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DTM: Glock über Emotionen “Mittelfinger gehört nicht an die Strecke”

— 08.09.2017

„Mittelfinger gehört nicht an die Strecke“

Nach dem Mittelfinger-Gate beim letzten DTM-Lauf in Zandvoort spricht Timo Glock in ABMS über Emotionen und über seine Titelchancen.

Es war DER Aufreger beim letzten DTM-Rennen in Zandvoort: Timo Glocks Revanchefoul gegen Mercedes-Pilot Edoardo Mortara und sein Mittelfinger in Richtung Mercedes. Der hat der DTM und den Verantwortlichen mächtig gestunken. Doch Glock zeigt Reue. „Mir sind die Sicherungen durchgebrannt“, sagt er in der aktuellen Ausgabe von AUTO BILD MOTORSPORT. “Ich hätte nie gedacht, dass mir das mit meiner Erfahrung passieren würde. Die Geste mit dem Mittelfinger gehört nicht an die Rennstrecke. Es war ein Fehler.“

24 Punkte Rückstand hat Glock auf Ekström

Der BMW-Star erklärt die Ereignisse aus seiner Sicht so: “Am Abend nach dem Rennen wurde mir mit etwas Abstand bewusst, was solche Aktionen auch beim Nachwuchs bewirken können.“ Dabei muss Glock als Juror der Deutsche Post Speed Academy besonders an seiner Vorbildfunktion arbeiten. “Mir war es deshalb wichtig zu zeigen, dass man zu seinen Fehlern stehen muss. Heißt: keine Ausreden suchen.“

Bestraft ist der Ex-Formel-1-Pilot durch die rüde Aktion ohnehin genug: Im Meisterschaftskampf hat er potentiell 18 Punkte verschenkt, weil er zur Strafe in der Startaufstellung nach hinten versetzt wurde. Trotzdem gibt er sich kämpferisch: „Die Titelchancen sind intakt. Wir hatten am letzten Rennwochenende das beste Auto, und ich war der stärkste Fahrer im Feld. Das gibt mir Selbstbewusstsein.“ Glock liegt in der Meisterschaft auf Rang vier und hat 24 Zähler Rückstand auf den Führenden Mattias Ekström.

Das ganze Interview mit Timo Glock lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von AUTO BILD MOTORSPORT.