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Formel 1: Aston Martin kehrt zurück Red Bull macht auf James Bond

— 26.09.2017

Red Bull macht auf James Bond

Red Bull und Aston Martin intensivieren 2018 die Zusammenarbeit. Die britische Sportwagen-Marke ist auch daran interessiert, einen eigenen Motor zu bauen.

Mit Aston Martin kehrt nach 58 Jahren der Autohersteller zurück in die Formel 1, die mehr als jede andere Marke für James Bond steht. Jetzt profitieren Max Verstappen und Daniel Ricciardo vom Bond-Image!

Aston Martin steigt 2018 bei Red Bull in die Königsklasse des Motorsports ein. Vorerst agiert die britische Traditions-Sportwagenmarke nur als Titelsponsor und Technologiepartner. Aber auch ein eigener Aston-Martin-Antriebsstrang ist in Zukunft denkbar.

Aston-Martin-Präsident Andy Palmer erklärt: „Die Diskussion über die zukünftige Antriebseinheit ist für uns von großem Interesse. Aber nur dann, wenn die Umstände die richtigen sind. Wir sind nicht bereit in einen Motorkrieg ohne Regulierung der Kosten einzusteigen, aber wir glauben, dass die FIA das richtige Umfeld schafft. Dann sind wir interessiert, involviert zu sein.“

Aston-Martin-Präsident Andy Palmer mit Red-Bull-Teamchef Christian Horner

2018 wird das Red-Bull-Team, das seit 2005 nach der Übernahme von Jaguar in der Formel 1 vertreten ist und mit Sebastian Vettel von 2010 bis 2013 vier Mal in Folge Weltmeister geworden ist, unter dem Namen Aston Martin Red Bull Racing an den Start gehen. Darüber hinaus entsteht in Milton Keynes ein neues Performance-Zentrum, für das 110 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Darin sollen gemeinsam Sportwagen mit Formel-1-Technologie entwickelt werden.

Netter Nebeneffekt: Aston Martin zahlt Red Bull pro Jahr 11 Millionen Euro Sponsorgeld…

Die Kooperation kommt übrigens nicht überraschend: 2016 entstand in Zusammenarbeit zwischen red Bull-Technikgenie Adrian Newey und Aston Martin bereits der Red Bull Valkyrie mit 1130 PS. Auch die Fahrer und Teamchefs von Red Bull fahren schon mit Aston-Martin-Straßenautos zur Strecke.

Aston Martin war 1959 für sechs GP als Werksteam in der Formel 1 vertreten. Roy Salvadori erreichte zwei sechste Plätze. Erfolgreicher war Aston Martin damals beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans: Roy Salvadori und Carroll Shelby siegten 1959.