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Audi A7 Sportback (2017): Vorschau So futuristisch wird der A7

— 09.08.2017

So futuristisch wird der A7

Der kommende A7 definiert das neue Audi-Design. Schon jetzt steht fest: Das Coupé wird extrem futuristisch. AUTO BILD hat alle Infos und neue Erlkönigfotos!

Schöner Rücken: Es bleibt beim flachen Dach und einer großen Heckklappe.

Flache Silhouette, fließendes Heck: Optisch gelingt Chefdesigner Marc Lichte mit dem A7 ein spannender Spagat. Obwohl der A7 extrem futuristisch aussieht, verleugnet er das aktuelle Modell nicht – und ist auf den ersten Blick eindeutig als A7 zu erkennen. Das zeigen sowohl die Illustrationen des AUTO BILD-Zeichners als auch die jüngsten Erlkönigbilder. An der Front macht der Viertürer den größten Entwicklungsschritt: So erinnert der breite, flach gehaltene Kühler stark an die Prologue-Studien, und auch die bissiger dreinschauenden Scheinwerfer sind in ihrer Form nah an den richtungsweisenden Concept Cars.

Hallo, Zukunft: Der A7 definiert das neue Audi-Design.

Trotz der Wirbelfolie lässt sich vermuten, dass die Karosserie von scharfen Falzen durchzogen sein wird – ähnlich wie beim neuen A5 Coupé. Im Profil scheint der A7 einen Tick flacher zu sein als bisher, die Dachlinie beschreibt einen sanften Bogen und mündet in die weit nach hinten gezogene C-Säule. Der Heckbereich des Neuen ist an den Flanken stärker gerundet als bei der Baureihe 4G, die Form der Lampen orientiert sich am Vorgänger, ebenso der ausfahrbare Spoiler. Auffällig ist nur die deutlich prägnantere Falz zwischen den Rückleuchten.

Innen alles neu

Innen wird es schick: schlankes Cockpit ohne viele Knöpfe und die neueste Generation des Virtual Cockpit.

Außen bleibt Audi also beim bewährten Rezept und würzt nur zurückhaltend nach. Innen wird das wie gewohnt anders aussehen. AUTO BILD rechnet mit einem aufgeräumten Instrumententräger, der eine neue Version des “Virtual Cockpit” beherbergen dürfte – wie im kommenden A8 und A6 mit einem komplett neuen Bedienkonzept. Schalter und Knöpfe kommen kaum noch zum Einsatz, stattdessen gibt es Touchscreens, deren Oberflächen eine spürbare Rückmeldung geben. Erstmals könnte auch der Beifahrer über einen fein ins Cockpit integrierten Bildschirm verfügen und dem Fahrer zum Beispiel Navigationsziele auf seinen Screen schicken.

Premiere auf der IAA 2017

Technisch gleicht das Coupé bis auf die straffere Fahrwerksabstimmung dem A6 und basiert auf der MLB Evo-Plattform für längs eingebaute Motoren. Das drückt das Leergewicht, was den neuen A7 agiler und sparsamer machen dürfte. Gemäß der Plattformstrategie wird der coupéartige Viertürer wohl die Motoren aus dem A6 übernehmen – auch der neu entwickelte Turbo-V6 mit drei Litern Hubraum wird wohl im A7 arbeiten. Ein Plug-in-Hybrid gilt als denkbar, aber unwahrscheinlich. Wahrscheinlich ist dagegen, dass Audi Sportversionen nachlegt. So dürften nach der Präsentation des A7 auf der IAA 2017 der S7 (rund 450 PS) und der RS 7 (rund 600 PS) folgen.

Autoren: Peter R. Fischer, Stefan Voswinkel, Michael Gebhardt