/Bergleute in der Beatrix Goldmine in Südafrika eingeschlossen

Bergleute in der Beatrix Goldmine in Südafrika eingeschlossen

Ungefähr 900 Bergleute blieben am Donnerstag in Südafrika unter der Erde gefangen, nachdem die Beatrix Goldmine in einem Sturm die Macht verloren hatte.

Die Firma bestand darauf, dass die Bergleute nicht in Gefahr waren und langsam evakuiert wurden.

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Stromausfall

  • Ungefähr 65 Bergleute wurden einzeln mit einem einzigen Aufzug, der von einem Generator angetrieben wurde, gerettet, so die National Union of Mineworkers.
  • Sibanye-Stillwater sagte, die Bergleute seien sicher und erhielten Nahrung und Wasser.
  • Die Vereinigung der Bergarbeiter und Bauarbeiter (AMCU) sagte, dass die Minenarbeiter von Dehydrierung und Mangel an Nahrung bedroht seien, insbesondere von Medikamenten.
  • Ein Rettungsteam wurde die 1.000 Meter lange Mine hinuntergeschickt.

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“Extremer” Vorfall

“AMCU betrachtet diesen Vorfall aufgrund der bloßen Anzahl der beteiligten Arbeiter als extrem”, sagte die Gewerkschaft in einer Erklärung. “Der Vorfall gibt Anlass zu ernster Besorgnis hinsichtlich der fehlenden Notfallpläne für die alternative und Ersatzstromerzeugung in der Mine.”

Unternehmenssprecher James Wellsted sagte dem lokalen Fernsehen, dass die Bergleute “wahrscheinlich müde sind, aber ich denke, dass alles in Ordnung ist.”

Rückläufige Ressourcen: Gold bildete einst das Rückgrat der südafrikanischen Wirtschaft, aber die Reserven sind erschöpft. Das Land hat einige der tiefsten Goldminen der Welt. Sibanye-Stillwater behauptet, eines der Top 10 Gold produzierenden Unternehmen der Welt zu sein.

Gefährliche Industrie: Fünf Minenarbeiter starben bei einem Kollaps auf einer separaten Goldmine, die im August vor Johannesburg eingestürzt war. Die Gewerkschaft sagte, dass Goldgräber “täglich Leib und Leben riskieren”.

Was passiert als nächstes: Minenbetreiber arbeiten daran, die Stromversorgung des Standorts wiederherzustellen und die Arbeiter schneller als eine nach der anderen zu evakuieren.

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aw / sms (dpa, Reuters, AFP)