/Autonome Systeme übernehmen zunehmend Inspektionsarbeiten

Autonome Systeme übernehmen zunehmend Inspektionsarbeiten

Autonome Systeme übernehmen zunehmend Inspektionsarbeiten


Sascha Mattke

Die Kontrolle von verzweigten Infrastrukturen kann umständlich und teuer sein. Mit Automatisierung lässt sich hier viel Geld sparen – und sie ist bereits voll im Gang.

Derzeit ist viel von der Automatisierung von Produktion und Büroarbeit die Rede, doch als der erste Bereich, in dem Technik Menschen weitgehend ersetzt, könnten sich Routine-Inspektionen für Sicherheitszwecke erweisen. An manchen Industrie-Standorten werden schon seit einiger Zeit Drohnen eingesetzt, und verschiedene Unternehmen bieten Systeme für die Luft-Beobachtung von Rohstoff-Minen oder Windturbinen an. Zunehmend aber wird Technologie verfügbar, um derlei Aufgaben noch stärker zu automatisieren, berichtet Technology Review online in „Kontrolliert von Drohnen und Robotern“.

Viele der nötigen Technologien für solche Dienste gibt es allmählich fertig zu kaufen. So verwendet die GE-Tochter Avitas Drohnen und Roboter, um Infrastrukturen wie Pipelines, Stromleitungen und Transportsysteme zu inspizieren. Zur Orientierung und um automatisch Anomalien in den gesammelten Daten zu identifizieren, wird zugekaufte Maschinenlern-Technologie von Nvidia eingesetzt. Neben der Software wird auch Hardware für Drohnen und Roboter billiger und leistungsfähiger.

Laut Alex Tepper, dem Gründer von Avitas, geben seine Kunden für manuelle Inspektionen von Anlagen hunderte Millionen Dollar aus. In den meisten Fällen muss ein Mitarbeiter dafür an einen abgelegenen Standort reisen. Eine Drohne oder ein Roboter dagegen kann dieselbe Stelle viele Male nacheinander aufsuchen, was es einfacher macht, Probleme zu entdecken. Nach Schätzungen von Avitas kann beispielsweise eine Raffinerie pro Jahr 1 Million Dollar an Inspektionskosten sparen. Fortschritte bei künstlicher Intelligenz machen es darüber hinaus einfacher, Robotern beizubringen, selbstständig zu einem Standort zu navigieren.

Mehr dazu bei Technology Review online:

(sma)