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Autonome Autos und Ridesharing: Deutsche Bahn will von Haus zu Haus fahren

Die ioki-Palette reicht vom fahrerbasierten On-Demand-Shuttle (l.), einem eTukTuk bis hinten zum autonomen Elektrobus.

(Bild: deutschebahn.com)

Die Deutsche Bahn will zum Dienstleister fürs autonome Fahren werden. Zunächst soll in Bayern eine Buslinie getestet werden, in Hamburg eine Art Sammeltaxi.

Die Deutsche Bahn möchte ihre Passagiere am liebsten nicht nur zwischen Ortschaften transportieren, sondern von Haus zu Haus. Am besten mit einem autonomen Elektrobus per Smartphone-App zur gewünschten Zeit. Das sind noch leise Klänge aus der Zukunft, doch sie sollen lauter werden. Dafür hat die Bahn die Marke “ioki” in die Welt gesetzt. Sie soll On-Demand-Mobilität und autonomes Fahren in den öffentlichen Verkehr bringen.

Ein Team aus 40 IT- und Verkehrsexperten, Entwicklern und Produktdesignern soll für Städte, Kommunen und Verkehrsunternehmen den Bedarf analysieren, behördliche Genehmigungsprozesse begleiten und Kundenprodukte aus einer Hand anbieten. Als erstes soll ab Ende Oktober im bayerischen Bad Birnbach eine autonome Buslinie verkehren.

Danach will die Bahn in Hamburg einen fahrerbasierten Shuttleservice nach dem Ridesharing-Prinzip testen, dabei teilen sich mehrere Passagiere ein Fahrzeug, das digital per Smartphone-App buchbar ist. Zudem soll Hamburg auch ein Testfeld mit Bahnhofsanschluss für autonom verkehrende Elektrobusse bekommen.


(anw)