/Dacia Duster (2018): Vorstellung, Technik Zweite Generation des Günstig-SUVs

Dacia Duster (2018): Vorstellung, Technik Zweite Generation des Günstig-SUVs

— 12.09.2017

Zweite Generation des Günstig-SUVs

Dacia legt den Duster neu auf. Die zweite Generation ist deutlich markanter als der Vorgänger und bekommt neue Assistenzsysteme. AUTO BILD hat erste Infos!

Der Duster bekommt mit der neuen Generation eine markantere Front mit größerem Unterfahrschutz.

Dacia möchte immer das günstigste Auto seiner Klasse anbieten. Daran hat sich auch bei der zweiten Generation des Duster nichts geändert, die auf der IAA (14. bis 24. September) gezeigt wird. Dort hat das Unternehmen neue Informationen bezüglich der Technik und des Innenraums herausgegeben. Das neue SUV wurde äußerlich etwas überarbeitet. Und dabei fällt vor allem eines auf: Der Duster ist markanter geworden. Die Motorhaube erhält neue Kanten, die Stoßstange ist im Bereich der Nebelscheinwerfer eckiger als noch beim Vorgänger. Die Hauptscheinwerfer rücken weiter nach außen. Um den Offroad-Look hervorzuheben, ist der silberne Unterfahrschutz deutlich größer geworden und zieht sich nun bis kurz unter den Kühlergrill hoch. An der Seite wurde die Fensterkante um ein Stück nach oben versetzt. Das hintere dritte Fenster erhält einen bulligeren Fensterrahmen durch neue Linien im Blech. Die silberne Dachreling ist nicht mehr in Plastik eingefasst. Das Heck bekommt zur neuen Generation weiter nach außen positionierte Rückleuchten, die sehr an den Jeep Renegade erinnern. Auch hier wurde der Unterfahrschutz vergrößert.

Im Innenraum halten moderne Assistenzsysteme Einzug

Das Interieur wurde dezent überarbeitet.

Der Innenraum des Crossovers wurde sanft überarbeitet. Der Touchscreen des Navigationsgerätes Media-Nav Evolution ist jetzt höher positioniert. Die neue Duster-Generation bekommt ebenfalls das neue Vierspeichenlenkrad der anderen Dacia-Modelle. Es gibt außerdem deutlich mehr Fächer und Ablageflächen als beim Vorgänger. Dacia behauptet, dass hochwertigere Kunststoffe zum Einsatz kommen und die Verarbeitungsqualität verbessert wird. Die komplett neu entwickelten Sitze sollen mehr Komfort und Seitenhalt bieten. Doch auch technisch hat sich im Innenraum viel getan. So verfügt der Duster jetzt über eine Klimaautomatik und einen schlüssellosen Zugang. Windowbags für alle Passagiere, die an einem Fenster sitzen, sorgen jetzt im Ernstfall für mehr Unfallsicherheit. Beim Einparken hilft die neue Multiviewkamera, die sich automatisch einschaltet, wenn der Rückwärtsgang eingelegt wird. Bei den Assistenzsystemen kommen ein Tote-Winkel-Warner und eine automatische Aktivierung des Abblendlichts dazu. Außerdem werden mit der neuen Generation eine Berganfahrhilfe und ein Bergabfahrassistent eingeführt.

Der Duster kommt auch mit Flüssiggasantrieb

Die Rückleuchten wurden neu gestaltet, erinnern dabei aber stark an den Jeep Renegade.

Der neue Duster wird mit zwei Benzinern (SCe 115 und TCe 125) angeboten. Der kleinere SCe 115 ist auch mit Flüssiggasantrieb erhältlich. Für Dieselfans hat Dacia zwei Turbodiesel (dCi 90 und dCi 110) im Angebot. Der stärkste Diesel und Benziner ist wahlweise auch mit Allradantrieb erhältlich. Das Doppelkupplungsgetriebe EDC ist ausschließlich für den Topdiesel dCi 110 bestellbar. AUTO BILD spekuliert bei den Preisen auf keine wesentliche Veränderung im Vergleich zum Vorgänger. Demnach dürfte sich der neue Duster mit Frontantrieb im Bereich von 12.000 Euro und mit Allradantrieb um die 15.400 Euro bewegen. Der Marktstart des neuen Modells soll Anfang 2018 sein.

Autoren: Andreas Huber, Elias Holdenried