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AMDs Radeon-Treiber 17.9.3: Optimiert für Total War Warhammer 2 und Forza Motorsport 7

Total War: WARHAMMER II

(Bild: Sega)

Der Radeon-Grafiktreiber 17.9.3 soll dafür sorgen, dass die neuen Spiele Total War Warhammer 2 und Forza Motorsport 7 auf Radeon-Grafikkarten problemlos laufen.

AMD hat den Grafiktreiber Radeon Software Crimson Relive Edition 17.9.3 veröffentlicht. Er unterstützt das am heutigen Donnerstag erscheinende Strategiespiel Total War: Warhammer 2 sowie das Rennspiel Forza Motorsport 7. Das Treiberpaket steht für Windows 7 und Windows 10 auf der AMD-Website zum Download bereit und ist je nach Variante (32/64 Bit) zwischen 250 und 480 MByte groß.

AMD zufolge profitiert Total War: Warhammer 2 erst mit diesem Treiber von mehreren, zusammengeschalteten Grafikchips (Multi-GPU-/Crossfire-Modus). Außerdem hat AMD ein Treiberprofil für die Stromspartechnik Radeon Chill hinterlegt, welche die Bildrate bei bestimmten GPU-Lastszenarien begrenzt und dadurch die Leistungsaufnahme und entsprechend die Geräuschentwicklung verringert.

Welche Anpassungen der Treiber genau für Forza Motorsport 7 enthält, hat AMD nicht mitgeteilt. Die Rennsportsimulation erscheint erst am 3. Oktober für Windows-10-PCs, die Early-Access-Phase beginnt allerdings schon am 29. September. Dabei stehen die Systemvoraussetzungen bereits fest: das Spiel benötigt DirectX 12 und läuft folglich nur unter Windows 10. Die Grafikkarte muss aber lediglich zum Direct3D-Funktionsniveau 11 kompatibel sein. Für eine ruckelfreie Full-HD-Bildrate mit durchschnittlich 60 fps empfiehlt Microsoft eine Radeon RX 560 mit 4 GByte Videospeicher (alternativ Nvidia GeForce GTX 1050 Ti), 8 GByte Arbeitsspeicher und einen Prozessor der Serie Core i5-4460 oder schneller.

Der Radeon-Grafiktreiber 17.9.3 behebt zusätzlich auch einige Probleme. So ist das Drop-Down-Menü zum Aktivieren von Enhanced Sync nun auch in Verbindung mit einer Grafikkarte der Serie Radeon RX Vega sichtbar. Bei Multi-GPU-Konfigurationen erhöht sich bei der Live-Aufnahme mit dem ReLive-Tool nicht mehr die Leerlauf-Taktfrequenz der zweiten GPU. Überdies soll das Formel-1-Spiel F1 2017 Nutzer von Multi-GPU-Systemen nun mit einer höheren statt einer niedrigeren Bildrate belohnen.


(mfi)