV von seiner besten Seite – der Gänsehautmoment hier im Video:

Mercedes-F1-Aufsichtsrat Lauda bleibt sich indes auch mit seinem TV-Rücktritt treu – ohne Vorankündigung und auf seine eigene Art und Weise beendet er für sich das Kapitel RTL. 1995 hatte er bei den Kölnern als Experte angefangen. “Ich möchte allen RTL-Zuschauern danken”, erklärt der 68-Jährige und zieht, dem Anlass angemessen, ein letztes Mal seine markante rote Kappe vom Kopf.

+++ Fährt die Formel 1 bald auf umgebauten Strecken? Die neuen Formel-1-Macher von Liberty Media wollen den Fans mehr Show auf der Rennstrecke bieten. Daher analysiert Liberty Media nun, auf welchen Kursen in welchen Szenarien die beste Show geboten wird. Eine Folge könnte sein, Pisten mit wenigen Zweikämpfen und Überholmanövern umzubauen. 

“Wir sind schon im Gespräch mit einigen Strecken. Dabei geht es um potenzielle Veränderungen, die das Racing verbessern sollen”, erklärt Formel-1-Sporchef Ross Brawn. Der Brite weiß, dass breitere Strecken verschiedene Linienwahlen zulassen, was dem Spektakel zu gute kommt. Aber Brawn warnt, dass es nicht nur die Überholmanöver sind, was die Fans fasziniert. “Es sind zwei miteinander kämpfende Autos.”

+++ Rosberg als RTL-Experte in Abu Dhabi: Genau ein Jahr nach dem Gewinn des WM-Titels kehrt Nico Rosberg an den Ort seines größten Triumphes zurück. Der Deutsche ist am Wochenende beim Saisonfinale in Abu Dhabi als TV-Experte für den Kölner Privatsender RTL im Einsatz. In gleicher Funktion konnte der Deutsche diese Saison auch schon beim Japan GP überzeugen – da allerdings noch für das britische Publikum von Sky Sports.

Weltmeister Nico Rosberg analysiert diesmal für RTL

Nach Informationen der Bild-Zeitung, analysiert Rosberg nun erstmals für die deutschen Fans. Dazu RTL-Sportchef Manfred Loppe: “Ich freue mich auf seine treffenden Analysen, denn Nico hat natürlich noch ganz besondere Infos und Innen-Ansichten.”

Für RTL könnte die Rosberg-Premiere indes zur eigenen Abschiedsveranstaltung werden: Denn der Vertrag des Senders endet mit dieser Saison, eine Einigung mit den neuen F1-Vermarktern von Liberty Media über die TV-Rechte ist noch nicht erzielt – und die Zukunft der Königsklasse an den deutschen Bildschirmen damit weiter ungewiss.

+++ Kommt neues Team? Ein zweiter US-Rennstall will in die Formel 1 einsteigen.

+++ Newey mit Sohn in Le Mans? Adrian Newey, der beste Formel-1-Techniker aller Zeiten, klemmt sich wieder selbst hinters Steuer.

+++ Zwei neue Hersteller: Steigen Porsche und Aston Martin in die Formel 1 ein?

+++ Knackt Alonso-Negativ-Rekord?: Fernando Alonso muss diese Saison viele Ausfälle verkraften. Elf Rennen konnte der Spanier nicht beenden. Diesen Rekord kann er 2017 knacken

+++ Mehr Rennen für die Formel 1?: Die Formel 1 ist die Rennserie mit den meisten Reisekilometern. Keine Serie legt während der Saison so viele Kilometer auf dem Weg von einem Ort zum anderen zurück. Für Formel-1-Sportchef Ross Brawn können es trotzdem nicht genug Rennen sein. Er zieht nun sogar in Erwägung, den Formel-1-Rennkalender zu erweitern. “Je mehr Rennen stattfinden, desto größer werden die logistischen Probleme der Teams”, weiß Brawn. Gegenüber dem US-Wirtschaftsmagazin Forbes erklärt er aber: “Wir schauen uns das Format des Rennwochenendes genauer an. Wir wollen herausfinden, ob wir es so ändern können, dass es logistisch einfacher wird, mehr Rennen zu bestreiten. Wir sind da sehr offen.”

Eine Maßnahme wäre die Abschaffung der Freitagtrainings. “Wir können uns fragen, ob wir die Trainingsfreitage wirklich brauchen. Wenn diese wegfallen würden, könnten wir sicher mehr Rennen veranstalten”, hofft der 62-Jährige. Allerdings glaubt Brawn, dass es bei der Abschaffung Unstimmigkeiten mit den Inhabern der TV-Rechte und den Streckenbetreibern geben könnte.