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Formel 1: Renault lässt sich Zeit Kein schnelles Kubica-Comeback

— 27.07.2017

Kein schnelles Kubica-Comeback

F1-News aktuell: Infos, Hintergründe und Nachrichten aus der Formel 1. NEU: Robert Kubica wird 2017 nicht mehr in der Formel 1 zum Einsatz kommen.

+++ Kein kurzfristiges Kubica-Comeback: Robert Kubica wird in dieser Saison ziemlich sicher nicht mehr in die Formel 1 zurückkehren. Renault bestritt vor dem Ungarn GP angebliche Pläne, den Polen nach der Sommerpause anstelle des Briten Jolyon Palmer einzusetzen – machte Kubica aber Hoffnung für die Zukunft. “Robert könnte ein Kandidat für 2018 sein”, sagte Renault-Teamchef Cyril Abiteboul.

Die Spekulationen um ein unmittelbar bevorstehendes Kubica-Comeback waren zuletzt befeuert worden, weil Renault den 32-Jährigen nach zwei Probetagen in alten Autos nun auch im aktuellen Formel-1-Boliden testen lässt. Kubica soll in der kommenden Woche in Ungarn bei den offiziellen Testtagen fahren. Der Routinier aus Krakau hatte sich 2011 schwere Verletzungen bei einem Rallye-Unfall zugezogen und kämpfte lange mit den Folgen.

“Wir wollen uns noch näher anschauen, wie realistisch es ist, dass Robert wieder ein aktuelles Formel-1-Auto im Rennen fahren könnte. Aber das ist eher etwas Mittel- oder Langfristiges”, erklärte Abiteboul Renaults Pläne mit Kubica.

+++ Sauber bleibt bei Ferrari: Kehrtwende im Motoren-Poker bei Sauber. Die Schweizer und Honda haben ihre angedachte Verbindung für 2018 aufgelöst. Nach ABMS-Infos will der Traditionsrennstall weiter mit Ferrari-Motoren fahren. Alle Hintergründe hier.

+++ Vettel bleibt gelassen: Obwohl sein Vorsprung in der WM fast weg ist, behält Sebastian Vettel vor dem Ungarn GP die Ruhe. Hier erklärt er warum.

+++ FIA verteidigt Halo: Die Einführung des Cockpitbügels war auch am Donnerstag vor dem Ungarn GP noch ein heißes Thema. Während die FIA die Bedenken zerstreuen will, sind viele Fahrer nicht überzeugt vom System.

+++ Formel-1-Test für Tomczyk: Premiere für Ex-DTM-Meister Martin Tomczyk (2013): Er durfte in Spieberg mit dem Red Bull Renault von 2011 eine Probefahrt unternehmen. Damit wurde Sebastian Vettel damals zum zweiten Mal Weltmeister. “Da geht einem das Rennfahrerherz auf”, schwärmt Tomczyk. Eine Formel-1-Zukunft hat der 35-Jährige aber nicht: Tomczyk ist als Werksfahrer von BMW derzeit in das GT-Projekt für 2018 verwickelt.

+++ Schumi schlechter als Hamilton? Michael Schumacher mit 68 Pole-Positions, Lewis Hamilton hat 67 – wieso kann der Brite Schumi schon in Ungarn einholen?

+++ Kubica testest für Renault: Kommt Robert Kubica tatsächlich zurück in die Formel 1? Der Pole, der sich 2011 bei einem schweren Rallyeunfall am Arm verletzt hat, ist einen Schritt weiter: Am 2. August wird er für Renault bei den offiziellen Formel-1-Testfahrten in Budapest teilnehmen. Renault-Sportchef Cyril Abiteboul: „Nach diesem Test werden wir vorsichtig die Informationen analysieren, unter welchen Voraussetzungen eine Rückkehr in den Wettkampf in den kommenden Jahren möglich ist.“

+++ Halo gut für die Formel 1? Viele negative Kommentare über den neuen Kopfschutz Halo, der 2018 eingeführt werden soll, machen die Runde. Wir halten dagegen.

+++ Formel-1-Boss will deutsche Hersteller: Steigt Porsche in die Formel 1 ein? Der neue Formel-1-Boss Chase Carey buhlt um die deutschen Autobauer.

+++ Vettels Reifenschaden ist geklärt: Sebastian Vettel platzte in Silverstone der Reifen. Aber warum? Pirelli kennt die Antwort.

+++ Die Gewinner und Verlierer 2017: Zehn von 20 Rennen sind rum – Zeit, Bilanz zu ziehen: Das sind die Gewinner, das die Verlierer der bisherigen Saison 2017.