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Formel 1: Verstappen muss bleiben Red Bull lässt Verstappen nicht gehen

— 30.08.2017

Red Bull lässt Verstappen nicht gehen

Max Verstappen verliert bei Red Bull die Geduld. Er spielt mit dem Gedanken, das Team zu verlassen. Allerdings ist er vertraglich ans Team gebunden.

Nach Max Verstappens sechstem Ausfall in zwölf Rennen hängt bei Red Bull der Haussegen schief. Der Youngster verliert nach seinem erneuten Motorschaden in Belgien die Geduld. „Ich komme mit dieser Situation nicht mehr länger klar und bin kurz davor, dass es mir reicht“, polterte der Holländer nach dem GP in Belgien am vergangenen Wochenende in Spa. Red Bull-Motorsportchef Helmut Marko gibt zu: „Es wird immer schwieriger, ihn zu motivieren.“

Droht Verstappen jetzt etwa offen mit Abschied?

Verstappen ist nach sechs Ausfällen 2017 genervt

Chefberater Marko winkt gegenüber dieser Webseite ab: „Max muss da durch. Wir haben einen festen Vertrag mit ihm und lassen ihn nicht weg. Außerdem ist bei Ferrari alles voll und bei Mercedes auch.“ Nach Informationen von ABMS und SPORT BILD steht Mercedes mit Valtteri Bottas tatsächlich kurz vor dem Abschluss eines weiteren Einjahresvertrages. Trotzdem stellte Max’ Vater Jos Verstappen nach dem Rennen im Fahrerlager von Belgien einem Insider gut hörbar die Frage, ob Bottas beim Silberteam schon unterschrieben habe. Bereits vor dem GP in Spa soll es zudem Kontakte zwischen Verstappen und Mercedes-Motorsportchef Wolff gegeben haben. Nur Gespräche, keine Verhandlungen.

ABMS erfuhr zudem: Auch wenn Toto Wolff einem Engagement Verstappens nicht abgeneigt wäre, soll Mercedes-F1-Aufsichtsratschef Niki Lauda derzeit dagegen sein.

Verstappen muss sich also noch mindestens ein Jahr gedulden – auch wenn ihm das schwer fällt. Ende 2018 kann er Red Bull unter Umständen verlassen. Grund: In seinem Vertrag, der über das Jahr 2018 hinaus besteht, sind leistungsbezogene Klauseln enthalten, die wie 2014 im Fall von Sebastian Vettel einen Abschied möglich machen.

Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach