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Formel 1: “Ich massiere mein Auto” Ricciardo verarscht Journalisten

— 28.08.2017

Ricciardo verarscht Journalisten

Formel-1-Scherzkeks Daniel Ricciardo sorgte in der Presserunde nach dem Belgien GP für Gelächter. Das hat der Australier gesagt.

Er ist DER Scherzbold der Formel 1: Daniel Ricciardo. Mit seinem breiten Grinsen hat er den Schalk im Nacken. Und nach seinem sechsten Podestplatz in acht Rennen hatte der Drittplatzierte gestern in Spa noch mehr zu lachen. Denn er konnte es sich nicht verkneifen, einen holländischen Journalisten zu verarschen.

Der Berichterstatter aus Max Verstappens Heimatland wollte nach dessen Ausfall von Ricciardo wissen, ob Mad Max sein Auto härter rannehme als er. Der Australier ganz ernst: „Nun ja, ich mache viel, damit sich mein Auto wohl fühlt. Ich spreche oft mit ihm, ich massiere es. Ich würde es nicht Vorspiel nennen, aber so ähnlich ist es. Max ist jung, aggressiv, er sticht immer gleich rein…“

Max Verstappen hat 2017 eine Pechsträhne

Gelächter im Pressesaal. Ricciardo strahlt, ergänzt dann: “Nein, Scherz beiseite, er macht nichts Besonderes, das die Ausfälle erklären würde. Es ist einfach Pech.“

Trotzdem hat Ricciardo derzeit einen Lauf – auch auf der Piste. Absolutes Highlight in Spa: sein Mega-Überholmanöver an Valtteri Bottas, bei dem er gleichzeitig seine Position gegen Kimi Räikkönen verteidigte. Ricciardo: “Ich wusste, dass ich angreifen musste, solange die Reifen von Valtteri noch kalt waren. Deshalb war klar, dass ich den Restart nutzen musste. Ich hatte einen guten Windschatten und für mich war klar, dass auch Kimi einen guten Windschatten hatte. Ich wusste, dass sich Valtteri gegen seinen Angriff verteidigen musste, deshalb zog ich auf der äußeren Seite vorbei, Kimi innen.  Ein cooles Gefühl, als ich Kimi in meinem Rückspiegel und dahinter Bottas sah.“

Fest steht: Ricciardo sorgt sowohl auf als auch neben Strecke für eine gute Show.


Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach