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Formel 1: Neue Regeln Grid-Strafen 2018 neu reglementiert

— 08.12.2017

Grid-Strafen 2018 neu reglementiert

F1-News aktuell. NEU: Die Strafversetzungen in der Startaufstellung werden 2018 neu geregelt. Das soll Fans mehr Übersicht bieten.

+++ So funktionieren Gridstrafen 2018: In der vergangenen Saison wurden 833 Startplatzstrafen ausgesprochen, allein Stoffel Vandoorne musste um 218 Plätze zurück. Doch damit soll 2018 Schluss sein! Nach wie vor gilt: Wer mehr als die drei erlaubten Antriebsstränge braucht oder das Getriebe nicht sechs Rennen in Folge hält, der wird in der Startaufstellung um mehrere Plätze zurückversetzt. Doch: Wer mehr als 15 Plätze für ein Rennen anhäuft, der muss automatisch von hinten starten. Trifft das auf mehrere Fahrer zu, dann darf der weiter vorn starten, dessen Strafe als erstes ausgesprochen wurde. Das soll die Erstellung der Startaufstellung für die Fans transparenter machen.

+++ Santander steigt aus: Ferrari ist zwar eines der Teams mit den größten Budgets in der Formel 1, aber das ist auch für das italienische Traditionsteam um Sebastian Vettel ein Schlag: Die spanische Bank Santander steigt nach acht Jahren bei Ferrari aus. Rund 280 Millionen Euro hat Santander ins Team gepumpt, jährlich also rund 30 Millionen Euro. Künftig wirbt die Bank in der Champions League. Auch Bandenwerbungen bei verschiedenen Formel-1-Rennen werden eingestellt.

+++ Vettel sieht Kubica-Comeback kritisch: Robert Kubica könnte 2018 in die Formel 1 zurückkehren. Sebastian Vettel sieht das durchaus kritisch.

+++ Der Überholkönig 2017: Unfassbar: 2017 hat sich die Anzahl der Überholmanöver fast halbiert.

+++ F1-Motoren in Le Mans: Jean Todt überrascht mit einem Plan.

+++ Schumacher in der Hall of Fame: Michael Schumacher wurde in die neue Hall of Fame aufgenommen.

+++ Alfa Romeo steigt ein: Comeback von Alfa Romeo – bei Sauber!

+++ Wie lange fährt Hamilton noch? Ist Lewis Hamiltons Formel-1-Karriere bald vorbei? Zumindest Ex-Teamkollege Nico Rosberg kann sich das vorstellen. Der Deutsche kennt den Briten nach vier gemeinsamen Jahren bei Mercedes bestens. “Er hat ja schon dieses Jahr Andeutungen gemacht, dass er nicht mehr so lange unterwegs sein wird. Die würde er nicht machen, wenn er nicht schon ein bisschen die Gedanken hätte”, sagt der Weltmeister von 2016 zur dpa. Auch Hamilton hat bereits erwähnt, dass ihn die langen Formel-1-Saisons belasten. Der Brite: “Es wird mit diesen langen Saisons immer härter und anstrengender, für so eine lange Zeit in der Formel 1 zu bleiben.”

+++ Lauda hört bei RTL auf: Damit hat er Florian König eiskalt erwischt! Niki Lauda erklärt nach dem Formel-1-Finale in Abu Dhabi völlig überraschend seinen Abschied als TV-Experte bei RTL! “Ich habe eine persönliche Entscheidung getroffen, und zwar, dass ich nicht mehr RTL-Experte sein werde”, sagt der dreimalige Weltmeister am Sonntag live im Fernsehen.

König ist völlig überrascht: Lauda verabschiedet sich…

Nico Rosberg, selbst ein Experte für Rücktritte, steht verdutzt daneben – und Florian König, Laudas langjähriger Begleiter vor den RTL-Kameras, klappt die Kinnlade runter. Völlig geschockt entfährt ihm: “Mach kein’ Scheiß!”

Der 50-Jährige, der mit Lauda über 20 Jahre die Formel 1 beim Kölner Privatsender moderiert hat, reagiert emotional auf das “Servus” des dreimaligen Weltmeisters. König hat Tränen in den Augen und umarmt Lauda zum Abschied herzlich, nachdem seine Versuche, den Österreicher umzustimmen, erfolglos bleiben.

Live-TV von seiner besten Seite – der Gänsehautmoment hier im Video:

Mercedes-F1-Aufsichtsrat Lauda bleibt sich indes auch mit seinem TV-Rücktritt treu – ohne Vorankündigung und auf seine eigene Art und Weise beendet er für sich das Kapitel RTL. 1995 hatte er bei den Kölnern als Experte angefangen. “Ich möchte allen RTL-Zuschauern danken”, erklärt der 68-Jährige und zieht, dem Anlass angemessen, ein letztes Mal seine markante rote Kappe vom Kopf.

+++ Fährt die Formel 1 bald auf umgebauten Strecken? Die neuen Formel-1-Macher von Liberty Media wollen den Fans mehr Show auf der Rennstrecke bieten. Daher analysiert Liberty Media nun, auf welchen Kursen in welchen Szenarien die beste Show geboten wird. Eine Folge könnte sein, Pisten mit wenigen Zweikämpfen und Überholmanövern umzubauen. 

“Wir sind schon im Gespräch mit einigen Strecken. Dabei geht es um potenzielle Veränderungen, die das Racing verbessern sollen”, erklärt Formel-1-Sporchef Ross Brawn. Der Brite weiß, dass breitere Strecken verschiedene Linienwahlen zulassen, was dem Spektakel zu gute kommt. Aber Brawn warnt, dass es nicht nur die Überholmanöver sind, was die Fans fasziniert. “Es sind zwei miteinander kämpfende Autos.”