/Diskussion um Diesel-Abgase: Kommentar Schluss mit der Diesel-Doppelmoral!

Diskussion um Diesel-Abgase: Kommentar Schluss mit der Diesel-Doppelmoral!

25. August 2017: Im VW-Dieselskandal verurteilt ein US-Bundesrichter einen VW-Konzerningenieur zu drei Jahren und vier Monaten Haft sowie zu einer Geldstrafe von umgerechnet 168.000 Euro.

31. Juli 2017: Laut einem Bericht der BILD-Zeitung soll das KBA Berichte zum Abgasskandal geschönt haben. Demnach wusste die Behörde schon seit längerem von Manipulationen bei Porsche und entschärfte Unterlagen im Sinne des Herstellers.

27. Juli 2017: Laut Verkehrsminister Dobrindt (CSU) gibt es einen amtlichen verpflichtenden Rückruf für 22.000 Porsche Cayenne 3.0 V6 TDI nach Euro 6, da eine unzulässige Abschaltvorrichtung bei der Abgasreinigung festgestellt wurde. Zudem gelte ein Zulassungsverbot bis zum Einsatz einer neuen, vom KBA genehmigten Steuersoftware.

27. Juli 2017: VW kündigt an, insgesamt vier Millionen Diesel in Deutschland nachrüsten zu wollen. Das wären rund 650.000 weitere Fahrzeuge, nach den 2,5 Millionen ursprünglich betroffenen Autos sowie der Extra-Nachrüstaktion bei Audi mit 850.000 Autos.

25. Juli 2017: In den USA will sich ein VW-Manager im Zusammenhang mit dem Abgasskandal vor Gericht schuldig bekennen. Oliver S., der ehemalige Chef des für die Koordination mit den US-Behörden zuständigen Umweltbüros, war im Januar 2017 nach einem Urlaub in Florida festgenommen worden.

21. Juli 2017: Audi gibt bekannt, freiwillig rund 850.000 Dieselfahrzeuge mit einem Software-Update für bessere Abgasreinigung versehen zu wollen. Dabei geht es um Sechs- und Achtzylindermotoren nach Euro 5 und Euro 6.

20./21. Juli 2017: Mehrere Medien berichten über den Verdacht der jahrelangen Absprache unter den fünf deutschen Autobauern VW, Audi, Porsche, BMW und Daimler. Diese sollen auch die Abgasreinigung von Dieselfahrzeugen betroffen haben.

10. Juli 2017:  Die Staatsanwaltschaft Stuttgart eröffnet ein Verfahren gegen unbekannte Porsche-Mitarbeiter wegen möglicher Abgas-Manipulationen bei Diesel-Fahrzeugen. Laut der Behörde besteht ein Anfangsverdacht des Betruges und der strafbaren Werbung.

10. Juli 2017: Der in München inhaftierte ehemalige Audi-Manager will mit den Behörden kooperieren und laut seinem Anwalt “seinen Beitrag zur Aufklärung des Sachverhalts leisten”. Ihm wird vorgeworfen, die amerikanischen Umweltbehörden mit manipulierten Schadstoffwerten über den wahren Abgasausstoß der VW-Diesel getäuscht zu haben.

9. Juli 2017: Neue Aussagen eines Kronzeugen belasten Ex-VW-Chef Martin Winterkorn. Laut “Bild am Sonntag” soll Winterkorn bereits im Juli 2015, also zwei Monate vor Bekanntwerden der Manipulation, umfassend über alles informiert worden sein. VW äußert sich dazu nicht.

7. Juli 2017: Die Staatsanwaltschaft München gibt bekannt, dass erstmals in Deutschland ein Beschuldigter im VW-Skandal festgenommen wurde. Laut Medienberichten handelt es sich um einen ehemaligen Audi-Manager, der für die Abgaskontrollsysteme der Modelle für den US-Markt zuständig war.

22. Juni 2017: Fünf bei der Abgasmanipulation möglcherweise verantwortliche VW-Manager schreibt die US-Justiz weltweit zur Fahndung aus, berichten mehrere deutsche Medien. Die Fahndung läuft über Interpol.

14. Juni 2017: Nach Verhandlungen mit der EU-Kommission wird bekannt, dass VW als “vertrauensbildende Maßnahme” zwei Jahre lang mögliche Schäden behebt, die durch Nachrüstung entstehen. Eine finanzielle Entschädigung wie in den USA lehnt der Konzern weiter ab.

12. Juni 2017: Porsche gerät nach einem auffälligen Abgastest ins Visier der Behörden. Ein Sprecher des Verkehrsministeriums sagte am Montag, das Kraftfahrtbundesamt sei beauftragt worden, Untersuchungen vorzunehmen. Generell liefen die Tests wegen des Verdachts von Abgasmanipulationen bei einer Vielzahl von Fahrzeugtypen und seien nicht abgeschlossen. Es gebe aber immer wieder neue Hinweise: “Dementsprechend werden sie angepasst und fortgesetzt.”

