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Eine Plattform für die Industrie 4.0

Eine Plattform für die Industrie 4.0


Oliver Diedrich

ADAMOS soll als herstellerneutrale Plattform für das industrielle Internet der Dinge (IIoT) helfen, die Möglichkeiten der Industrie 4.0 auszunutzen. Dahinter steht ein Konsortium von Maschinenbauern und Softwareunternehmen.

In dem Joint Venture ADAMOS (ADAptive Manufacturing Open Solutions) haben die Software AG, ZEISS sowie die Maschinenbauer DMG MORI, Dürr und ASM PT eine Plattform für das industrielle Internet der Dinge (IIoT) entwickelt. ADAMOS ist auf die Bedürfnisse des Maschinen- und Anlagenbaus zugeschnitten und soll sich als Branchenstandard für die digital vernetzte Produktion der Industrie 4.0 etablieren.

Die ADAMOS-IIoT-Plattform soll die Vernetzung von Maschinen und die umfassende Erfassung von Produktionsdaten in Echtzeit erleichtern. Mit diesen Daten lassen sich beispielsweise Produktions- und Wartungsprozesse planen oder neue Geschäftsmodelle wie digitale Marktplätze umzusetzen. Dabei sollen die Unternehmen die Hoheit über ihre Daten behalten. Die Software lässt sich als Cloud-Lösung oder on premises auf eigener Hardware einsetzen.

Das ADAMOS-Konsortium will kontinuierlich neue maschinenbau- und branchenspezifischen IIoT-Anwendungen entwickeln. Ab Anfang 2018 will man in einer App Factory Applikationen zu den Themengebieten Planning, Predictive Maintenance, Machine Cockpit/Dashboarding und Maintaining Assistance bereitstellen.

Die ADAMOS GmbH als Platt­form­dienstleister und die App Factory starten zum 1. Oktober 2017. Maschinen- und Anlagenbauer können als Partner die Plattform nutzen und das ADAMOS-Angebot selbstständig vermarkten.


(odi)