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Formel 1: Red Bulls neuer Nachwuchs Schumacher-Rivale wird Red-Bull-Junior

— 23.09.2017

Schumacher-Rivale wird Red-Bull-Junior

Dennis Hauger wird 2018 in das Nachwuchsprogramm von Red Bull aufgenommen. Gegen David Schumacher kämpft er um den Titel in der deutschen Kartmeisterschaft.

+++ Red Bull mit neuen Junioren: Red Bull verstärkt sich mit Kart-Talenten! Vier Kart-Nachwuchsfahrer werden 2018 ins erfolgreiche Junior-Programm aufgenommen, das auch Sebastian Vettel durchlaufen hat: Dennis Hauger, Jack Doohan, Johnny Edgar und Harry Thompson. Hauger fährt aktuell gegen David Schumacher um den Titel in der Deutschen Kartmeisterschaft. Der Sohn von Ralf Schumacher hat vor dem Finale in Lonato vom 20. bis 22. Oktober allerdings einen großen Rückstand. 2018 werden die beiden getrennte Wege gehen: Schumi IV steigt in die deutsche Formel-4-Meisterschaft auf, Hauger startet für das Team Arden von Red Bull-Teamchef Christian Horner in der britischen Formel 4. Teamkollege von Hauger wird Jack Doohan, der Sohn der Motorradlegende Mick Doohan.

+++ Kubica zu Williams? Wie steht es um die Comeback-Chancen des Polen?

+++ Neue Regeln 2018: Die Änderungen der Saison 2018 sind groß: Es geht um Motorteile und den Kopfschutz Halo.

+++ Vettel ein Startcrash-Monster? In Singapur ist Sebastian Vettel nicht das erste Mal in einen Startunfall verwickelt gewesen. Das sind die nackten Zahlen.

+++ Mexiko-GP nicht gefährdet: Das schwere Erdbeben in Mexiko-Stadt hat keine Auswirkungen auf den Grand Prix der Formel 1 am 29. Oktober. Eine Untersuchung der Betreiber hat keinerlei Schäden an der Streckenanlage feststellen können.

+++ Pérez spendet für Erdbebenopfer: Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,1 auf der Richterskala hat Mexiko heimgesucht und mindestens 248 Menschenleben gefordert. Viele Menschen sind ohne Strom und ohne Bleibe. Formel-1-Pilot Sergio Pérez hat für diese Menschen drei Millionen Peso gespendet, umgerechnet rund 140.000 Euro.

+++ Motorstrafe nach Vettel-Crash? Droht Sebastian Vettel der nächste Ärger?

+++ Hamilton pfeift auf Rekordjagd: Lewis Hamilton könnte schon bald die nächsten Rekorde von Michael Schumacher brechen.

+++ Hondas Debakel in Zahlen: Nach drei Jahren trennt sich McLaren von Honda. Renault wird Motorpartner Nummer fünf.

+++ Statistik spricht für Vettel-Titel: Auch wenn der GP Singapur ein Rückschlag für Sebastian Vettel im Kampf um die WM bedeutete: Noch ist nicht aller Tage Abend.

+++ Jubel auf spanische Art: “Boomshakalaka!”, rief Carlos Sainz’ Renningenieur seinem Schützling nach P4 in Singapur am Funk zu. Ein wahres “Vamos!”-Feuerwerk tönte zurück (s. Video unten). Die Freude bei Sainz hatte seinen Grund: Es war das beste Ergebnis in der F1-Karriere des talentierten Spaniers, der anschließend über beide Backen strahlte. Nur sein Jubel war ihm dann doch etwas peinlich. “Wurde das etwa übertragen? Ach du Sch…”, lachte Sainz.

Sainz’ Gesicht, als er von seinem Funk-Fame erfährt

“Es war mein bisher bester Tag in der Formel 1 – ausgerechnet an einem schwierigen Wochenende, mit so viel Medienrummel um meine Zukunft”, erklärte der Spanier. Vor dem Rennwochenende wurde im Zuge der großen Motoren-Rochade unter anderem bekanntgegeben, dass Sainz für 2018 von Toro Rosso an Renault ausgeliehen wird (ABMS berichtete).

“Mein Start war nicht gut, weil ich viele Positionen verloren habe. Ich war wegen des Crashs in Kurve eins aber immer noch auf P9 und konnte dann mit den Intermediates gut überholen”, so Sainz. “Spätestens als ich gesehen habe, dass wir auf der gleichen Strategie sind wie Lewis (Hamilton, Rennsieger; d. Red.), wusste ich, dass es gut aussieht für uns. Wir haben nur einmal gestoppt und es auf superweichen Reifen geschafft, Sergio (Perez; d. Red.) hinter uns zu halten. Es war einfach ein perfektes Rennen!” Und ein herrlich unperfekter Jubel…

+++ Perez bleibt bei Force India: Mit seinem ersehnten Wechsel zu Ferrari hat es für Sergio Perez auch dieses Jahr nicht geklappt, deswegen fährt der Mexikaner wenig überraschend eine weitere Saison bei Force India. Das gab das Team Sonntag vor dem Singapur GP bekannt. “Ich bin sehr glücklich hier, deswegen war es immer meine Priorität zu bleiben” erklärte Perez. Teamboss Vijay Mallya sagte: “Sergio ist einer der besten Fahrer im Feld. Zusammen mit Esteban (Ocon, d. Red.) haben wir eine der aufregendsten Paarungen für nächstes Jahr.” Zuletzt waren wegen eines Crashs und Streits in Spa am Fortbestehen des Force-India-Duos zwar Zweifel aufgekommen – in Monza rauften sich Perez und Ocon aber wieder zusammen. In Singapur wurde nun sogar gemeinsam der Geburtstag des Franzosen gefeiert (s. oben).

+++ Zweites Rosberg-Baby da: Nico Rosberg zeigt stolz den Grund, warum er seine F1-Karriere nach dem WM-Gewinn letztes Jahr an den Nagel hängte: Familienleben und Zuwachs war der Plan. Und seit Dienstag sind die Rosbergs zu viert! Ehefrau Vivian brachte in Monaco nach Alaia (2) die zweite Tochter des Paares zur Welt. Ihr Name: Naila. “Die Geburt verlief ohne Komplikationen, alle sind wohlauf”, freute sich der stolze Papa. Eigentlich hatte Rosberg geplant am Wochenende bei der F1 in Singapur vorbeizuschauen, um auch seine neue Tätigkeit als Manager von Robert Kubica (ABMS berichtete) voranzutreiben. Dieser Besuch wurde nun aber natürlich abgesagt, um das neuen Familienglück in vollen Zügen genießen.

+++ Singapur verlängert Vertrag: Das Nachtrennen in Singapur bleibt bis mindestens 2021 fester Bestandteil des Rennkalenders der Formel 1. Die neuen US-Besitzer der Königsklasse einigten sich mit den Verantwortlichen des Marina Bay Street Circuit auf einen neuen Vierjahresvertrag. Das teilten beide Seiten am Freitag im Fahrerlager mit. Der bisherige Kontrakt galt nur noch für die zehnte Auflage den Großen Preis in dem asiatischen Stadtstaat an diesem Wochenende. Da aber bereits der benachbarte Malaysia GP ab nächster Saison wegfällt, war der Verbleib in Singapur bereits vor der Bekanntgabe ein offenes Geheimnis.