/Apple-Chef verkauft Aktien für über 40 Millionen US-Dollar

Apple-Chef verkauft Aktien für über 40 Millionen US-Dollar

Apple-Chef verkauft Aktien für über 40 Millionen US-Dollar


Ben Schwan

Logo an einem Apple-Laden.

(Bild: dpa, Peter Kneffel/Illustration)

Tim Cook hat fast 270.000 Anteilsscheine seines Konzerns, die ihm im Rahmen seiner Kompensation zugeteilt wurden, abgestoßen. Er erwischte dabei einen guten Zeitraum.

Apple-Chef Tim Cook hat knapp 43 Millionen US-Dollar mehr auf dem Konto. Wie am Montagabend bekannt wurde, stieß der CEO des iPhone-Konzerns in den letzten Tagen insgesamt 268.623 Apple-Aktien ab. Dabei erwischte er ordentliche Kurse zwischen 159,27 und 161,43 Dollar pro Stück – das 52-Wochen-Hoch der Apple-Anteilsscheine liegt bei 162,51 Dollar.

Apple-Aktie schlägt Index, Apple-Chef profitiert

Cook waren zum 24. August insgesamt 560.000 sogenannte Restricted Stock Units (RSUs) von Apple zugeteilt worden. 280.000 davon kamen im Rahmen seiner aktienbasierten Kompensation auf sein Konto, die er erhält, wenn er weiterhin Chef von Apple bleibt. Weitere 280.000 Aktien erhielt Cook, weil er “leistungsbasierte Ziele” erreicht hatte. Dazu gehört, dass die Performance der Apple-Aktie zwei Drittel der Firmen im S&P-500-Aktienindex über einen Zeitraum von drei Jahren schlagen muss.

Cooks Konto bleibt prall gefüllt

Insgesamt kam Cook so auf über 90 Millionen Dollar an RSUs zum Zeitpunkt der Übertragung. 291.377 der Aktien wurden verkauft, um die steuerlichen Pflichten Cooks zu erfüllen. Der Apple-Chef soll nun noch knapp 900.000 Apple-Aktien besitzen, mit einem Wert von rund 145 Millionen Dollar. In den kommenden Jahren erhält er bis zu 2.940.000 weitere Anteilsscheine.

Tim-Cook-Stiftung geplant?

Der Apple-Chef hatte bereits angekündigt, dass er einen Großteil seines Besitzes spenden will – nachdem er die Universitätsausbildung seines minderjährigen Neffen bezahlt hat. In den vergangenen Jahren hat Cook bereits damit begonnen, wohltätige Zwecke zu unterstützen. Ob es eine Tim-Cook-Stiftung geben wird, ist noch unklar. Andere Silicon-Valley-Größen wie Mark Zuckerberg hatten ihre Großzügigkeit mit Trusts und Foundations professionalisiert. Als großes Vorbild gilt Microsoft-Gründer Bill Gates mit seiner Bill and Melinda Gates Foundation.


(bsc)