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Azure-VMs für kurzzeitige Spitzenlasten

Azure-VMs für kurzzeitige Spitzenlasten


Jan Bundesmann

Microsoft bietet in seiner Azure Cloud mit Burst-Instanzen spezielle VMs für niedrige Grundlast. Sie erlauben kurzzeitiges Hochskalieren der Performance. Ihr Preis leigt deutlich unter Angeboten, deren Leistung sich an der Spitzenlast orientiert.

Mit der B-Serie führt Microsoft eine neue Familie seiner Azure-VMs ein, die auf das Abfangen kurzzeitiger Spitzenlasten ausgelegt sind. Skalierung erfolgt dabei nicht durch Zuschalten neuer Instanzen. Stattdessen dürfen Kunden kurzzeitig vom Server hohe Last abverlangen, müssen aber im Regelfall bei einem Bruchteil der möglichen Leistung liegen. Während der gewöhnlichen Nutzung bauen sie CPU-Guthaben auf, das sie in Bursts einsetzen dürfen.

In der kleinsten Variante Standard_B1s etwa steht Kunden eine vCPU zur Verfügung. Die Basis-Leistung liegt bei 10 Prozent einer vCPU, in Burstphasen darf die Auslastung bei 100 Prozent liegen. Standard_B8ms, die höchste Kategorie, erlaubt Bursts bis zu 800 Prozent (8 vCPUs), während die Baseline bei 135 Prozent liegt. Ein vergleichbares Angebot bei Amazon Web Services etwa sind die t2-Instanzen.

Das Programm befindet sich derzeit in einer Vorschau und ist in den Regionen US – West 2, US – East, Europe – West und Asia Pacific – Southeast buchbar. Während dieser Phase liegen die Preise zwischen 0,6 und 18,8 Cent pro Stunde für Linux-Instanzen und zwischen 0,9 und 21,9 Cent für Windows-VM. Nach der Preview verdoppeln sich diese Preise.


(jab)