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BMW Active Tourer II (2021): Erste Infos Größer, moderner und hübscher

— 18.08.2017

Größer, moderner und hübscher

2021 kommt der neue BMW 2er Active Tourer. Er soll mehr Platz, ein hochmodernes Cockpit und vielleicht sogar eine M-Version bekommen.

Der nächste 2er Active Tourer soll hübscher werden. Über das aktuelle Design muss man selbst bei BMW schmunzeln, inoffiziell natürlich. Die zweite Auflage (Code U08) könnte 2021 in Serie gehen und stützt sich auf eine optimierte Version der aktuellen Frontantriebs-Plattform. Weil der wenig erfolgreiche Gran Tourer in vier Jahren aus dem Programm genommen wird, darf der nächste Active Tourer bei Länge und Radstand zulegen. Das bedeutet mehr Platz für die Fondpassagiere und im Gepäckraum. Unklar ist allerdings das Schicksal der bisher nur im Gran Tourer verfügbaren dritten Sitzreihe. An der Positionierung ändert sich wenig: Die Preisspanne reicht wie gehabt von knapp unter 30.000 bis etwas über 40.000 Euro.

High-End-Anzeigen und Blicksteuerung

Die BMW-Studie “i Inside Future” zeigt, wie das Cockpit des nächsten 2er Active Tourer aussehen könnte.

Zu den Highlights des zukünftigen Active Tourer gehören eine neue, mit LED- und OLED-Scheinwerfern kombinierbare Leuchtengrafik, die Vernetzung von Beleuchtung, Navi- und Assistenzsystemen, eine neue Anzeigetechnik, aufbauend auf Mikrooptik und Holografie, sowie ein Head-up-Display mit Augmented-Reality-Darstellung (erweiterte Realität). Dabei wird eine zusätzliche Anzeigeebene eingeführt, die wichtige Informationen zur aktuellen Fahrsituation in das primäre Sichtfeld einspiegelt. Die im 7er eingeführte Gestensteuerung wird um zusätzliche touchbetonte Eingabefunktionen und im zweiten Schritt um eine integrierte Blicksteuerung erweitert. Dabei liest das Auto über eine vernetzte Optik dem Fahrer seine Wünsche praktisch von den Augen ab.

Plug-in-Hybrid und vielleicht eine M-Version

Die Antriebstechnik des nächsten 2er Active Tourer ändert sich nur im Detail. Benziner und Diesel mobilisieren etwas mehr Leistung und Drehmoment, der Plug-in-Hybrid wird mit dem 48-Volt-Bordnetz zusammengefasst, ein 252 PS starker 230i steht auf Abruf bereit. Eine M-Performance-Version mit Allradantrieb und dem künftig bis zu 300 PS starken 2,0-Liter-Vierzylinder ist denkbar, aber nicht beschlossen. Alternativ zum Handschalter kommt erstmals ein Getrag-Doppelkupplungsgetriebe mit acht Fahrstufen in Serie. Die elektrifizierte Hinterachse hat Bestand, wobei der 65-kW-E-Motor durch ein stärkeres 80-kW-Aggregat ersetzt werden dürfte.

Wer verdient das Goldene Lenkrad?

Neue Fahrwerkstechnik

Im Rahmen der Active-Drive-Offensive werden zusätzliche Fahrdynamik-Regelsysteme entwickelt, von denen vor allem die Brake-by-Wire-Technik auch für die Fronttriebler relevant ist. Dabei sind Stabilitätskontrolle und Bremssystem in einer einzigen elektrohydraulischen Einheit zusammengefasst, die ohne Bremskraftverstärker, Vakuumpumpe, Kabel und Steuergeräte auskommt. Das leichte und kompakte Bauteil verkürzt durch schnellen Druckaufbau den Anhalteweg, versprechen die Ingenieure.