1. Juni 2017: Verkehrsminister Dobrindt teilt mit, dass 24.000 Audi A7 und A8 zurückgerufen werden müssen, davon 14.000 in Deutschland. Grund: Bei den Fahrzeugen Baujahr 2009 bis 2013 mit V6- und V8-Motoren sei eine illegale Abschalteinrichtung bei der Abgasreinigung nachgewiesen worden.

17. Mai 2017: Die Staatsanwaltschaft Stuttgart teilt mit, dass sie bereits seit Februar gegen VW-Konzernchef Matthias Müller ermittelt. Es geht um den Verdacht der Marktmanipulation im Diesel-Skandal. Der Vorwurf: Müller und weitere VW-Top-Manager hätten den Anlegern die finanziellen Konsequenzen der VW-Dieselaffäre verschwiegen.

12. Mai 2017: VW verkündet, EU-weit alle Freigaben zur Umrüstung der manipulierten Dieselmotoren vom Typ EA189 bekommen zu haben. Dazu gehörten auch bislang ausstehende Genehmigungen für rund 800.000 Skoda.

11. Mai 2017: Ein US-Gericht genehmigt den mit Behörden und Privatklägern vereinbarten, 1,22 Milliarden Dollar schweren Vergleich über die Entschädigung von rund 80.000 Kunden mit umweltbelastenden großen Dieselautos. Gleiches gilt für einen Vergleich mit Zulieferer Bosch zur Zahlung von 327,5 Millionen Dollar an VW-Diesel-Besitzer in den USA.

10. Mai 2017: VW kündigt auf der Hauptversammlung an, wegen rechtlicher Risiken entgegen früherer Ankündigungen keinen ausführlichen Bericht zu den internen Ermittlungsergebnissen der Anwaltskanzlei Jones Day zu veröffentlichen. Aktionäre kritisieren dieses Vorgehen.

4. Mai 2017: Medienberichten zufolge gibt es im Bundestagsausschuss zum Dieselskandal heftigen Streit über den Abschlussbericht. In einem Entwurf sprächen die Mitglieder von Union und SPD Regierung, KBA und Hersteller von jeglicher Schuld frei, Linke und Grüne wollten möglicherweise eine eigene Bewertung vorlegen, heißt es.

21. April 2017: Einem Bericht der “Neuen Osnabrücker Zeitung” zufolge sind vom Dieselskandal auch die Bundesregierung und die Ministerien betroffen. 3276 Dienstwagen müssen wegen der unlauteren Methoden nachgerüstet werden.

14. April 2017: VW macht beim Rückkaufprogramm für vom Abgas-Skandal betroffene US-Kunden Fortschritte. Der Konzern wickelte deutlich vor der geplanten Zeit Rückkäufe und Leasing-Stopps für über die Hälfte der insgesamt 475.000 manipulierten Dieselwagen ab. VW zahlt US-Kunden Prämien zwischen 5100 und 10.000 Dollar.

8. April 2017: Laut BILD-Informationen wurden im Abgasskandal bislang 211 Klagen gegen VW in erster Instanz entschieden. Davon war knapp ein Viertel erfolgreich.

5. April 2017: VW erwirkt eine einstweilige Verfügung gegen die Deutsche Umwelthilfe. Diese zweifelt den Erfolg des laufenden Diesel-Updates an.

30. März 2017: VW teilt mit, man habe sich in Rahmen eines Vergleichs über Umweltklagen mit zehn US-Bundesstaaten auf die Zahlung von 157,45 Millionen Dollar (146 Mio. Euro) geeinigt.

28. März 2017: Volkswagen reicht eine Beschwerde beim zuständigen Amtsgericht in München gegen die Razzia bei der mit der Aufklärung von Dieselgate beauftragten Anwaltskanzlei Jones Day ein. Damit will der Konzern verhindern, dass die Staatsanwaltschaft die bei der Kanzlei beschlagnahmten Dokumente zu Lasten von VW auswertet.

23. März 2017: Ein Gütetermin am Arbeitsgericht Braunschweig zwischen dem früheren Entwicklungsvorstand der Marke VW und Volkswagen bleibt ohne Ergebnis. Heinz-Jakob Neußer hatte das Unternehmen auf die Nachzahlung eines Bonus von rund 1,4 Millionen Euro für das Jahr 2015 verklagt. Das Gericht vertagte die Sitzug auf den 27. Juni.

