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ARD-Sprecher dementiert Erhöhung der Gebühren

ARD und ZDF dementieren Berichte, wonach es in den kommenden Jahren eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags geben soll.
Bild: dpa

Erst am Sonntag berichtete die “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung”, dass die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF die Rundfunkbeiträge von 17,50 Euro bis zum Jahr 2029 auf 21 Euro erhöhen wollen. Dies dementierte eine ARD-Sprecherin nun gegenüber der “Bild”-Zeitung.

Rundfunkgebühren: ARD-Sprecher dementiert eine Erhöhung der Gebühren

“Die Darstellung der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, wonach die ARD eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags bis 2029 auf 21 Euro fordere, ist frei erfunden”, erklärte ARD-Sprecher Steffen Grimberg im Gespräch mit der “Bild”-Zeitung. Stattdessen wolle die ARD bei der zuständige Kommission KEF im Frühjahr 2019 ihren Bedarf für die vierjährige Beitragsperiode ab 2020 anmelden. Allerdings sei noch längst nicht entschieden, in welcher Höhe dieser liegen wird, so Grimberg.

Das sagt das ZDF zur angeblichen Beitrags-Erhöhung

Auch das ZDF äußerte sich zur angeblichen Erhöhung des Rundfunkbeitrags. “Die Beitragshöhe schlägt die KEF vor, das wird sie erst in zwei Jahren machen. Trotz der Sparvorschläge sieht das ZDF die Notwendigkeit für den Ausgleich von Preissteigerungen, wie es sie überall gibt,” erklärte ZDF-Intendant Thomas Bellut gegenüber “Bild”.

Darum soll der Rundfunkbeitrag erhöht werden

Seit 2013 ist jeder Haushalt in Deutschland dazu verpflichtet, den Rundfunkbeitrag zu bezahlen, egal, ob die Haushaltsmitglieder die Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nutzen oder nicht. Die Rundfunkanstalten begründeten die zunächst berichtete Erhöhung des Rundfunkbeitrags damit, dass das Einsparvolumen von 2,2 Milliarden Euro andernfalls nicht zu schaffen sei. Die ARD werde künftig mehr zentrale Aufgaben übernehmen. “Das wird eine Zeitenwende”, soll ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab der F.A.S. gesagt haben.

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sba/bua/news.de