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Formel 1: Hamilton offenbart “Als hätte Senna zu mir gesprochen”

— 18.09.2017

„Als hätte Senna zu mir gesprochen“

Um seine Konzentration in Singapur aufrecht zu erhalten, hat Lewis Hamilton sogar die Stimme von Ayrton Senna gehört.

Nach all den Vergleichen mit Ex-Pole-Rekordmann Michael Schumacher, dessen Poleposition Bestmarke Lewis Hamilton in Spa mit 69 ersten Startplätzen überboten hat, bekennt sich Lewis Hamilton endgültig zu seinem eigentlichen Idol, der brasilianischen Formel-1-Legende Ayrton Senna. Nach seinem Sieg in Singapur wird der Mercedes-Star sogar mystisch. „Ich hätte den Sieg auch ganz einfach wegschmeißen können“, so der Brite und verweist auf Monaco 1988. Damals setzte Senna seinen McLaren mit fast einer Minute Vorsprung – den sicheren Sieg vor Augen – durch eine Zehntelsekunde Unaufmerksamkeit in die Leitplanken.

Lewis Hamilton hat das Rennen in Singapur kontrolliert

Hamilton über das Rennen im Stadtstaat Singapur: „Immer wieder kam mir Ayrton in den Kopf. Der Monaco-GP erinnerte mich daran, nicht dasselbe zu tun. Auch ich habe solche Erlebnisse schon gehabt, aber meine Lektion gelernt. In solchen Situationen ist es dann immer, als würde er (Senna; d. Red.) mit mir sprechen: Bleib fokussiert, halte es zusammen.“

Dass Hamilton Senna viel mehr verehrt als Sebastian Vettels Held Michael Schumacher, hat AUTO BILD MOTORSPORT bereits 2016 in Spielberg bemerkt. Auf dem Weg ins Fahrerlager müssen die Piloten dort einen Tunnel mit Bildern aller Formel-1-Legenden durchqueren. Hamilton blieb damals andächtig nur bei Senna stehen und streichte über das Gesicht seines Idols.

Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach