/Deutscher Geheimdienst Teil der geheimen Anti-Terror-Einheit, die auf rückkehrende “IS” -Kämpfer abzielt – Bericht

Deutscher Geheimdienst Teil der geheimen Anti-Terror-Einheit, die auf rückkehrende “IS” -Kämpfer abzielt – Bericht

Deutschlands Geheimdienst, der Bundesnachrichtendienst (BND), hat an einer geheimen US-geführten Anti-Terror-Operation teilgenommen, die unter dem Namen “Gallant Phoenix” bekannt ist und auf europäische Dschihadisten abzielt, die aus Syrien und dem Irak nach Hause zurückkehren.

Laut einem Bericht in deutscher Wochenzeitschrift Der Spiegel Am Samstag trat der BND bereits im Oktober der Geheimoperation bei.

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Geführt von einem Kommandozentrum der US-Sondereinheit in Jordanien sammelt Gallant Phoenix Nachrichten über Kämpfer, die für den sogenannten “islamistischen Staat” (IS) und andere islamistische Milizen kämpften. Zu den relevanten Informationen gehören Dokumente, Daten, DNA-Spuren und Fingerabdrücke, die abgerufen wurden ehemalige IS-Hochburgen .

21 Länder sind Berichten zufolge Teil der Operation.

Der Spiegel Englisch: www.germnews.de/archive/dn/1998/02/15.html Die BND habe von der Partei Linkspartei in Gallant Phoenix Informationen ueber die Rolle des BND erhalten. Sowohl die Bundesregierung als auch der BND weigerten sich, zu dem Bericht Stellung zu nehmen.

Deutsche Ängste wegen zurückkehrender Jihadis

Im Jahr 2016 lehnte der BND zunächst ein US-Angebot ab, sich der Operation Gallant Phoenix anzuschließen, aus Angst, dass Washington diese Informationen nutzen würde, um gegen deutsche Dschihadisten im Nahen Osten zu protestieren.

Der angebliche Sinneswandel Berlins stimmt jedoch mit den Bedenken überein, die von hochrangigen Regierungsvertretern gegenüber der Ehefrauen und Kinder von IS-Kämpfern, die zurück in Deutschland waren oder wer geplant ist, kehrt bald zurück.

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Im Dezember warnte Hans-Georg Maassen, der Chef des Bundesnachrichtendienstes, das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), dass viele der aus ehemaligen IS-Bastionen nach Deutschland zurückgeführten Frauen “so radikal geworden seien und sich so sehr identifiziert hätten mit der IS-Ideologie, die nach allen Berichten auch als Jihadis identifiziert werden muss. ”

Maassen warnte auch, dass Kinder gewesen seien “Gehirnwäsche” in IS-Schulen und könnte in Deutschland als Jihad der zweiten Generation aufwachsen. “Es ist ein Problem für uns, weil viele dieser Kinder und Teenager manchmal gefährlich sein können”, sagte er.

Rund 950 deutsche Dschihad-Sympathisanten sollen seit 2014 nach Syrien und in den Irak gereist sein, um für IS zu kämpfen oder zu dienen. Rund 20 Prozent von ihnen sind Berichten zufolge weiblich.

Da die sunnitische militante Gruppe jedoch starke Verluste an Ressourcen und Territorium erleidet, erwartet die deutsche Regierung eine bevorstehende bevorstehende Krise Zunahme der Zahl radikaler Islamisten, die nach Hause zurückkehren .

Bisher sind bereits rund ein Drittel der deutschen Dschihadisten, die in den Nahen Osten gereist sind, zurückgekehrt.

Der BND hat nach eigenen Angaben 705 in Deutschland lebende Personen identifiziert, bei denen davon auszugehen ist, dass sie einem Terroranschlag auf deutschem Boden ausgesetzt sind – mehr als fünf Mal so viele wie 2013.