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“Fast&Furious”: Die Autos von Paul Walker Die Autos von Paul Walker

— 06.11.2017

Die Autos von Paul Walker

Die Filmautos von Paul Walker sind legendär. Doch auch privat war der 2013 tödlich verunglückte “Fast&Furious”-Star ein PS-Profi. Seine schönsten Autos!

In “Fast and Furious” lieferte sich Walker spektakuläre Autorennen. Meist fuhr er Japaner, wie diesen Nissan Skyline GT-R.

Die Trauer um Paul Walker, dessen Todestag sich am 30. November 2017 zum vierten Mal jährt, ist immer noch groß. Legendär sind die Rennen, die sich der nur 40-jährig bei einem Autounfall tödlich verunglückte “Fast&Furious”-Star als Ex-Cop Brian O’Conner mit Freund und Feind in den Actionfilmen lieferte. Unvergessen die waghalsigen Stunts – und die Autos, in denen Walker unterwegs war. Zum Beispiel der giftgrüne Mitsubishi Ecplise oder der bös bespoilerte Toyota Supra aus dem ersten Teil der Reihe (2001); der Lancer Evo und der Nissan Skyline GT-R R34 aus “2 Fast 2 Furious” (2003) wie auch derjenige aus “Neues Modell. Originalteile” (2009). Brian O’Conner pilotierte mit Vorliebe Japaner, so auch in “Fast Five” (2011), der nächsten Weiterdrehe der Story, wo er unter anderem einen Datsun Skyline GT-R von 1972 fuhr.

Private Autosammlung mit Ferrari, Porsche, Saleen, Nissan

US-Moderator Matt Farrah (Foto) durfte sich die Autosammlung von Roger Rodas und Paul Walker 2012 ansehen.

Auch privat war Walker ein Autonarr: Nach seinem Tod wurde bekannt, dass er zusammen mit seinem Freund Roger Rodas, der bei dem tödlichen Unglück hinter dem Steuer des Porsche Carrera GT saß, eine fantastische Autosammlung besaß – das Unglücksauto war eines der Fahrzeuge. In einer Halle von Rodas’ Rennstall “AE Performance” standen Dutzende Autos, darunter diverse Saleen S7, Ford GT, BMW M1, mehrere Ferrari, BMW M3 E30 und E36, Porsche 996 und 911 GT3 RS, Shelby GT500, Nissan GT-R und ein wunderschöner BMW Alpina 2002 tii von 1974.

Schlammschlacht um das Erbe und die Schuldfrage

Paul Walker ist am 30. November 2013 in Kalifornien als Beifahrer bei einem Unfall ums Leben gekommen.

Nach Walkers Tod herrschte nicht nur Trauer, sondern es begann eine erbitterte Schlammschlacht um die Schuldfrage und das Erbe der beiden Freunde. Unstrittig ist, dass der Porsche mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war (160 km/h), als Rodas die Kontrolle verlor und das Auto zunächst gegen einen Laternenpfahl und dann gegen einen Baum prallte, wonach es in Flammen aufging. Dennoch klagten sowohl Rodas’ Witwe als auch Walkers Tochter gegen Porsche, weil ihrer Meinung nach der Carrera GT zwar über Rennqualitäten, nicht aber über die entsprechende Crashsicherheit verfügte. Rodas’ Klage wurde abgewiesen, Meadow Walker einigte sich außergerichtlich mit Porsche.

Gerichtliche Auseinandersetzungen gab es auch wegen des automobilen Erbes von Walker und Rodas. Nur wenige Stunden nach dem Unfall waren 30 der Fahrzeuge verschwunden; verantwortlich dafür war offenbar ein Lager-Mitarbeiter der Firma. Die Autos bzw. der Erlös aus dem Verkauf wurden später zurückgegeben. Unklar war aber, wem welche Autos gehörten. Walkers Vater verklagte Rodas’ Familie auf 1,5 Millionen Euro, diese wies die Klage zurück. Wie der Rechtsstreit letztendlich ausging, ist nicht bekannt. Hier nun die wichtigsten Autos von Paul Walker.