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Formel 1: Rosberg wird Kubica-Manager Weltmeisterliche Hilfe fürs Comeback

— 15.09.2017

Weltmeisterliche Hilfe fürs Comeback

Weltmeister Nico Rosberg greift ab sofort Robert Kubica bei dessen Comeback-Plänen in der Formel 1 unter die Arme. Williams erste Anlaufstelle für 2018?
 

Ein amtierender Formel-1-Weltmeister als Fahrermanager: Nico Rosberg will seinem ehemaligen Rennrivalen Robert Kubica auf Weg zurück in die Motorsport-Königsklasse helfen. „Es ist spannend, mit Robert an seiner Rückkehr in die Formel 1 zu arbeiten“, twitterte Rosberg zusammen mit einem Foto, das ihn, Kubica und den aktuellen WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton aus gemeinsamen Nachwuchstagen zeigt. Kubica und Hamilton seien die Schnellsten gewesen, gegen die er je gefahren sei, schrieb Rosberg.

Dieses Foto von Kubica und sich twitterte Rosberg

Künftig gehört der amtierende Weltmeister zum Berater-Team des Polen. Rosberg teilt sich die Aufgaben mit dem bisherigen Manager von Kubica, Alessandro Alunni Bravi. Rosbergs Sprecher Georg Nolte bestätigte entsprechende Berichte der Bild-Zeitung und von motorsport-total.com.

„Es ist fantastisch, mit Nico arbeiten zu können. Wir kennen uns seit der Kindheit und er wird eine große Hilfe bei meinem Formel-1-Comeback sein“, erklärte Kubica. Der Pole arbeitet mit Hochdruck an seiner Rückkehr in die Formel 1 – mit allerdings auch schon 32 Jahren.

In Ungarn testete Kubica zuletzt für Renault

Den bis dato letzten Grand Prix fuhr er Ende 2010 in Abu Dhabi. Im Februar 2011 verunglückte der 76-malige Formel-1-Starter bei einer Rallye in Italien schwer, zog sich schlimmste Verletzungen vor allem am rechten Arm zu. Trotz der Einschränkungen konnte Kubica bei Testfahrten in Ungarn für Renault diesen Sommer mit schnellen Zeiten auf sich aufmerksam machen.

Weil die Franzosen aber Carlos Sainz von Toro Rosso für 2018 verpflichten, wird nun spekuliert wird, dass Kubica ein Kandidat beim britischen Williams-Team sein könnte, um dort Felipe Massa zu ersetzen. Zu Williams hat Rosberg beste Kontakte, startete dort 2006 doch immerhin seine eigene F1-Karriere. Bis Ende 2009 fuhr Rosberg für den Traditionsrennstall aus Grove, ehe er zu Mercedes wechselte.


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Privat / Hersteller