23. März 2017: Die VW-Finanzsparte drückt die negativen Folgen des Dieselskandals unbeschadet weg. Das Denstleistungsgeschäft mit Autofinanzierungen und Leasingverträgen lieferte ein operatives Ergebnis von 2,1 (Vorjahr: 1,9) Milliarden Euro ab. Die VW-Finanzsparte konnte auch die nach Dieselgate gebildeten Sonderabschreibungen in Europa zum Teil auflösen.

17. März 2017: Der in den USA im Zusammenhang mit dem Abgas-Skandal festgenommene Volkswagen-Manager Oliver S. bleibt in Haft. Ein Bundesrichter in Detroit lehnte seine Entlassung auf Kaution ab und begründete dies mit der großen Fluchtgefahr. Familie und Freunde des Angeklagten hatten eine Kaution in Höhe von 1,6 Millionen Dollar angeboten. Dem Mann drohen nach Angaben des Justizministeriums bis zu 169 Jahre Haft.

15. März 2017: Die Staatsanwaltschaft durchsucht die Audi-Zentrale in Ingolstadt wie auch Geschäftsräume in Neckarsulm sowie in der VW-Zentrale in Wolfsburg. Es ist der Tag der Audi-Jahrespressekonferenz. Bei den Razzien erhielten Berichten zufolge auch VW-Konzernchef Matthias Müller und Audi-Chef Rupert Stadler Besuch von den Ermittlern.

8. März 2017: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagt als letzte Zeugin vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags zur Diesel-Affäre aus. Sie sagt, sie habe erst mit dem öffentlichen Bekanntwerden des Diesel-Skandals am 19. September 2015 vom Abgas-Betrug erfahren, und zwar aus den Medien. Merkel warnte davor, den Diesel als Antriebstechnik nun zu verteufeln. “Es muss ehrlich gearbeitet werden”, sagte sie mit Blick auf die Manipulationen.

16. Februar 2017: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sagen vor dem VW-Untersuchungsausschuss des Bundestages aus. Weil bekräftigt, erst am 19. September 2015 vom VW-Skandal erfahren zu haben, Dobrindt verteidigt sich erneut gegen den Vorwurf mangelnder Aufklärung.

8. Februar 2017: Die BILD-Zeitung berichtet über Aussagen von Ferdinand Piëch, wonach Mitglieder des Aufsichtsrats schon im März 2015 statt wie behauptet im September Hinweise auf Unregelmäßigkeiten bei der Abgasreinigung bekommen. Dieser weist die Anschuldigungen vehement zurück und droht seinerseits mit Maßnahmen und Ansprüchen gegen Piëch.

6. Februar 2017: Der Volkswagen-Aufsichtsrat will das Vergütungssystem der Top-Manager reformieren und dem Chef des Vorstands künftig höchstens zehn Millionen Euro Gehalt erlauben.

5. Februar 2017: Erstmals hat ein deutscher Großkunde im Abgasskandal Klage gegen Volkswagen eingereicht. Insgesamt 11,9 Millionen Euro Schadenersatz will der Fischverarbeiter Deutsche See von VW erstreiten. Das Unternehmen reichte am Landgericht Braunschweig Klage wegen arglistiger Täuschung ein.

3. Februar 2017: Dem “Spiegel” zufolge hat Ex-VW-Patriarch Ferdinand Piëch den früheren Vorstandschef Martin Winterkorn belastet. Piëch habe bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig ausgesagt, dass er Winterkorn bereits im Februar 2015 auf einen Hinweis auf Probleme in den USA bezüglich manipulierter Abgaswerte angesprochen habe.

27. Januar 2017: Die Staatsanwaltschaft weitet die Ermittlungen gegen Ex-VW-Chef  Winterkorn auf Betrug aus. Es hätten sich “zureichende tatsächliche Anhaltspunkte” dafür ergeben, dass Winterkorn früher als von ihm öffentlich behauptet Kenntnis von der manipulierenden Software und deren Wirkung gehabt haben könnte. Die Behörde ermittelt bereits wegen des Verdachts der Marktmanipulation gegen Winterkorn, VW-Markenchef Herbert Diess und den Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Dieter Pötsch.

19. Januar 2017: Ex-Vorstandschef  Winterkorn bekräftigt vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages zum VW-Skandal, nicht früher als bisher angegeben von den Dieselmanipulationen in seinem Unternehmen erfahren zu haben. Seinen Rücktritt im Zuge der Dieselaffäre bezeichnete der 69-Jährige vor dem Gremium als “den schwersten Schritt meines Lebens”.

11. Januar 2017: Volkswagen einigt sich im Abgasskandal mit dem US-Justizministerium auf eine Strafzahlung in Höhe von rund 4,3 Milliarden Dollar. Damit geht ein Schuldbekenntnis einher, mit dem VW kriminelles Fehlverhalten einräumt. Dem Konzern wurden Betrug und Verletzungen des Luftreinhaltegesetzes vorgeworfen.

