/Convertible Vergleich: Tablet-Notebooks im Test

Convertible Vergleich: Tablet-Notebooks im Test

Notebook + Tablet = Convertible

| von Thorsten Nowag

Notebook + Tablet = Convertible

Die Zahl der Convertibles – Notebooks, die sich mit wenigen Handgriffen in ein Tablet verwandeln lassen – stieg dank der Touch-Anpassung von Windows 8 stetig. Auch Windows 10 setzt den Fokus auf Touch-Eingaben, und so entwickelt sich das Angebot an Convertibles immer weiter. Wir zeigen Ihnen die besten Tablet-Notebook-Hybride im Vergleich.

Warum ein Convertible-Notebook kaufen?

Convertibles haben einige Vorteile gegenüber herkömmlichen Tablets und Notebooks:

1. Sie benötigen für daheim und unterwegs nur ein Gerät.
2. Sie arbeiten stets mit der gleichen (Windows-)Software.
3. Sie sparen sich den Datenabgleich zwischen mobiler Android/iOS-Einheit und heimischem PC.

Der Nachteil: Die geringere Mobilität im Vergleich zu echten Tablets: Die Hybriden sind meist etwas schwerer und größer als die schlanken Einweg-Konkurrenten. Zudem ist ein reines Mobilsystem wie Android oder iOS besser auf Fingereingaben abgestimmt.

Convertible-Notebook – die besten Modelle im Überblick: Im Folgenden stellen wir vier empfehlenswerte Hybrid-Modelle mit unterschiedlichen Schwerpunkten vor.


→ Welchen Laptop kaufen? Die CHIP-Typberatung-Laptops

Dell XPS 13 2017: Die Maximallösung

Die zurzeit beeindruckendste Lösung ist das Dell XPS 13 2-in-1, das im Test dank hochwertiger Verarbeitung und einzigartigem Edge-to-Edge-13,3-Zoll Display hervorsticht. Durch das fast rahmenlose Display mit Touch-Funktion wirkt das Convertible besonders schlank und elegant. Tastatur und Mausersatz sind überdurchschnittlich, wodurch der Dell-Laptop auch dem Arbeitsalltag standhalten kann.

Der Dell Laptop nutzt einen simplen Klappmechanismus, bei dem das Display nach hinten auf die Laptopunterseite geführt wird. In dieser Stellung schaltet sich die Tastatur-Eingabe ab – somit sind keine Fehleingaben möglich. Zusätzlich lässt sich Windows 10 auch in einen Tablet-Modus setzen, der das Desktop-Layout Tablet-optimiert wiedergibt. All das hat aber auch seinen Preis: Rund 1.500 Euro müssen Sie für das 2in1-Produkt hinblättern.


Direkt beim Hersteller ansehen: Das Dell XPS 13 2-in-1 Convertible

Das Dell XPS 13 hat ein fast rahmenloses Display


→ Das Dell XPS 13 im CHIP-Test

Vorteile
Fast rahmenloses Display
Tastatur und Touchpad sehr gut
Passive Kühlung
Nachteile
Schwer zu öffnen
Wenig Anschlussmöglichkeiten

Yoga 910: Starke Performance mit stylischem Scharnier

Das Yoga 910 überzeugt uns im Test durch Hardware, Anmutung und Arbeitstempo. Auch das 13,9-Zoll-Display wirkt dank einer sehr schmalen Einfassung größer als es ist. Dabei sorgt das IPS-Touch-Display für farbstarke Bilder in HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel). Das auffällige und stylische Kettengliederscharnier sieht nicht nur gut aus, es sorgt auch für eine stabile Arretierung in den verschiedensten Convertible-Positionen – normalerweise eine Schwachstelle bei Laptop-Tablet-Hybriden. Das Yoga 910 gibt’s ab einem Preis von zirka 1.500 Euro.


Das Lenovo Yoga 910 bei BestCheck ansehen

Das Yoga 910 ist hochwertig verarbeitet, elegant und kommt dabei mit starker Hardware für ein Convertible


→ Auch ein Scharnier kann sexy sein: Lenovo Yoga 910 im CHIP-Test

Vorteile
Gute Display- und Sound-Qualität
Hervorragende Tastatur und Mausersatz
Große SSD
Nachteile
Vernehmbarer Lüfter
Unter Volllast unangenehm heiß

HP Spectre x360: Das fast perfekte Allround-Convertible

Mit 13,3-Zoll-Bildschirmdiagonale und 1,47 Kilogramm Gewicht ist das Spectre x360 ein guter Kompromiss zwischen arbeitstauglichem Display und komfortabler Mobilität. Es glänzt durch solide Performance, hochwertige Verarbeitung und guter Tastatur-Haptik. Auch dieses Convertible nutzt den einfachen aber effizienten Klappmechanismus. Gut finden wir auch die Anordnung der Power- und Lautstärke-Tasten, die ein versehentliches Betätigen verhindern. Mehr Informationen zum Convertible finden Sie in unserem ausführlichen Test. Mit einem Preis von rund 1.000 Euro ist das Spectre x360 auch im Preis-Leistungs-Verhältnis gut positioniert.


Das HP Spectre x360 bei Amazon ansehen

Kompaktes und bezahlbares Convertible


→ Das HP Spectre x360 im CHIP-Test

Vorteile
Hochwertiges Gehäuse
Mehr als nur Office-Performance
Cleveres Design
Nachteile
Gewöhnungsbedürftiges Tastatur-Layout
Unter Volllast teilweise etwas laut

Acer Spin 1: Convertible-Dauerläufer

Das kostengünstige Acer Spin 1 bringt dank 13,3-Zoll-IPS-Panel eine hohe Farbgenauigkeit bei einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Im Test überzeugt uns unter anderem die gute Verarbeitung. Dabei liegen die Stärken des Spin 1 klar bei seinem Akku und den sehr guten Akkulaufzeiten von 14:01 Stunden im Office-Szenario. Das Touch-Display unterstützt auch eine Active-Pen Eingabe. Mit einem Preis von zirka 530 Euro bietet sich das Spin als ideales Studenten-Notebook für das kleine Budget an.


Das Acer Spin 1 bei BestCheck ansehen

Das Display ist aus Corning Gorilla Glas gefertigt


→ Das Acer Spin 1 im CHIP-Test

Vorteile
Lange Akku-Laufzeiten
Unterstützt Acer Active Pen
Preis-Leistung
Nachteile
Schlechtes Schreibgefühl
Nur 128 GByte SSD

Damit Ihr neues Convertible auch immer aktuell bleibt und Sie im Notfall auf wichtige Sicherungskopien zurückgreifen können, haben wir drei praktische Downloads herausgesucht.