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Apple iPhone 8 Plus im Test: hoffentlich das letzte seiner Art

Das iPhone 8 Plus ist das neue Oberklassen-Smartphone des kalifornischen Technologiekonzerns Apple. Das Gerät hat eine sehr gute Ausstattung; auch die Kamera ist überdurchschnittlich gut. Allerdings ist das Design des Telefons in die Jahre gekommen und lässt es unspektakulär aussehen. Darüber hinaus kommt noch das iPhone X, das 240 Euro mehr kostet und ab dem 3. November 2017 in den Verkauf gehen soll. Ob und für wen sich der Kauf des iPhone 8 Plus lohnt, zeigt TechStage im ausführlichen Testbericht.

Das iPhone 8 Plus kommt in einer unverändert großen Verpackung zu seinem Besitzer. Auf der Front ist die neue Rückseite des Smartphones abgebildet, links und rechts ist „iPhone“ aufgedruckt – die Zahl der aktuellen Iteration wird lediglich im Kleingedruckten erwähnt. Neben einer kurzen Anleitung und dem eigentlichen Smartphone gehören noch Netzteil, Lightning-Kopfhörer mit zusätzlichem Klinkenadapter und USB-Verbindungskabel zum Lieferumfang.


Apple iPhone 8 Plus: Lightning und 3,5 mm
Auch im iPhone 8 Plus verzichtet Apple auf einen Klinkenanschluss mit 3,5 mm und liefert stattdessen einen Adapter für Kopfhörer mit.

Das neue iPhone hat endlich eine Schnellladefunktion, Hersteller anderer Smartphones haben diese Funktion bereits vor drei Jahren eingeführt. Doch die Freude hält nur kurz an, denn ein entsprechendes Schnellladegerät fehlt im Lieferumfang. Das stärkere Netzteil mit 29 Watt kostet allein 59 Euro, dazu kommt noch ein 1 Meter langes Kabel mit USB Type C auf Apple Lightning für 29 Euro. Das beim iPhone mitgelieferte Kabel eignet sich nicht zum schnellen Laden. Wer ein längeres Kabel braucht, bekommt 2 Meter für 39 Euro. Originalzubehör von Apple war noch nie günstig, aber knapp 90 Euro Aufpreis für die Schnellladefunktion?! Bleibt nur die Hoffnung auf Dritthersteller-Zubehör zu moderaten Preisen.

Das iPhone 8 Plus ist dicker, länger, breiter und schwerer geworden als das iPhone 7 Plus. Dabei sieht es exakt gleich aus. Statt 188 Gramm wie der Vorgänger bringt das neue Modell nun 202 Gramm auf die Waage, das sind über 7 Prozent mehr. In einer Welt, in der Smartphones zunehmend kompakter und handlicher werden, könnte man das iPhone 8 Plus auch als wuchtig und schwer bezeichnen.


Apple iPhone 8 Plus: Design
Dicker, schwerer, breiter und größer: Das iPhone 8 Plus hat zugenommen.

Apple iPhone 8 Plus: Glas
Das Glas auf der Rückseite des Apple iPhone 8 Plus ist widerstandsfähig und mit einer besonderen Antifettschicht versehen.

Unabhängig von Abmessungen und Gewicht, die zulegt haben, bringt das iPhone 8 Plus ein ganz anderes Problem mit: das Design. „It has an all new design“ haben die hochrangigen Apple-Manager am 12. September 2017 während der Vorstellung in Cupertino stolz gesagt. Diese Aussage entspricht nicht ganz der Wahrheit und gleicht mehr oder weniger einer Augenwischerei: Das Aussehen ist mittlerweile drei Jahre und vier Generationen alt; erstmals haben wir es bei iPhone 6 und iPhone 6 Plus gesehen. Worauf Apple eher abzielt, ist der Einsatz eines anderen Materials. Statt Aluminium wie früher besteht das iPhone 8 Plus großenteils aus Glas, überzogen von einer Fingerabdrücke abweisenden Schicht. In der Tat: Im Vergleich zu anderen Geräten, wie beispielsweise dem Galaxy S8 von Samsung (Testbericht) oder dem HTC U11 (Testbericht), sind Fettflecken seltener sichtbar.

