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Clips-App von Apple mit 360-Grad-Selfies

Clips-App von Apple mit 360-Grad-Selfies


Ben Schwan


Clips 2.0 auf dem iPhone X.

(Bild: Apple)

Das für die Generation Snapchat gedachte Tool kann auf dem iPhone X nun die TrueDepth-3D-Kamera nutzen und Personen realitätsnah in Hintergründe einbetten.

Apple hat seine Bildbearbeitungsanwendung Clips, die sich zum Erstellen kurzer Videosequenzen eignet, aufgebohrt. Die seit Donnerstagabend erhältliche Version 2.0 hat ein vereinfachtes Interface mit einer neuen Effektübersicht, erleichtert mit einer neuen Fototaste das Auslösen von Schnappschüssen und bietet eine neue Filtervorschau.

iPhone X wird voll unterstützt

Eine Vollbildübersicht zeigt größere Teile der vorhandenen Mediathek und die verschiebenen Buttons sind nun mit Labels versehen, so dass man sich schneller zurechtfindet. Auf dem iPhone X wird nun das Super-Retina-Display unterstützt, es gibt also keine schwarzen Balken mehr.

Besitzer von Apples Top-Smartphone können außerdem 360-Grad-Selfies (“Selfie-Szenen”) aufnehmen, bei denen man sich dank der TrueDepth-3D-Kamera in andere Hintergründe einbetten kann – ein gutes Dutzend von “Weltraum” (Star Wars) über “abstrakte Kunst” bis hin zu “herrlichen Landschaften”, wie Apple schreibt. Daneben gibt es neue Sticker, darunter von Disney lizenziertes Material. Apple bietet zudem neue Filter wie “Sienna” oder “Indigo”.

Auf iPhone anfangen, auf iPad fertigstellen

Der neue iCloud-Support erlaubt nun die Weitergabe von Clips an andere Geräte des Nutzers, um auf diesen weiterzuarbeiten – man kann etwa Clips auf dem iPhone starten und auf dem iPad fertigstellen. Apple hat neue lizenzfreie Soundtracks von bekannten Künstlern wie Elohim oder Mark Mothersbaugh integriert, die sich kostenlos nutzen lassen. Praktisch ist ein neuer Freihandmodus, bei dem man die Aufnahmetaste nach oben wegschieben kann.

Clips 2.0 wird von Apple weiterhin kostenlos angeboten und läuft auf iPhone, iPad und iPod touch. Mindestvoraussetzung ist iOS 11.1. Manche Filter setzen mindestens iPhone 7 oder iPad Pro (Jahrgang 2017) voraus, da sie ein ausreichend schnelles Gerät benötigen.


(bsc)