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Formel 1: News vom Transfermarkt Auer wird Testfahrer

— 07.11.2017

Auer wird Testfahrer

Force India bekommt 2018 Unterstützung. Bei Sauber und Haas könnten nächstes Jahr Ferrari-Junioren unterkommen. Alle Transfer-News zum Nachlesen.

Es kommt weiter Bewegung in den Fahrermarkt für 2018. AUTO BILD MOTORSPORT erfuhr: Force India wird nächste Saison mit Mercedes-Junior George Russell (18) und DTM-Ass Lucas Auer (23) zwei Ersatzfahrer haben. Hintergrund: Der Brite Russell ist amtierender GP3-Champion und Mercedes-Junior. Sein Pluspunkt: Russells Eltern gelten als enge Freunde von James Vowles. Der Brite ist Mercedes’ Chefstratege und verantwortlich für das Juniorprogramm des deutschen Konzerns. Der Österreicher Auer, Neffe von F1-Legende Gerhard Berger, fuhr bis zuletzt mit Mercedes um die Meisterschaft in der DTM und musste sich erst am Ende der technisch überlegenen Audi-Armada um Meister Réné Rast geschlagen geben. Auer wird vom Force-India-Hauptsponsor BWT unterstützt.

Russell ist wie Auer ab 2018 Force-India-Ersatzfahrer

Auch bei Sauber sind Entscheidungen gefallen. Der monegassische Ferrari-Junior Charles Léclerc soll noch vor dem Brasilien-GP am Sonntag als Einsatzpilot für 2018 vorgestellt werden. Leclerc gewann in dieser Saison die Formel 2 und wird in Brasilien zum vierten Mal ein Freitagstraining für die Schweizer absolvieren. Als zweiter Fahrer wird der Schwede Marcus Ericsson bleiben und seine vierte Saison bei Sauber fahren. Ericssons Mentoren um den schwedischen Milliardär Finn Rausing machten, so ist zu hören, Sauber-Teamchef Fréderic Vasseur unmissverständlich klar, dass Ericsson bleiben muss – obwohl der Schwede im diesjährigen Teamduell mit dem Deutschen Pascal Wehrlein (23) unterlegen war. Für Wehrlein ist kein Platz mehr bei Sauber. Dazu kommt: Mercedes ist nicht mehr bereit, den DTM-Meister weiterhin mit Geld zu unterstützen. Trotzdem besteht für Wehrlein noch eine Chance, 2018 bei Williams unterzukommen. Seine Gegner dort: Daniil Kvyat und Paul di Resta

Bei Sauber ist die Stimmung wegen der Fahrerplanung zwischen den Besitzern um Milliardär Rausing und Teamchef Vasseur angespannt. Hintergrund: Vasseur wollte statt Ericsson lieber den zweiten Ferrari-Junior Antonio Giovinazzi als Stammfahrer einsetzen und dafür nicht nur die 2018er Ferrari-Motoren einsacken, sondern zusätzlich Getriebe und andere Teile von Ferrari bekommen. Der Plan schlug wegen Rausings Veto fehl. Die Italiener versuchen nun Giovinazzi beim zweiten Partnerteam Haas unterzubringen und machen dementsprechend Druck auf die Ami-Mannschaft. Hintergrund: Ferrari hat dem Italiener für 2018 ein Stammcockpit garantiert. Bekommt Giovinazzi das nicht, kann er nach ABMS-Informationen den Vertrag mit Ferrari auflösen. Ferraris Problem: Haas hat mit dem Franzosen Romain Grosjean und dem Dänen Kevin Magnussen schon zwei Fahrer für 2018 unter Vertrag.

Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach