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Formel 1: Vettel lässt sich feiern “Wie der König der Welt”

— 02.09.2017

„Wie der König der Welt“

Platz drei für Sebastian Vettel und Ferrari in Monza – hinter beiden Mercedes. Auf dem Podium ist trotzdem der Deutsche im Mittelpunkt und schöpft Mut.

Er ist nur Dritter – und fühlt sich trotzdem als Sieger! Sebastian Vettel lässt sich auf dem Podium von Monza von den Tifosi feiern und schwärmt danach: „Nach diesem Podium fühlst du dich einfach wie der König der Welt.“

Vettel präsentiert den Tifosi in Monza seinen Pokal

Das Besondere am Podest in Italiens Tempo-Tempel: Es schwebt über den Fan-Massen auf der Start-Ziel-Gerade. Darunter zwei riesige Ferrari-Fahnen, Leuchtfeuer, Konfetti-Kanonen, jubelnde Tifosi. In bestem Italienisch ruft Vettel: „Ihr seid das beste Publikum der Welt! Es war ein schwieriger Tag für uns alle, aber mit Eurer Unterstützung werden wir es schaffen!“

Wenige Minuten später ist Vettel in der Pressekonferenz immer noch ganz gefangen von der Mega-Stimmung: „Es ist der Wahnsinn da oben. Die Leute haben mir so viel Kraft, Mut und Hoffnung gegeben. Deswegen ist mir das Ergebnis ehrlich gesagt gerade egal.“

Ferraris Rennpace war nicht gut genug für Mercedes

Vettel räumt zwar ein: „Auf dem Papier war es ein schwarzer Tag für uns. Uns hat der Speed gefehlt, so gesehen haben wir eine auf den Deckel bekommen.“ Trotzdem gibt Vettel den Optimisten: „Ich bin nach heute mehr denn je überzeugt, dass da noch richtig was kommt und richtig was nach vorne geht. Ich weiß, dass wir ein sehr gutes Auto haben und bin voller Hoffnung für die nächsten Rennen. Alles in diesem Team läuft in die richtige Richtung, auch wenn man das heute vielleicht nicht gesehen hat.“

Auch FIAT-Oberboss Sergio Marchionne macht dem Team weiter Mut. „Wir haben Monza unterschätzt. Wir haben das Auto von Belgien bis hierher schlechter gemacht. Aber wir werden umso stärker zurückkommen.“ In Richtung Mercedes fügt er hinzu: „Wir werden ihnen wieder in den Hintern treten, damit ihnen das Lachen wieder vergehen wird.“

Schlusswort Vettel: „Die Strecken, die jetzt kommen, mag ich sehr gerne. Abgerechnet wird erst nach dem letzten GP. Bis dahin geben wir alles. Wir werden ein sehr starkes Ende des Saison haben, das weiß ich.“

Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach, Frederik Hackbarth