9. Januar 2017: Die US-Bundespolizei FBI nimmt in Florida im Zusammenhang mit dem Abgasskandal einen VW-Manager fest. Ihm werde Verabredung zum Betrug vorgeworfen, schreibt die „New York Times“ unter Berufung auf informierte Kreise. Die Staatsanwaltschaft bestätigt die Verhaftung später. Der VW-Manager soll demnach eine Schlüsselrolle bei der versuchten Vertuschung des Skandals gespielt haben. VW wollte sich nicht äußern.

4. Januar 2017: US-Bezirksrichter Breyer lehnt einen VW-Antrag ab, Klagen von US-Anlegern im Zusammenhang mit dem Abgasskandal nach Deutschland zu verlegen. Die Kläger, zu denen vor allem amerikanische Pensionsfonds zählen, wollen einen Ausgleich für Kursverluste durchsetzen, die im Zuge des Skandals entstanden seien.

3. Januar 2017: Das auf Verbraucherschutzverfahren spezialisierte Unternehmen MyRight reicht beim Landgericht Braunschweig die erste Musterklage gegen den Wolfsburger Konzern ein, die Auftakt für zahlreiche weitere Klagen sein soll. MyRight wirbt um klagewillige VW-Besitzer, die ihre Forderung an den Dienstleister abtreten. Im Erfolgsfall streicht MyRight 35 Prozent Provision vom zugesprochenen Schadenersatz ein.

30. Dezember 2016: Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) fehlt bei 14.000 Wagen weiterhin die Genehmigung für den Rückruf, damit widerspricht das KBA einer anderslautenden Darstellung von VW. Darunter seien auch Autos in Deutschland.

21. Dezember 2016: Volkswagen darf nach Freigabe durch das KBA auch die restlichen vom Dieselskandal betroffenen Motoren umrüsten. Für den Zuständigkeitsbereich der Behörde lägen nun alle erforderlichen Genehmigungen vor, teilt VW mit.

20. Dezember 2016: US-Richter Breyer teilt mit, dass VW Rückkäufe anbietet für rund 20.000 ältere 3.0-TDI-Modelle mit illegaler Abgastechnik – vor allem Luxus-Audi, VW Touareg und Porsche Cayenne. Bei den restlichen rund 63.000 betroffenen Autos soll der Konzern zunächst die Chance zu einer Rückrufaktion mit einem Softwareupdate erhalten.

7. Dezember 2016: Südkorea verhängt gegen den deutschen Autobauer ein Rekord-Bußgeld von umgerechnet fast 30 Millionen Euro wegen “irreführender” Werbung.

16. November 2016: VW einigt sich mit der US-Umweltbehörde über manipulierte 3,0-Liter-Autos: 20.000 ältere kauft VW zurück, 60.000 werden nachgebessert.

8. November 2016: Die Medienberichte zu einer zweite Schummelsoftware bei Benzinern zieht eine weitere Sammelklage von Audi-Besitzern in Seattle nach sich.

7. November 2016: Die kalifornische Umweltbehörde CARB bemängelt bei großen Audis mit Automatikgetriebe, diese Fahrzeuge verfügten über so genannte Lenkwinkelsensoren. Die würden beim Ausbleiben einer Lenkbewegung die CO2-Emissionen herunterschrauben und so auf dem Prüfstand eine besonders sauber Verbrennung suggerieren. Das berichtet die BILD am SONNTAG.

4. November 2016: Das KBA erteilt laut VW-Mitteilung die Freigabe zur Umrüstung der rund 2,6 Millionen betroffenen Fahrzeuge mit 1,6-Liter-Motoren.

3. November 2016: Volkswagen behauptet laut NDR, WDR und “Süddeutscher Zeitung” in einem Prozessdokument, “keine unzulässige Abschalteinrichtung nach europäischem Recht” benutzt zu haben. Dies wird als rechtlichen Argumentation verstanden, um eine Klagewelle in Europa abzuwenden.

25. Oktober 2016: Richter Charles Breyer stimmt dem von VW mit US-Behörden, Dieselbesitzern und Vertragshändlern ausgehandelten Vergleich endgültig zu. Dieser Kompromiss gilt für 475.000 Pkws mit 2.0-Liter-Dieseln und könnte VW bis zu 16,5 Milliarden US-Dollar (15,2 Milliarden Euro) kosten. Damit kann VW den größten Teil seiner “Dieselgate”-Rechtslasten in den USA aus dem Weg räumen.

17. Oktober 2016: Nach Angaben von Insidern zahlt Volkswagen in den USA allein 175 Millionen Dollar (159,5 Mio Euro) an gegnerische Anwälte. VW habe sich mit den Anwälten der klagenden Besitzer von 475.000 Autos geeinigt, sagten die Insider der Nachrichtenagentur Reuters.