Genau wie das direkte Vorgängermodell sind die neuen iPhones wieder IP67-zertifiziert und damit staub- und wasserdicht. In den Fußnoten des Herstellers heißt es:

„Der Schutz vor Spritzwasser und Staub ist nicht dauerhaft und kann mit der Zeit als Resultat von normaler Abnutzung geringer werden. Ein nasses iPhone darf nicht geladen werden. Im Benutzerhandbuch befindet sich eine Anleitung zum Reinigen und Trocknen. Die Garantie deckt keine Schäden durch Flüssigkeiten ab.“

Bei der Farbwahl hat sich Apple ebenfalls umorientiert. Diamant- und Mattschwarz wird durch ein glasiges und helles Space Grey ersetzt. Ferner gibt es ein ausgeblichenes Weiß, das offiziell Silber heißt. Die Farbausführungen Rot (Product Red) und Pink wurden fürs Erste gestrichen. Bei Gold gibt es eine Überarbeitung, die nun weniger nach Gelbgold ausschaut, sondern in die Richtung Roségold geht.

Im iPhone 8 Plus verbaut Apple seinen neuen Systemprozessor A11 Bionic. Er basiert auf einer 64-Bit-Architektur und verfügt über eine neuronale Engine für maschinelles Lernen. Letzteres spielt vor allem beim iPhone X mit Funktionen wie Face ID und Animoji eine wichtige Rolle. Eines der wesentlichen Vorteile ist, dass die künstliche Intelligenz auf dem Gerät lokal arbeitet, und keine Daten in die Cloud versendet werden.

Der Hexacore-Prozessor verfügt über zwei leistungsstarke und vier energieeffiziente Kerne. Mit seinen 4,3 Milliarden Transistoren erreicht der Apple A11 Bionic Spitzenwerte in den Benchmarks und bietet im Vergleich zu anderen Smartphones einen Leistungsvorsprung zwischen 30 und 50 Prozent. Im Benchmark von Antutu erzielt das iPhone 8 Plus ein Ergebnis von 225.000 Punkten. Zum Vergleich, das Galaxy S8 von Samsung liegt bei 172.000.

Eine Neuheit gibt es bei der integrierten Grafikeinheit: Erstmals wird sie selbst von Apple entwickelt und nicht mehr von PowerVR Technologies zugekauft. Der Dreikerner ist rund 29 Prozent schneller als zuvor.


Apple iPhone 8 Plus: Glas


Apple iPhone 8 Plus: Kamera
Auf der Rückseite des iPhone 8 Plus befindet sich die Dual-Kamera mit 12 Megapixel.

Wer sich für ein iPhone 8 Plus entscheidet, hat die Qual der Wahl: Neben einer Farbe, muss sich der Nutzer auch Gedanken um den Speicher machen, der sich bekanntlich nicht ohne Weiteres mit einer Speicherkarte erweitern lässt. Zur Auswahl stehen 64 oder 256 GByte interner Speicher. Gut, dass es die lächerlichen Ausführungen mit 8, 16, oder 32 GByte nicht mehr gibt, aber über eine 128-GByte-Variante hätten wir uns gefreut. Bei unserem kleinen iPhone 8 Plus ist der Speicher bei Auslieferung zu 9,6 GByte belegt. Viele der ab Werk installierten Applikationen wie GarageBand, Keynote, iMovie, Pages und Numbers lassen sich aber deinstallieren. So gewinnt man wieder etwas Speicherplatz.

Es ist zwar nicht so komfortabel wie unter Android, aber es gibt dennoch Möglichkeiten, den iPhone-Speicher nachträglich zu erweitern. Ein paar Optionen haben wir zusammengefasst in unserer Kaufberatung: Zusatzspeicher für das iPhone.

