/c’t zockt analog und per AR: “Villen des Wahnsinns” – mit Würfeln gegen Lovecrafts Schrecken

c’t zockt analog und per AR: “Villen des Wahnsinns” – mit Würfeln gegen Lovecrafts Schrecken

Bei “Villen des Wahnsinns – 2. Edition” stellt man sich Monstern und Mysterien – nicht am Bildschirm, sondern auf dem Tisch. Wir legen ab 17 Uhr Maus und Gamepad aus der Hand und würfeln uns unterstützt von einer AR-App durch finstere Brettspiel-Gemäuer.

Zocken kann man schon wesentlich länger als es Videospiele gibt. Wir machen bei c’t zockt heute so richtig auf retro, legen Maus, Tastatur, Gamepad und Joystick beiseite und nehmen stattdessen Würfel und Spielkarten zur Hand.

“Villen des Wahnsinns – 2. Edition” verbindet Brett- und Rollenspiel mit einer hübsch gemachten Augmented-Reality-App. Angesiedelt im Horror-Universum von H.P. Lovecraft verkörpern Spieler hier übernatürliche Ermittler, erkunden Gemäuer, lösen Rätsel und bekämpfen groteske Wesen.

Einige c’t-Zocker machen sich heute live ans erste Szenario von “Villen des Wahnsinns”. Unsere Ermittlungen in einer Serie von Vermisstenfällen führen uns ins Anwesen der Familie Vanderbilt. Können wir das Geheimnis lüften, bevor der “Kreislauf der Ewigkeit” von Neuem beginn?

Bei “Villen des Wahnsinns” bewegen Spieler ihre Figuren über das nach und nach aufgedeckte Spielbrett, während Story, Rätsel und Kämpfe virtuell ablaufen. Die App erzählt die Geschichte des jeweiligen Szenarios, steuert Gegner, löst Ereignisse aus und verwaltet Spielrunden sowie ein Gruppeninventar. Spielen und sich an die Regeln halten müssen die Spieler jedoch selbst.

Da man vor jedem Spiel wählt, welches Szenario gespielt wird und welche Spielkomponenten zur Verfügung stehen, spinnen Zufallsgeneratoren immer neue Geschichten und Ereignisse.

Wer zugucken will, wie sich sich die c’t-Zocker gegen finstere Mächte und Monstrositäten schlagen, kann das heute ab 17 Uhr bei YouTube und im c’t-zockt-Kanal bei Twitch.tv tun.

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint – “Villen des Wahnsinns” bedient sich der Augmented Reality. Die App augmentiert – also erweitert – das Spielgeschehen auf dem Tisch.

Zwar nicht mit Kamera-Gimmicks und eingeblendeten 3D-Objekten, dafür aber mit stimmiger Musik, Soundeffekten, Spielhilfen und Sprachausgabe.

Die AR-Funktionen sind zwar optisch nicht übermäßig beeindruckend, funktionieren jedoch großartig und erzeugen eine tolle Atmosphäre. So begleiten passende Geräusche Kämpfe und Rätsel; der prozedurale Spielbrettaufbau sorgt für Spannung und Abwechslung.

Die wird nochmals größer, wenn man sich eine der vielen optionalen Erweiterungen mit neuen Szenarien und Figuren zulegt. Die c’t-Zocker haben im Livestream jedoch erst mal nur das Grund-Set am Start. (jube)