4. Oktober 2016: US-Vertragshändler von VW reichen in San Francisco eine erweiterte gerichtliche Klageschrift mit neuen Vorwürfen gegen den Zulieferer ein. Wie bereits zahlreiche US-Zivilklagen von geschädigten Dieselbesitzern, geht nun auch die Sammelklage der Autohändler davon aus, dass Bosch beim Abgas-Betrug die Rolle eines aktiven Mittäters innehatte.

30. September 2016: VW hat sich mit den 652 Vertragshändlern in den USA auf eine Entschädigung in Höhe von bis zu 1,2 Milliarden Dollar (1,1 Milliarden Euro) geeinigt. Diese Summe ist Teil eines insgesamt 16,5 Milliarden Dollar teuren Vergleichs mit US-Zivilklägern. Es handelt sich um den teuersten Vergleich in der Geschichte der Auto-Industrie.

21. September 2016: Ein Ingenieur soll bereits 2007 einem größeren Kreis von Audi-Managern in einer E-Mail geschrieben, dass man es “ganz ohne Bescheißen” nicht schaffen werde, die US-Grenzwerte beim Schadstoffausstoß von Dieselwagen einzuhalten. Das berichteten “Süddeutsche Zeitung”, NDR und WDR unter Berufung auf Erkenntnisse der US-Anwaltskanzlei Jones Day.

19. September 2016: VW hat erst 500.000 von 8,5 Millionen Fahrzeugen in Europa umgerüstet. Ursprünglich sollte die technische Umrüstung bereits Ende des Jahres 2016 abgeschlossen sein. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat bisher 60 Prozent der Umrüstung zugelassen. Davon sind wiederum 10 Prozent erfolgreich umgerüstet. Der voraussichtliche Abschluss ist damit für 2017 geplant.

16. September 2016: Nach Bayern will nun auch das Bundesland Hessen den Volkswagenkonzern auf Schadenersatz verklagen. Das Land habe durch den Wertverlust der Volkswagen-Aktie rund 3,9 Millionen Euro verloren, erklärte der hessische Finanzminister Thomas Schäfer (CDU). Die Klage solle in den kommenden Tagen beim Landgericht Braunschweig eingereicht werden. 

14. September 2016: Im VW-Abgasskandal hat das Krefelder Landgericht einen städtischen Autohändler verurteilt, zwei Audis mit “Schummel-Software” zurückzunehmen. Bei den Abgas-Manipulationen handele es sich um einen erheblichen Mangel. Außerdem sei eine Nachbesserung durch Software-Update für die Käufer nicht zumutbar.  Auch nach einer Nachrüstung durch VW bleibe ein “berechtigter Mangelverdacht”, so das Gericht. Es geht um einen Audi A6 von Anfang 2014 und einen Kleinwagen A 1 vom Frühjahr 2015. (Aktenzeichen.: 2 O 72/16 und 2 O 83/16).

9. September 2016: In den USA bekennt sich ein VW-Mitarbeiter wegen des Abgasskandals für schuldig. Ein 62-jähriger Ingenieur aus Kalifornien gibt nach Angaben des Justizministeriums zu, als “Leader of Diesel Competence” Teil einer fast zehn Jahre andauernden Verschwörung gewesen zu sein. Ziel sei es gewesen, durch die Entwicklung spezieller Betrugs-Software zur Manipulation von Emissionstests US-Behörden und Kunden hinters Licht zu führen. Dem Angeklagten droht eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren.

25. August 2016: VW einigt sich mit 650 Händlern in den USA grundsätzlich auf eine Entschädigung für entgangene Einnahmen. Laut Reuters kostet diese den Autobauer bis zu 1,2 Milliarden Dollar.

15. August 2016: Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) erteilt die Freigabe für den Rückruf von Autos mit dem kleinen 1,2-Liter-Dieselmotor, der beispielsweise im VW Polo und Seat Ibiza steckt.

3. August 2016: Angesichts von Millionenverlusten durch den VW-Abgasskandal prüfen die Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen-Anhalt juristische Schritte gegen Volkswagen.

2. August 2016: Der Freistaat Bayern kündigt eine Schadenersatzklage gegen VW an. Grund sind Verluste beim Pensionsfonds des Landes durch den Kursrutsch bei VW-Aktian nach Bekanntwerden der Manipulation. Es geht um eine Summe von maximal 700.000 Euro.

29. Juli 2016: Trotz des milliardenschweren Vergleichs im Dieselskandal zwischen VW und den US-Behörden nehmen die Klagen in den USA kein Ende. Wegen der Verletzung von Luftreinheitsgesetzen verhängt der US-Bundesstaat Washington ein Bußgeld von 176 Millionen Dollar, teilt das Umweltamt mit. Die Behörde ahndet damit Verstöße von 21.000 Diesel-Fahrzeugen, die in Washington zugelassen sind.