Im iPhone 8 Plus sitzt ein kleinerer Akku als im iPhone 7 Plus. Den genaueren Wert kommuniziert Apple nach Außen nicht, da das irrelevant sei. Damit liegt Apple zwar nicht ganz falsch, denn am Ende des Tages zählt, was das Gebilde aus Prozessor, Kamera, Display & Co. verbraucht und wie weit man mit einer Akkuladung kommt. Der Vollständigkeit halber: Ohne, dass wir unser iPhone 8 Plus zerlegt und das gegen geprüft haben, berichten Industrie und diverse Medien von einem Akku mit einer Nennkapazität von 2675 mAh. Im Vergleich zum iPhone 7 Plus sind das 8 Prozent weniger. Andere Quellen nennen übrigens andere Werte, etwa 2691 mAh. Wir werden diesen Beitrag aktualisieren, wenn wir eine verlässliche Information haben.

Im Alltag schafft das iPhone 8 Plus bei intensiver Nutzung etwas mehr als einen Tag, so wie man’s vom Vorgänger kennt. Im Labor macht sich der kleinere Akku allerdings bemerkbar: Ein Videostream in der Dauerschleife mit maximaler Helligkeit wurde lediglich 4 Stunden und 50 Minuten wiedergegeben. Das iPhone 7 Plus kam auf 5:25 Stunden. Das kabelgebundene Aufladen über das mitgelieferte Netzteil hat 3 Stunden und 12 Minuten in Anspruch genommen. Einerseits schont das den Akku und macht ihn unter anderem nachhaltig, anderseits ist das eindeutig zu lang. Wie anfangs erwähnt: Ein Schnellladegerät wäre wünschenswert gewesen. Im Lieferumfang.

Mit der aktuellen iPhone-Generation bringt Apple erstmals die drahtlose und universelle Aufladetechnologie Qi in seine Smartphones. Eine eigenes Wireless-Ladedock willl Apple im kommenden Jahr anbieten, bis dahin gibt es Produkte von Drittanbietern wie Mophie oder Belkin.

  • mophie Wireless

  • Belkin Boost Up

    Belkin BoostUp Wireless Charging Pad silber (F7U014drSLV/F7U014vfSLV)

Im iPhone 8 Plus kommt ein unverändert großer Bildschirm mit einer Diagonalen von 5,5 Zoll zum Einsatz. Für den Hersteller ist es eines der Highlights und deshalb vergibt man dem Ganzen einen Marketingnamen: Apple Retina HD Display.


Apple iPhone 8 Plus: Display
Das Display des iPhone 8 Plus hat eine Diagonale von 5,5 Zoll und kommt mit Apple True Tone Technologie.

Apple iPhone 8 Plus: Display


Apple iPhone 8 Plus: Display

Allerdings ist nicht nur die Größe mit 13,97 Zentimetern gleich geblieben. Auch Auflösung, Helligkeit und vieles andere, wie beispielsweise der Betrachtungswinkel, unterscheiden sich nicht von den Modellen aus der Vergangenheit. Mit einer Fläche von 1920 × 1080 Pixeln stellt die Anzeige mehr als 2 Millionen Bildpunkte dar. Verglichen mit dem organischen Display des Samsung Galaxy S8, das 4,2 Millionen Pixel darstellt, ist das recht wenig. Das ist aber nicht tragisch, denn zum aktuellen Zeitpunkt hat Apple offensichtlich kein Interesse an der virtuellen Realität. Läge der Fall vor, müsste die Bildauflösung auch entsprechend hoch sein, damit es ein angenehmes Nutzer-Erlebnis in einer VR-Brille gibt.

Eine Neuheit gibt es bei den Bildschirmen von iPhone 8 und 8 Plus dann doch: True Tone. Hinter dem Begriff steckt eine Technologie, die man bereits von der hochpreisigen iPad-Pro-Reihe kennt. Dabei beobachtet ein Sensor kontinuierlich das Umgebungslicht und passt daraufhin den Weißabgleich, also die Farbtemperatur, des Displays an. Der daraus resultierende Nutzen: ein Display, das nicht nur die Augen schont, sondern auch unheimlich lebendig und natürlich wirkende Bilder anzeigt. True Tone nutzen wir seit seiner Einführung und können es nur empfehlen.

Seit dem 19. September 2017 verteilt Apple die neuste Version seines mobilen Betriebssystem als kostenloses Upgrade für bestehende Kunden. Wer ein iPhone 8 oder iPhone 8 Plus kauft, wird von Anfang an mit iOS 11 ausgestattet.

