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DriveNow setzt in Hamburg auf Elektro-Autos

DriveNow setzt in Hamburg auf Elektro-Autos

(Bild: DriveNow)

Hamburg hat sich die Förderung der Elektro-Mobilität auf die Fahnen geschrieben – und erste Unternehmen ziehen mit. Die Carsharing-Flotte von DriveNow soll elektrischer werden.

Der Carsharing-Anbieter DriveNow setzt in Hamburg verstärkt auf Elektro-Autos. Bis Ende des Jahres sollen 200 vollelektrische BMW i3 auf den Hamburger Straßen unterwegs sein, teilte das Unternehmen in der Hansestadt mit. Hamburg sei von allen Städten, in denen DriveNow seine Dienstleistung anbietet, am weitesten vorangekommen mit dem Ausbau seiner Lade-Infrastruktur, sagte Geschäftsführer Sebastian Hofelich. Gegenwärtig stünden bereits mehr als 650 öffentlich zugängliche Ladepunkte für E-Autos zur Verfügung, davon allein mehr als 600 durch die städtische Stromnetz Hamburg GmbH.

DriveNow ist ein gemeinsames Tochterunternehmen von BMW und Sixt. Die Flotte von gegenwärtig 650 Fahrzeugen in Hamburg wurde bereits 2015 mit 30 Elektro-Fahrzeugen ergänzt. “Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht und viele Autofahrer erstmals mit Elektro-Mobilität in Kontakt gebracht”, sagte Hofelich. Über alle 13 DriveNow-Standorte in Europa gesehen, wächst die Elektro-Flotte auf mehr als 1000 Autos. Rund 350.000 Kunden hätten bereits 17 Millionen elektrische Kilometer zurückgelegt.

Hamburg hat mehrere Absichtserklärungen mit Autokonzernen und anderen wichtigen Teilnehmern am Verkehrsgeschehen getroffen, wie zum Beispiel dem Paketzusteller Hermes. Damit soll der Ausbau der Ladestationen und der Umstieg auf Elektro-Mobilität beschleunigt werden.

Auch DriveNow-Konkurrent Car2Go aus dem Daimler-Konzern wird Mitte des kommenden Jahres beginnen, seine Hamburger Flotte ungefähr zur Hälfte auf E-Autos umzustellen. Am Ende dürften rund 400 elektrisch betriebene Smart-Modelle in Hamburg fahren.

Auch DriveNow ist mit den 200 Fahrzeugen noch nicht am Ende angelangt und will gemeinsam mit der Stadt untersuchen, wie sich Lade-Infrastruktur und E-Flotte entwickeln. Bis Ende 2019 könnte ein Ausbau auf 550 elektrisch betriebene Fahrzeuge stehen.


(dpa) /


(bbo)