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Formel 1: Fahrer schwärmen von Ferrari “Wir alle bewundern Ferrari”

— 31.08.2017

“Wir alle bewundern Ferrari”

Die F1 in Monza. ABMS liefert die Bilder zum Italien GP: Die Tifosi flippen schon am Donnerstag aus. Die Fahrer erklären, was Ferrari so besonders macht.

Nirgends wird der Mythos Ferrari so greifbar wie beim Heimspiel der Scuderia in Monza. Am Wochenende werden die Tifosi wieder nur zwei Autos nach vorne brüllen: Die beiden roten Renner aus Maranello. Kein Wunder also, dass der Neid auf den Sonderstatus auch bei der Konkurrenz groß ist. Die Force-India-Piloten zum Beispiel, die gemeinsam mit Ferrari-Star Sebastian Vettel am Donnerstag zur Pressekonferenz geladen waren, gerieten jedenfalls nicht schlecht ins Schwärmen als es um Ferrari ging.

Was soll man da schon sagen: Ferrari halt…

“Ferrari ist das Team, das wir alle bewundern”, sagt Sergio Perez und fügt sogar an: “Es ist auch das Team, von dem wir alle wollen, dass es sich gut schlägt! Jeder, der ein Fan der Formel 1 ist, denkt so.” Bewirbt sich der Mexikaner etwa mal wieder um die Nachfolge Kimi Räikkönens (frühestens 2019 möglich)? Das Gefühl, wie es ist, einen Ferrari zu fahren, kennt Perez zumindest schon von einem Test als Mitglied der Junior-Academy von Ferrari – und denkt immer noch gerne daran zurück: “Das war ein sehr spezieller Tag für mich”, so der Mexikaner.

Ähnlich ging es auch Teamkollege Esteban Ocon. “Ende 2014 durfte ich auch für Ferrari testen. Das war magisch. In Fiorano, im Ferrari, mit den italienischen Mechanikern. Ich habe selbst eine Zeit lang in Italien gelebt, bin dort viel Go-Kart gefahren”, erinnert sich Ocon. “Jeder weiß, was Ferrari für den Motorsport ist. Es ist massiv.” Ocons Bewunderung rührte aber nicht nur für die Marke. “Ich war auch immer ein großer Fan von Michael (Schumacher; d. red.) als ich jung war. Er war immer vorne im Ferrari.”

Als Scuderia-Pilot ist man in Monza viel beschäftigt

Die Verehrung für Schumi teilt sich Ocon mit Ferraris heutigem Star, Sebastian Vettel. “Viele meiner Erinnerungen als Kind sind natürlich mit ihm und mit Ferrari verbunden”, sagt Vettel über sein Idol aus Kerpen. “Als ich als Kind mit Spielzeugautos gespielt habe, war auf dem roten Auto schon immer die Nummer eins drauf. Scheinbar gehört die dorthin”, grinst Vettel und erklärt: “Ich hatte 2003 dank Michael die Möglichkeit, mal kurz in die Ferrari-Garage reinzuschauen. Alle waren in rot, es war magisch und hat viel Eindruck gemacht auf mich als Kind.”

Heute könne er dieses “tolle Gefühl” glücklicherweise “immer, wenn ich will” haben, lacht Vettel. “Natürlich wurde für mich ein Traum wahr, als ich Teil dieses Teams werden konnte”, so der Deutsche. Allein: “Die Mission ist noch nicht beendet”, wie Vettel in der aktuellen SPORT BILD unlängst feststellte. “Ich stelle mir vor, dass einer meiner schönsten Tage der sein wird, wenn ich in Rot den Titel gewinnen werde. Das Ziel ist, Ferrari dahin zurückzubringen, wo es mit Michael schon mal war.”

Die besten Bilder von den Tifosi und alle weiteren Impressionen vom Italien GP in Monza in der Galerie:

Autor: Frederik Hackbarth