22. Juli 2016: Das Kraftfahrtbundesamt erteilt die Freigabe zum Rückruf von europaweit 800.000 Dieseln. Darunter befinden sich Varianten von VW Golf, VW Passat und VW Touran sowie Modelle von Audi und Skoda.

11. Juli 2016: Entgegen der Marschrichtung von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig ein Bußgeldverfahren gegen VW eröffnet. Die Staatsanwaltschaft will den mit manipulierten Dieselautos erwirtschafteten Gewinn abschöpfen.

7. Juli 2016: VW zahlt 86 Millionen Dollar (etwa 78 Millionen Euro) Strafe an den US-Bundesstaat Kalifornien.

3. Juli 2016: VW-Chef Müller sagt der “Welt am Sonntag”, Entschädigungszahlungen für europäische Kunden nach US-Vorbild könnten VW finanziell überfordern: “Was es nicht zuletzt wirtschaftlich für unser Unternehmen bedeuten würde, wenn wir das tun würden, muss ich wohl nicht weiter ausführen.”

28. Juni 2016: VW reicht vor Gericht in den USA einen Vorschlag zur Einigung mit Klägern und Behörden ein. Mit der Rekordzahlung von rund 15 Milliarden Dollar (ca. 13,5 Mrd. Euro) für Entschädigungen, Umweltschutz und Strukturmaßnahmen will sich VW von seiner Schuld in Übersee befreien.

23. Juni 2016: Großaktionär Niedersachsen verweigert dem VW-Vorstand die vollständige Entlastung für 2015. Der fehlende Vertrauensbeweis für Ex-Konzernchef Martin Winterkorn und Markenchef Herbert Diess hat keine juristischen Konsequenzen, gilt aber als Denkzettel.

21. Juni 2016: VW-Chef Müller kündigt die Abkehr vom Dieselmotor an. “Es wird sich die Frage stellen, ob wir ab einem gewissen Zeitpunkt noch viel Geld für die Weiterentwicklung des Diesels in die Hand nehmen sollen”, sagte Müller dem “Handelsblatt”.

20. Juni 2016: Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt im Abgas-Skandal wegen des Verdachts der Marktmanipulation gegen den zurückgetretenen VW-Konzernchef Martin Winterkorn. Bei den Ermittlungen gehe es um den Vorwurf, dass Volkswagen die Finanzwelt womöglich zu spät über die Affäre informiert habe.

22. April 2016: Nach einer Aufsichtsratssitzung in Wolfsburg verkündet VW mit 1,6 Milliarden Euro für 2015 den größten Verlust der Konzerngeschichte. Das operative Ergebnis sackte von 12,7 Milliarden Euro 2014 auf einen Verlust von 4,1 Milliarden ab. Hauptgrund dafür seien die Rückstellungen von insgesamt 16,4 Milliarden Euro für die Kosten des Abgasskandals.

21. April 2016: Der amerikanische Bezirksrichter Charles Breyer verkündet zum Ablauf eines Ultimatums eine grundsätzliche Einigung im Streit zwischen VW und den US-Behörden. Damit ist ein milliardenschwere Prozess vorerst abgewendet. Die Lösung umfasst unter anderem mögliche Rückkäufe von knapp 500.000 Fahrzeugen,…

kostenlose Reparaturen und “substanziellen Schadenersatz” für die Besitzer. Im Gespräch sind 5000 Dollar, umgerechnet rund 4400 Euro. Verbraucherschützer in Deutschland mahnen eine Gleichberechtigung hiesiger Kunden an, VW lehnt dies unter Verweis auf die anders gelagerte Rechtslage ab.

20. April 2016: Das “Handelsblatt” berichtet, die Anfänge des Abgasskandals gingen auf die Konzerntochter Audi zurück. Bereits 1999 hätten Motorenentwickler bei den Ingolstädtern Optionen erarbeitet, wie man den schärferen Grenzwerten begegnen könne. Geplant wurde dem Bericht zufolge auch der Einsatz einer illegalen Abschalteinrichtung. Zum Einsatz sei es bei Audi aber nicht gekommen. Erst 2005 sei die Software bei VW beim Dieselmotor EA 189 installiert worden.

10. April 2016: Eine lang anhaltende Diskussion um die Millionen-Boni der VW-Topmanager entbrennt. Unter starkem öffentlichem Druck, unter anderem von Großaktionär Niedersachsen, erklären sich die Vorstände zu Abstrichen bereit. Die Rede ist von mindestens 30 Prozent, so wie der ursprüngliche Vorschlag von VW-Chef Matthias Müller.

