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BMW M3 CS (2018): Preis, Vorstellung, Marktstart BMW bringt auch den M3 als CS

— 08.11.2017

BMW bringt auch den M3 als CS

Nach dem BMW M4 CS bekommt nun auch der M3 das Zusatzkürzel. Die Leistung steigt auf 460 PS. AUTO BILD hat alle Infos zum stärksten Serien-M3!

Der Heckdiffusor stammt aus dem M4 GTS, die Abrisskante ist ein exklusives Merkmal des CS.

Nach dem Coupé M4 legt BMW nun auch seine viertürige Limousine als CS-Variante auf. Das auf 1200 Stück limitierte Sondermodell setzt auf Leichtbau und soll mit 460 PS der stärkste Serien-3er der Markengeschichte werden. Bislang hielt diesen Titel der 450 PS starke M3 mit Competition Paket. Um das Gewicht zu reduzieren, spendiert BMW dem M3 CS ein besonders leichtes CFK-Dach (minus neun Kilogramm). Die Motorhaube mit Luftauslass stammt vom M4 GTS und besteht ebenfalls aus dem Faserverbundwerkstoff – sie spart gegenüber der “zivilen” Haube 25 Prozent Gewicht. Die Carbon-Karosserieteile sind zum Teil in Sichtcarbon ausgeführt und tragen somit zum sportlichen Auftritt des M3 CS bei. An der Front sitzt die gleiche Stoßstange wie am M3 Competition, der aus Carbon gefertigte Frontsplitter ist aber ein exklusives Merkmal des CS. Am Heck wurde der Carbon-Heckdiffusor vom M4 GTS übernommen. Neu hingegen ist die Carbon-Abrisskante am Kofferraumdeckel des M3 CS. Außerdem verpasst BMW dem neuen M3-Ableger eine zweiflutige Abgasanlage mit vier Endrohren.

Interieur: Viel Alcantara und kleine Details

Der Innenraum ist großflächig mit Alcantara bezogen. Die Sitze kommen serienmäßig mit Leder.

Der Innenraum wird im Sondermodell CS hauptsächlich in Details verändert. Auf Armaturenbrett und Mitteltunnel-Verkleidung wurde reichlich Alcantara ausgelegt. Oberhalb des Handschuhfachs sitzt ein CS-Logo. Das M Performance-Lenkrad kann gegen Aufpreis in anthrazitfarbenem Alcantara geordert werden, was die Griffigkeit erhöhen soll. Serienmäßig nehmen die vorderen Insassen auf den M-Sportsitzen Platz, die auch schon im M3 mit Competition Paket erhältlich waren. Ledersitze sind im M3 CS Serie. Die Bezüge kommen zweifarbig in der Kombination “Silverstone/Schwarz”. Ein auffälliges Detail ist der rote Start-Stopp-Knopf.

Ausstattung: Komfort trifft Sport

Farbiges Highlight ist der rote Start-Stopp-Knopf.

Der M3 CS wird in der Ausstattungslinie “BMW Individual Hochglanz Shadow Line” ausgeliefert. Dadurch erhalten Details wie die BMW-Niere oder die Spiegelkappen die Akzentfarbe Schwarz. Neben dem serienmäßigen “Alpine Weiß” lässt sich der CS in vier weiteren Farben (San Marino Blau Metallic, Lime Rock Grey Metallic, Frozen Dark Blue II Metallic und Black Sapphire Metallic) konfigurieren. Trotz der Rennsport-Auslegung bietet der M3 CS grundlegenden Komfort – die Klimaautomatik fällt zum Beispiel nicht dem sportlichen Rotstift zum Opfer, auch das Soundsystem von Harman Kardon bleibt an Bord. Für Sound aus den Endrohren sorgt ein zweiflutiger Klappenauspuff. Das adaptive M-Fahrwerk bietet drei Fahrmodi (Comfort, Sport und Sport+), je nach Modus wird auch die Rückmeldung der Lenkung beeinflusst. Das DSC (Dynamische Stabilitätskontrolle) gewährt im M Dynamic Mode (MDM) mehr Radschlupf und somit auch leichte Drifts. Serienmäßig steht der M3 CS auf geschmiedeten Leichtmetallfelgen im Zehnspeichen-Desgin (Farbton “Orbit Grey Matt”). Sie messen vorne 19 und hinten 20 Zoll im Durchmesser. Verzögert wird standardmäßig über eine Bremsanlage mit Vierkolben-Bremsätteln vorne und Zweikolben-Bremsätteln hinten. Optional ist die Carbon-Keramik-Bremsanlage (Sechskolben-Sättel vorne, Vierkolben-Sättel hinten) erhältlich. Um seine Alltagstauglichkeit zu bewahren, bietet BMW für den M3 CS keinen Überrollkäfig an.

Connectivity: Navigationssystem “Professional” im CS Serie

Der CS-Schriftzug weist die Insassen ständig darauf hin, dass sie sich in einem Sondermodell befinden.

Was die Konnektivität betrifft, gibt es im M3 CS keine Überraschungen. Serienmäßig kommt im Sondermodell das Navigationssystem “Professional” zum Einsatz. Es besitzt einen 8,8 Zoll großen Bildschirm sowie das von BMW bekannte iDrive-Bedienkonzept. Gegen Aufpreis lassen sich die BMW Connected Drive Services dazubestellen. Damit erhält der Fahrer Zugang zu Features wie dem Concierge-Service oder Echtzeit-Stauinfos. Auch Apple CarPlay ist optional erhältlich.

Motor: Reihensechser mit 460 PS

Herzstück im M3 CS ist ein Dreiliter-Reihensechszylinder mit 460 PS und 600 Nm Drehmoment.

BMW setzt beim M3 CS auf seine Paradedisziplin, den Reihensechszylinder. Der Motor leistet im Sondermodell 460 PS und liefert 600 Nm Drehmoment. Damit beschleunigt der CS aus dem Stand in 3,9 Sekunden auf 100 km/h. Das Dreiliter-Aggregat wird über zwei Turbos aufgeladen. Weitere Features sind die variable Ventilsteuerung und eine stufenlose Nockenwellenverstellung. Übersetzt wird der Motor über ein Siebengang-M-Doppelkupplungsgetriebe – es besitzt einen eigenen Ölkühler und lässt sich auch über Schaltwippen bedienen. Damit sind auch Launch-Control-Starts möglich. Ab Januar 2018 ist der M3 CS bestellbar, der Produktionsstart ist für März 2018 anvisiert.

Technische Daten: 460 PS und 600 Nm Drehmoment

BMW M3 CS Motor: Sechszylinder-Benziner • Hubraum: 2979 ccm • Leistung: 338 kW (460 PS) bei 6250 U/min • max. Drehmoment: 600 Nm bei 4000 bis 5380 U/min • Beschleunigung: 0-100 km/h in 3,9 s