Die 11. Version von iOS wurde im Sommer dieses Jahres auf der Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco enthüllt. Optisch und funktional hat Apples einiges gemacht:

  • ein komplett neuer App Store mit Angeboten in einer Kartenansicht
  • überarbeitete und frei konfigurierbare Schnellzugriffe im Kontrollzentrum
  • neues und visuelles Design für Apple Siri mit einem verbesserten synthetischen Sprachbau
  • Aktualisierung von Emoji Version 5.0
  • Apple AirPlay 2: Das Protokoll erlaubt Multiroom-Streaming mit mehreren bald auf den Markt erscheinenden Lautsprechern
  • ausgerichtete Tastatur für die Eingabe mit nur einer Hand, links oder rechts
  • kreative Effekte für Live Photos: Schleife, Bounce und Langzeitbelichtung

Das Betriebssystem iOS 11 konzentriert sich hauptsächlich auf die Multitasking-Fähigkeit des Apple iPad. Von diesen speziellen Funktionen profitiert das iPhone kaum. Demgegenüber steht ein besonderer Punkt, von dem alle aktuellen iOS-Geräte etwas haben: ARKit. Das Programmiergerüst soll Entwicklern bei der Umsetzung von Augmented-Reality-basierten Apps und Spielen helfen. Erste lauffähige Apps werden im App Store bereits angeboten. So lässt es sich über die Kamera erfassen, wie groß der Karton für den nächsten Versand sein muss. Oder wie ein leerstehender Raum mit potentiellen Möbeln aussehen könnte. Wie gut und akkurat das funktioniert, hat uns im Test stark beeindruckt. Die platzierten Objekte sind fest im Bild verankert und bleiben an ihrem Ort, auch wenn sich das Telefon bewegt oder dreht.


Apple iPhone 8 Plus: Kamera
Die Kamera des iPhone 8 Plus guckt enorm aus dem Gehäuse heraus.

Die Smartphones von Apple sind welt- und industrieweit für ihre exzellenten Kameras bekannt. Kein anderer Hersteller bekommt diesen einzigartigen Mix aus fortschrittlicher Technologie und simpler Handhabung so gut umgesetzt, wie der Macher des iPhone. Auch in diesem Plus-Modell verrichtet eine Dual-Kamera mit 12 Megapixeln und zwei unterschiedlichen Brennweiten seine Arbeit. Durch die komplementäre Kombination des Tele- und Weitwinkelobjektivs ist das verlustfreie Vergrößern von Motiven um den Faktor 2 möglich. Der optische Zoom arbeitet ohne mechanische Bewegung. Darüber hinaus kann die Software den Vordergrund vom Hintergrund unterscheiden und so eine künstliche Tiefenschärfe erzeugen. Diese Funktionen sind nicht neu, werden aber von Mal zu Mal besser. Große Schwierigkeiten gibt es weiterhin mit dem Erkennen von sehr feinen Elementen wie Blättern, Haaren oder einzelnen Ästen und Blättern von Sträuchern. Oft ist das Ergebnis nicht präzise herausgearbeitet. Dabei ist es ein lernender Prozess, der über die Zeit besser werden soll.

Apropos lernen: Dank des A11-Bionic-Prozessors und der On-device-intelligence soll die Software menschliche Gesichter mit Tiefen, Konturen, Formen, Lichteinfall sowie Schatten erkennen können und diese mit verschiedenen Lichtern beleuchten. Der Effekt ist unglaublich gut, solange das eigentliche Foto in einer hellen Umgebung aufgezeichnet wurde. Für die Anwendung muss der Nutzer ein Foto im Porträtmodus machen und anschließend das Bild in der Galerie bearbeiten. Zur Auswahl stehen fünf verschiedene Porträtlichter:


Apple iPhone 8 Plus: Porträtlichter
So schauen beim iPhone 8 Plus die fünf unterschiedlichen Porträtlichter aus.