8. April 2016: Wegen der weiter fehlenden Freigabe des KBA für die Nachbesserungen beim Passat erwägt Volkswagen, die Rückrufaktion für andere betroffenen Fahrzeuge, darunter der Golf, vorzuziehen. Kurz zuvor hatte das Kraftfahrtbundesamt grünes Licht für die zweite Rückrufwelle mit Varianten der vier Audi-Modelle A4, A5, A6 und Q5 sowie des Seat Exeo gegeben.

6. April 2016: Der erste Volkswagen-Vertragshändler in den USA reicht bei einem Bundesgericht in Illinois Klage gegen den VW Konzern wegen des Abgasskandals ein. Er fühle sich systematisch getäuscht, so der Vertriebspartner.

16. März 2016: Das Landgericht Bochum weist im bundesweit ersten Prozess dieser Art die Klage eines betroffenen VW-Fahrers zurück. Dieser darf wegen der Abgas-Manipulationen sein Auto nicht an den Händler zurückgegeben. Der Mangel sei nur gering und vergleichsweise günstig zu beheben, argumentierten die Richter. Die Beseitigung des Mangels liege unter der Bagatellgrenze von einem Prozent des Kaufpreises, eine erhebliche Pflichtverletzung von VW liege nicht vor.

15. März 2016: Ein halbes Jahr nach Bekanntwerden der Abgasaffäre steckt der Konzern nach wie vor tief in der Krise. VW will mehrere tausen Jobs streichen, die Investitionen sind um eine Milliarde Euro pro Jahr gekappt, der Sparkurs ist verschärft. Unklar ist nach wie vor, wer für das Desaster verantwortlich ist.

14. März 2016: 278 institutionelle Großanleger verklagen VW beim Landesgericht Braunschweig auf Schadenersatz in Höhe von 3,255 Milliarden Euro. Sie werfen dem Konzern vor, seiner Auskunftspflicht gegenüber Anteilseignern nicht nachgekommen zu sein. VW hatte erst Tage, nachdem die US-Umweltbehörde EPA ihre Manipulationsvorwürfe am 18. September öffentlich machte, über drohende finanzielle Konsequenzen informiert. Das Unternehmen bekräftige mehrfach seine Auffassung, alle Informationspflichten befolgt zu haben.

9. März 2016: Laut Medienberichten hat das US-Justizministerium seine Untersuchungen auf den Verdacht des Bankbetrugs und mögliche Verstöße gegen Steuergesetze bei VW ausgedehnt. US-Chef Michael Horn tritt überraschend ab.

2. März 2016: Erster deutscher Prozess um Schadenersatz in Bochum. VW muss aus Sicht des Landgerichts manipulierte Autos nicht zurücknehmen.

5. Februar 2016: VW verschiebt seine Jahresbilanz und Hauptversammlung. Dafür werden später der 28. April und der 22. Juni 2016 genannt.

27. Januar 2016: Frühstart beim Rückruf in Deutschland: Trotz fehlender Genehmigung des KBA werden erste Amarok-Modelle umgerüstet.

12. Januar 2016: Die kalifornische Umweltbehörde CARB lehnt einen Rückrufplan von Volkswagen ab und fordert Nachbesserungen.

11. Januar 2016: Bei der Automesse in Detroit gibt VW-Chef Müller ein verunglücktes Interview, in dem er ein Fehlverhalten des Konzerns abstreitet. Er kündigt zudem an, US-Kunden unter anderem mit Einkaufsgutscheinen zu entschädigen. 

4. Januar 2016: Die US-Regierung reicht gegen VW Klage wegen des Einsatzes von Betrugssoftware und Klimaschutzgesetz-Verstößen ein.

16. Dezember 2015: VW teilt mit, dass die Gewährleistungsfrist für die manipulierten Motoren bis mindestens Ende 2017 verlängert wird. Das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (Olaf) in Brüssel hat Ermittlungen gegen Europas größten Autobauer VW aufgenommen, offenbar wegen möglicherweise zweckentfremdeter Milliardenkredite.

10. Dezember 2015: Gut drei Monate nach Bekanntwerden des Abgasskandals versprechen der VW-Vorstandsvorsitzende Müller und Aufsichtsratschef Pötsch eine neue Unternehmenskultur.

9. Dezember 2015: VW teilt mit, dass nach Messungen vom KBA, Verkehrsministerium und eigenen Prüfern statt 800.000 nur noch 36.000 Fahrzeuge vom CO2-Skandal und damit falschen Verbrauchsangaben betroffen sein könnten.

25. November 2015: Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) erteilt nach VW-Angaben grünes Licht für die Umrüstung der rund 8,2 Millionen vom Diesel-Skandal betroffenen Fahrzeuge mit 1,6- und 2,0-Liter-Motoren.

