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Formel 1: Trainingsauftakt in Spa Räikkönen Schnellster, Massa crasht

— 25.08.2017

Räikkönen Schnellster, Massa crasht

Ferrari-Pilot Kimi Räikönen erwischt den besten Start in Spa. Lewis Hamilton beeindruckt trotz Platz zwei. Felipe Massa sorgt für Unterbrechung.

Spa-Spezialist Kimi Räikkönen hat im ersten Freitagstraining zum Belgien GP die Bestzeit erzielt: 1:45.502 Minuten benötigte der viermalige Sieger beim Rennen in den Ardennen für seinen schnellsten Umlauf und war damit 53 Tausendstel schneller als Mercedes-Mann Lewis Hamilton. Der Brite beeindruckte aber dennoch, fuhr er seine Zeit doch auf den weichen Reifen. Räikkönen und die übrigen Top-Piloten waren auf der schnelleren ultraweichen Mischung unterwegs.

Kimi Räikkönen schnappte sich die erste Bestzeit

Ferrari-Star Sebastian Vettel ordnete sich im ersten Aufgalopp nach der Sommerpause als Dritter direkt hinter Titelrivale Hamilton ein. 0,145 Sekunden fehlten dem Heppenheimer zur Bestzeit von Teamkollege Räikkönen. Die Plätze vier und fünf belegten am Freitagvormittag die Red Bulls von Max Verstappen und Daniel Ricciardo. Etwas holprig begann der Tag bei Valtteri Bottas. Beim Versuch, einem anderen Fahrer Platz zu machen, kam er von der Strecke ab und touchierte leicht die Bande – Bottas konnte aber weiterfahren, wurde Sechster.

Weitaus schlimmer erwischte es Felipe Massa. Der Williams-Pilot pfefferte sein Auto schon früh in der Session ins Kiesbett und schlug hart in die Reifenstapel ein. Das Training wurde daraufhin kurz unterbrochen. Massa, der zuletzt in Ungarn krankheitsbedingt aussetzen musste: “Ich bin okay. Ich habe das Heck verloren, da war nichts zu machen.” Mit seinen am Rennwochenende in Budapest aufgetretenen Schwindelgefühlen habe der Ausritt aber “nichts zu tun”, versicherte er. Trotzdem musste Massa das Streckenkrankenhaus für einen Check aufsuchen.

Felipe Massa musste mit dem Medical Car zum Check

Renault-Pilot Nico Hülkenberg beendete die erste Trainingssession als Zwölfter, direkt hinter Teamkollege Jolyon Palmer und mit 2,5 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Pascal Wehrlein kam im Sauber nicht über den vorletzten Platz hinaus. An seinem Auto gab es Motorprobleme, weswegen der Worndorfer in der ersten Sitzung nur wenig zum fahren kam.

Autor: Frederik Hackbarth