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Deutsche Neonazi-Söldner kämpfen in Osteuropa

Das nationalistische Regiment Asow kämpft in der Ostukraine gegen prorussische Separatisten.
Bild: James Sprankle/dpa

Noch immer tobt in der Ukraine der Kampf gegen prorussische Kräfte. Besonders die national gesinnten Milizen werben aktuell auch in Deutschland um Unterstützung. Immer mehr deutsche Neonazis haben sich dem Kampf, um “Europa vor dem Aussterben” zu bewahren, bereits angeschlossen.

Regiment Asow will “Europa vor dem Aussterben” bewahren

Das nationalistische Regiment Asow wurde 2014 als Miliz aufgestellt, um die ukrainische Armee im Kampf gegen prorussische Separatisten in der Ostukraine zu unterstützen. Laut dem “Spiegel” wirbt das Regiment mittlerweile auch verstärkt auf Neonazi-Veranstaltungen dafür, “Europa vor dem Aussterben” zu bewahren.

Deutsche Neonazis kämpfen gegen prorussische Separatisten

Vor allem bei verschiedenen Rechtsrock-Events im thüringischen Themar im Sommer dieses Jahres soll die Miliz massiv um Unterstützung geworben haben. Laut dem “Spiegel” warben Anhänger damals mit deutschsprachigen Flyern für die “Rückeroberung Europas”. Neonazis wurden dazu eingeladen, “in den Reihen der Besten” zu kämpfen. Und das offenbar mit Erfolg: Bestand die Miliz laut dem “Spiegel” bei ihrer Gründung aus rund 850 Söldnern, kämpfen inzwischen mehr als 2.500 Personen für die Nationalisten. Auf Facebook outen sich mittlerweile immer mehr Deutsche als Anhänger der Miliz.

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jat/sba/news.de