23. November 2015: Weitere 75.000 Autos aus dem VW-Konzern geraten ins Visier der US-Umweltbehörde, darunter Porsche Cayenne, VW Toureg sowie Luxus-Audis. Auch die Dreiliter-Diesel der Baujahre 2009 bis 2016 sollen mit einer verdächtigen Software ausgestattet sein.

20. November 2015: VW beschließt wegen der drohenden Kostenlawine für 2016, die Investitionen um rund eine Millarde auf zwölf Millarden Euro zu kürzen.

14. November 2015: VW nennt die Typen des Modelljahrs 2016, bei denen die Daten zum Ausstoß des Treibhausgases CO2 geschönt wurden. Es sind 413.000 Fahrzeuge, gut die Hälfte der etwa 800.000 Fälle.

6. November 2015: VW will mögliche Nachzahlungen der Kfz-Steuer für Fahrzeuge mit frisierten CO2-Angaben anstelle der Halter tragen. Vom CO2-Ausstoß hängt bei jüngeren Pkw auch die Höhe der Kfz-Steuer ab.

4. November 2015: Unter den 800.000 Autos mit falschen CO2-Werten sind auch 98.000 Benziner, teilt Verkehrsminister Dobrindt mit.

3. November 2015: VW teilt mit, dass es auch “Unregelmäßigkeiten” bei Angaben zum Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) gab. 800.000 Fahrzeuge könnten betroffen sein. VW findet gleich ein neues Wort für Affäre: “CO2-Thematik”.

2. November 2015: Die US-Umweltbehörde EPA beschuldigt VW, auch bei 3,0-Liter Dieselmotoren eine Manipulations-Software eingesetzt zu haben. VW weist dies entschieden zurück.

28. Oktober 2015: Der Skandal brockt dem Konzern im dritten Quartal einen Milliardenverlust ein. Vor Zinsen und Steuern beläuft sich das Minus auf rund 3,5 Milliarden Euro.

22. Oktober 2015: Der VW-Konzern prüft, ob auch die frühe Version des Nachfolgers des Skandalmotors EA 189 von den Manipulationen betroffen ist. Das ist nicht der Fall.

21. Oktober 2015: VW stoppt in der EU den Verkauf von Neuwagen im Lagerbestand, die noch ältere Motoren mit der Betrugssoftware haben.

17. Oktober 2015: Der Volkswagen-Mehrheitseigner Porsche SE teilt mit, dass Ex-VW-Chef Martin Winterkorn auch hier seinen Vorstandsvorsitz niederlegt.

16. Oktober 2015: Christine Hohmann-Dennhardt tritt zum 1. Januar 2016 als Leiterin für Recht und Integrität bei VW an. Zuvor hatte sie eine ensprechende Position bei Daimler inne.

15. Oktober 2015: Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ordnet einen verpflichtenden Rückruf aller VW-Dieselautos mit der Betrugssoftware an. In ganz Europa müssen 8,5 Millionen, in Deutschland 2,4 Millionen Wagen zwingend in die Werkstatt. VW hatte eine freiwillige Lösung angestrebt.

8. Oktober 2015: Razzia bei VW: Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ordnet Durchsuchungen in Wolfsburg und an anderen Orten an. VW-US-Chef Michael Horn muss dem US-Kongress Rede und Antwort stehen.

7. Oktober 2015: Krisentreffen der Aufseher mit Personalentscheidung: VW-Finanzchef Hans Dieter Pötsch wird an die Spitze des Kontrollgremiums gewählt. Nach Aussage Müllers kann der Rückruf im Januar 2016 beginnen.

28. September 2015: Nach mehreren Strafanzeigen startet die Braunschweiger Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugsvorwürfen.

25. September 2015: Der VW-Aufsichtsrat beruft den bisherigen Porsche-Chef Matthias Müller zum Konzernchef und trifft weitere Personalentscheidungen.

23. September 2015: VW-Chef Martin Winterkorn tritt zurück. “Vor allem bin ich fassungslos, dass Verfehlungen dieser Tragweite im Volkswagen-Konzern möglich waren”, begründet er seinen Schritt.

22. September 2015: Der VW-Konzern gibt eine Gewinnwarnung heraus und kündigt Milliarden-Rückstellungen für bevorstehende Umrüstungen an.

18. September 2015: Die EPA teilt öffentlich mit, VW habe bei TDI-Motoren eine Software eingesetzt, um Test-Messungen des Schadstoffausstoßes künstlich zu drücken. Damit entfaltet sich ein Skandal beispiellosen Ausmaßes, der später den Beinamen “Dieselgate” erhält.

3. September 2015: VW räumt gegenüber der US-Umweltbehörde EPA Manipulationen bei Diesel-Abgastests ein. Allerdings hinter den Kulissen.