Das iPhone 8 Plus zeichnet Videos im Format 4K Ultra High Definition bei einer Bildwechselfrequenz von bis zu 60 Bildern pro Sekunde auf. Auch möglich: 1080p240 für hochwertige Zeitlupenaufnahmen. Für beide Konfigurationen wird der neue Industriestandard High Efficiency Video Coding – kurz HEVC – verwendet, um die Dateikompression auf ein Maximum zu bringen. Auch die geschossenen Bilder werden nicht standardmäßig im JPEG-Format gespeichert, sondern als High Efficiency Image File Format (HEIF). Der Vorteil dieser Formate ist der geringe Speicherbedarf beim Beibehalten einer guten Bild- und Videoqualität. Der Nachteil: Inkompatibilität zu anderen Systemen. So kam es vor, dass Medieninhalte von iOS 11 zunächst konvertiert werden müssen, bevor sie von anderen – auch Apple-eigenen – Systemen gelesen werden können.

Unterschiede bei der Dateigröße zwischen „Maximale Kompatibilität“ und High Efficiency
Bild mit 12 Megapixel Auflösung 60 Sekunden langes Video in 1080p60
JPEG (Standard) HEIF H.264 (Standard) HEVC
3,3 MByte 1,7 MByte 180 MByte 90 MByte

  • Space Grau (64 GByte)

    Apple iPhone 8 Plus  64GB grau

  • Gold (64 GByte)

    Apple iPhone 8 Plus  64GB gold

  • Silber (64 GByte)

    Apple iPhone 8 Plus  64GB silber

  • Space Grau (256 GByte)

    Apple iPhone 8 Plus 256GB grau

  • Gold (256 GByte)

    Apple iPhone 8 Plus 256GB gold

  • Silber (256 GByte)

    Apple iPhone 8 Plus 256GB silber

Wer soll das iPhone 8 Plus nun kaufen? Bevor diese Frage beantwortet werden kann, ist eine scharfe Abgrenzung zwischen dem Vorgänger und dem kommenden Highlight-iPhone vonnöten. Mit einem Ersparnis von 140 Euro gibt es das ein Jahr alte iPhone 7 Plus für 769 Euro, oft sogar noch günstiger. Das bietet weniger Speicher (32 und 128 GByte), hat keine Glas- sondern ein Alurückseite und besitzt deshalb auch keine drahtlose Ladefunktion, die sich sowieso als langsam erwies. Doch die Systemleistung ist mehr als ausreichend und die Kameras sind erstklassig. Jemand, der ein iPhone 7 Plus besitzt, sollte nicht auf die aktuelle Generation aufspringen – der Preis ist viel zu hoch und die gebotene Leistung kaum nutzbringend. Eigentlich wird das iPhone 8 Plus seinem Namen nicht gerecht; es müsste iPhone 7s Plus heißen.


Apple iPhone 8 Plus: kaufen?

Dann kommt demnächst noch das iPhone X, von dem anfangs die Rede war. Es kostet 240 Euro mehr und bietet dafür ein wunderschönes und hochmodernes Display-Design mit Metall- und Glaskomponenten. Die Besonderheit liegt beim Bildschirm, das nicht nur auf OLED-Technik basiert, sondern auch bis zum Rand reicht. Trotz einer größeren Display-Diagonale ist das Gehäuse handlicher und kompakter, als das des iPhone 8 Plus. Außerdem ist es dünner und leichter. Dagegen wirkt das iPhone 8 Plus fortschrittsfeindlich.

Klar ist, dass sich viele der Anwender eher für das iPhone 8 oder iPhone 8 Plus entscheiden werden. Es ist das neue iPhone für die Masse, denn es ist günstiger als das nicht in Volumen verfügbare iPhone X. Das Upgrade auf die aktuelle Generation lohnt sich also nur für Nutzer der 6er-Reihe. Die Haptik wird zwar anders sein, doch Form und Dimensionen werden einem bekannt vorkommen. Und dann hoffen wir stark darauf, dass es das letzte seiner Art gewesen ist und Apple ab 2018 nur Neues als wirklich neu verkauft.

Ein großes Dankeschön geht an mobilcom-debitel und Gravis, die uns kurzfristig und unkompliziert ein Testgerät des Apple iPhone 8 Plus haben zukommen lassen.

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