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Formel 1: Ferrari Ein Team für den Titel

— 07.08.2017

Ein Team für den Titel

Sebastian Vettel geht als WM-Leader in die Sommerpause. Kimi Räikkönen zeigt bei Ferrari Loyalität. Wird mit beiden Piloten verlängert?

Der zweite Ferrari- Doppelsieg 2017 kam für Sebastian Vettel (30) zum richtigen Zeitpunkt. „Wer als WM-Führender in die Sommerpause geht, hat einen psychologischen Vorteil“, weiß Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve (46). Aber nicht nur, dass Ferrari in Ungarn erstmals seit dem GP Monaco im Mai wieder schneller ist als Mercedes, die Scuderia präsentiert sich auch als perfektes Team.

Bei Ferrari ist klar, wer die Nummer eins im Team ist

In Ungarn schirmte Kimi Räikkönen (37) den durch ein schief stehendes Lenkrad beeinträchtigten Vettel gegen die heranstürmenden Silberpfeile ab. Das macht es für Ferrari-Chef Sergio Marchionne (65) fast unmöglich, den Finnen nicht für ein weiteres Jahr zu beschäftigen. Villeneuve sagt: „Ferrari muss mit beiden verlängern. Harmonie unter Teamkollegen bei einer klaren Rangordnung kann entscheidend sein im WM-Kampf. Mehr Loyalität zu seiner Nummer eins, als Räikkönen zeigt, geht nicht.

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Vettels Halbzeitbilanz ist nach seinem vierten Saisonsieg und der zweiten Poleposition denn auch positiv: „Der Schritt, den Ferrari seit 2016 gemacht hat, ist größer als bei jedem anderen Team. Darauf dürfen wir stolz sein.“