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Formel 1: Die News im Überblick Werden die Strecken umgebaut?

— 23.11.2017

Werden die Strecken umgebaut?

Alle F1-News im Überblick. NEU: Liberty Media zieht in Erwägung, verschiedene Strecken aus dem Formel-1-Kalender umzubauen

+++ Fährt die Formel 1 bald auf umgebauten Strecken? Die neuen Formel-1-Macher von Liberty Media wollen den Fans mehr Show auf der Rennstrecke bieten. Daher analysiert Liberty Media nun, auf welchen Kursen in welchen Szenarien die beste Show geboten wird. Eine Folge könnte sein, Pisten mit wenigen Zweikämpfen und Überholmanövern umzubauen. 

“Wir sind schon im Gespräch mit einigen Strecken. Dabei geht es um potenzielle Veränderungen, die das Racing verbessern sollen”, erklärt Formel-1-Sporchef Ross Brawn. Der Brite weiß, dass breitere Strecken verschiedene Linienwahlen zulassen, was dem Spektakel zu gute kommt. Aber Brawn warnt, dass es nicht nur die Überholmanöver sind, was die Fans fasziniert. “Es sind zwei miteinander kämpfende Autos.”

+++ Rosberg als RTL-Experte in Abu Dhabi: Genau ein Jahr nach dem Gewinn des WM-Titels kehrt Nico Rosberg an den Ort seines größten Triumphes zurück. Der Deutsche ist am Wochenende beim Saisonfinale in Abu Dhabi als TV-Experte für den Kölner Privatsender RTL im Einsatz. In gleicher Funktion konnte der Deutsche diese Saison auch schon beim Japan GP überzeugen – da allerdings noch für das britische Publikum von Sky Sports.

Weltmeister Nico Rosberg analysiert diesmal für RTL

Nach Informationen der Bild-Zeitung, analysiert Rosberg nun erstmals für die deutschen Fans. Dazu RTL-Sportchef Manfred Loppe: “Ich freue mich auf seine treffenden Analysen, denn Nico hat natürlich noch ganz besondere Infos und Innen-Ansichten.”

Für RTL könnte die Rosberg-Premiere indes zur eigenen Abschiedsveranstaltung werden: Denn der Vertrag des Senders endet mit dieser Saison, eine Einigung mit den neuen F1-Vermarktern von Liberty Media über die TV-Rechte ist noch nicht erzielt – und die Zukunft der Königsklasse an den deutschen Bildschirmen damit weiter ungewiss.

+++ Kommt neues Team? Ein zweiter US-Rennstall will in die Formel 1 einsteigen.

+++ Newey mit Sohn in Le Mans? Adrian Newey, der beste Formel-1-Techniker aller Zeiten, klemmt sich wieder selbst hinters Steuer.

+++ Zwei neue Hersteller: Steigen Porsche und Aston Martin in die Formel 1 ein?

+++ Knackt Alonso-Negativ-Rekord?: Fernando Alonso muss diese Saison viele Ausfälle verkraften. Elf Rennen konnte der Spanier nicht beenden. Diesen Rekord kann er 2017 knacken

+++ Mehr Rennen für die Formel 1?: Die Formel 1 ist die Rennserie mit den meisten Reisekilometern. Keine Serie legt während der Saison so viele Kilometer auf dem Weg von einem Ort zum anderen zurück. Für Formel-1-Sportchef Ross Brawn können es trotzdem nicht genug Rennen sein. Er zieht nun sogar in Erwägung, den Formel-1-Rennkalender zu erweitern. “Je mehr Rennen stattfinden, desto größer werden die logistischen Probleme der Teams”, weiß Brawn. Gegenüber dem US-Wirtschaftsmagazin Forbes erklärt er aber: “Wir schauen uns das Format des Rennwochenendes genauer an. Wir wollen herausfinden, ob wir es so ändern können, dass es logistisch einfacher wird, mehr Rennen zu bestreiten. Wir sind da sehr offen.”

Eine Maßnahme wäre die Abschaffung der Freitagtrainings. “Wir können uns fragen, ob wir die Trainingsfreitage wirklich brauchen. Wenn diese wegfallen würden, könnten wir sicher mehr Rennen veranstalten”, hofft der 62-Jährige. Allerdings glaubt Brawn, dass es bei der Abschaffung Unstimmigkeiten mit den Inhabern der TV-Rechte und den Streckenbetreibern geben könnte.

+++ Formel 1 auf Netflix? Noch immer steht nicht fest, wo die deutschen Fans die Formel-1-Rennen 2018 verfolgen können. RTL und ARD/ZDF buhlen um die Fernsehrechte, aber noch ist unklar, ob alle 21 Rennen überhaupt im Free-TV laufen. Der Bezahlsender Sky behält nach ABMS-Informationen auf jeden Fall die Rechte, könnte einige Rennen sogar exklusiv übertragen. Mittelfristig könnte es ohnehin zu einer Revolution kommen. Der neue Formel-1-Boss Chase Carey will den Sprung ins digitale Zeitalter nicht verpassen und bei Streaming-Anbietern wie Netflix Pakete für Formel-1-Fans mit zusätzlichen Infos gegen Bezahlung schnüren. „Das ist eine unheimlich wichtige Möglichkeit“, sagt er. „Wir haben die Fähigkeit, einzigartige Pakete zusammenzustellen.“ Das Projekt befindet sich aber vorerst nur in der Planungsphase. Trotzdem sagt der neue Formel-1-Medienbeauftragte Sean Bratches: “Wir versuchen mit Netflix schon für nächstes Jahr einen Deal anzuschließen.”

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