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Formel 1: Aston Martin kehrt zurück Red Bull bekommt neuen Titelsponsor

— 25.09.2017

Red Bull bekommt neuen Titelsponsor

Red Bull und Aston Martin intensivieren 2018 die Zusammenarbeit. Die britische Sportwagen-Marke ist auch daran interessiert, einen eigenen Motor zu bauen.

Formel-1-Comeback nach 58 Jahren! Aston Martin steigt 2018 bei Red Bull in die Königsklasse des Motorsports ein. Vorerst agiert die britische Traditions-Sportwagenmarke nur als Titelsponsor und Technologiepartner. Aber auch ein eigener Aston-Martin-Antriebsstrang ist in Zukunft denkbar.

Aston-Martin-Präsident Andy Palmer erklärt: „Die Diskussion über die zukünftige Antriebseinheit ist für uns von großem Interesse. Aber nur dann, wenn die Umstände die richtigen sind. Wir sind nicht bereit in einen Motorkrieg ohne Regulierung der Kosten einzusteigen, aber wir glauben, dass die FIA das richtige Umfeld schafft. Dann sind wir interessiert, involviert zu sein.“

Aston-Martin-Präsident Andy Palmer mit Red-Bull-Teamchef Christian Horner

2018 wird das Red-Bull-Team, das seit 2005 nach der Übernahme von Jaguar in der Formel 1 vertreten ist und mit Sebastian Vettel von 2010 bis 2013 vier Mal in Folge Weltmeister geworden ist, unter dem Namen Aston Martin Red Bull Racing an den Start gehen. Darüber hinaus entsteht in Milton Keynes ein neues Performance-Zentrum, für das 110 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Darin sollen gemeinsam Sportwagen mit Formel-1-Technologie entwickelt werden.

2016 entstand in Zusammenarbeit mit dem PKW-Partner Aston Martin bereits der Red Bull Valkyrie mit 1130 PS. Auch die Fahrer und Teamchefs von Red Bull fahren bereits mit Aston-Martin-Straßenautos zur Strecke.

Aston Martin war 1959 für sechs Rennen als Werksteam in der Formel 1 vertreten. Roy Salvadori erreichte zwei sechste Plätze. Erfolgreicher war Aston Martin damals beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans: Roy Salvadori und Carroll Shelby siegten 1959.