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Formel 1: Vandoorne bleibt Die große Frage: Was macht Alonso?

— 23.08.2017

Die große Frage: Was macht Alonso?

Pünktlich zum Heimspiel darf Stoffel Vandoorne aufatmen: Der Belgier bekommt einen neuen Vertrag für die Saison 2018. Was macht aber Fernando Alonso?

Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Einen Tag nachdem Ferrari Kimi Räikkönen für eine weitere Saison bestätigt hat, darf auch Stoffel Vandoorne pünktlich zu seinem Heim-GP in Belgien aufatmen: Er wird auch 2018 einen McLaren-Honda fahren dürfen. Weil er in der GP2 dominierte,  kam er mit vielen Vorschusslorbeeren in die Formel 1. Doch in diesem Jahr steht er klar im Schatten von Fernando Alonso, leidet deutlich mehr unter den Speed- und Zuverlässigkeitsprobleme bei McLaren als Alonso. 

McLaren-Renndirektor Eric Boullier erklärt: „Wie alle Rookies hat er in seiner ersten Saisonhälfte viel lernen müssen, aber wir haben großes Vertrauen in ihn, er wird besser und besser.“ Und Vandoorne freut sich: „Ich bin froh, dass dies jetzt auch offiziell verkündet wurde. Damit kann ich mich im weiteren Verlauf meiner ersten Saison voll auf den Job konzentrieren.”

Er hofft, dass es 2018 besser läuft: Stoffel Vandoorne

Die große Frage: Bleibt auch Fernando Alonso an Bord? Der Spanier ist mit der Leistung vor allem von Honda unzufrieden. Hinter den Kulissen plädierte er für einen Wechsel des Motorlieferanten. Ferrari und Mercedes sagten aber ab, die Variante Renault ist inzwischen aber auch unwahrscheinlich geworden. Weil Gespräche zwischen Honda und Sauber sowie Toro Rosso geplatzt sind und die Japaner damit keine Alternative zu McLaren haben. Und McLaren darf nur wechseln, wenn die Vertragsauflösung beiderseits Zustimmung findet.

McLaren wird also wohl bei Honda bleiben – und Alonso hat ebenfalls kaum Möglichkeiten: Bei Ferrari und Mercedes sind theoretisch zwar noch je ein Platz frei, wahrscheinlich werden die aber von den bisherigen Piloten Sebastian Vettel beziehungsweise Valtteri Bottas belegt werden. Noch nicht ganz vom Tisch ist ein Alonso-Wechsel zu Renault.